Technik & Ingenieurwesen
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Robotik in der Logistik 4.0: Prozessautomatisierung – Kurs

Kompakte vier Module zu Robotik, Logistik, ROS-Programmierung und Cloud-Systemen — fokussiert auf die technische Prozessautomatisierung in der Logistik 4.0.

Auf einen Blick

Dauer4 ModuleØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Prozessautomatisierung in der Logistik lebt von der reibungslosen Zusammenarbeit weniger, aber entscheidender Bausteine: automatisierte Robotersysteme, die zugrundeliegenden logistischen Abläufe, deren Programmierung sowie cloudbasierte Systeme, die alles zusammenhalten. Diese Weiterbildung konzentriert sich bewusst auf genau diese vier Bausteine, ohne sich in Nebenthemen zu verlieren. In kompakter Form werden die technischen Grundlagen der Robotik und Industrie 4.0, die logistischen Rahmenbedingungen, die praktische Programmierung von Robotersystemen mit ROS sowie der Einsatz cloudgestützter Systeme vermittelt. Ziel ist ein direkt anwendbares Verständnis dafür, wie smarte Systeme Prozesse in der Logistik automatisieren.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 04.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

44

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Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

3 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Andechs
  • Ulm
  • Nürnberg
  • Heilbronn
  • Wuppertal

Bundesländer

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Nordrhein-Westfalen

Vermittelte Kompetenzen

  • Robotik-Grundlagen
  • Industrie 4.0
  • ROS-Programmierung
  • Cloudgestützte Systeme
  • IoT-Protokolle
  • MES/ERP-Integration
  • Prozessautomatisierung

Zugeordnete Zielberufe

  • Elektroniker/Elektronikerin für Automatisierungstechnik15.279 Stellen/12 Mon.
  • Automatisierungstechniker1.736 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)78 Stellen/12 Mon.
  • Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik33 Stellen/12 Mon.
  • Logistik-4.0-Spezialist
  • Robotik-Fachkraft

Datenbasis: 44 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — Grundlagen Robotik und Industrie 4.0 Der Kurs startet unmittelbar mit der technischen Basis automatisierter Systeme, da die Prozessautomatisierung im Zentrum dieser Weiterbildung steht. Im Fokus stehen die mechanischen und digitalen Grundprinzipien industrieller Robotik.

  • Roboterarme: mechanischer Aufbau, Bewegungsachsen und Steuerungslogik im Zusammenspiel
  • Kinematische und dynamische Grundprinzipien, die jede Bahnplanung bestimmen
  • Antriebstechnik und Sensorintegration als Basis autonom reagierender Systeme
  • Cyber-physische Vernetzung sowie horizontale und vertikale Systemintegration
  • Datenaustausch zwischen smarten Robotersystemen und übergeordneten MES-/ERP-Ebenen via IoT

Modul 2 — Grundlagen Logistik Im zweiten Modul wird der logistische Rahmen erschlossen, in dem die zuvor behandelten Robotiksysteme zum Einsatz kommen. Der Fokus liegt auf den Prozessen, die durch Automatisierung beschleunigt und stabilisiert werden sollen.

  • Zentrale Begriffe und Funktionen der Logistik innerhalb industrieller Wertschöpfungsketten
  • Wie Material- und Informationsfluss unter Industrie-4.0-Bedingungen zusammenwirken
  • Praktische Planungselemente: Ladungsträger, Touren und Behälter im Zusammenspiel
  • Technologische Zukunftsfelder der Logistik-IT, von Automatisierung bis digitalem Zwilling
  • Rechtliche und sicherheitsbezogene Rahmenbedingungen für Verpackung und Zoll im Überblick

Modul 3 — Einführung in die Programmierung von Robotersystemen mit ROS Dieses Modul überführt das technische Grundverständnis aus Modul 1 in die praktische Steuerung von Robotersystemen und bildet damit das Herzstück der Prozessautomatisierung in diesem Kurs.

  • Middleware-Prinzip und Kommunikationsarchitektur von ROS im Überblick
  • Praktischer Umgang mit Nodes, Topics und Services beim Aufbau einer Steuerungslogik
  • Testen und Visualisieren von Robotik-Applikationen in Gazebo und Rviz
  • Konkrete Steuerungsaufgaben für Fahrzeuge und Greifer in der Prozessautomatisierung

Modul 4 — Einführung in cloudgestützte Systeme für die Logistik Den Abschluss bildet das Modul zu cloudgestützten Systemen, die dafür sorgen, dass automatisierte Prozesse standortübergreifend gesteuert und ausgewertet werden können.

  • Public, Private und Hybrid Cloud als Betriebsmodelle für logistische Anwendungen
  • Anbindung cloudbasierter Lösungen an bestehende betriebliche IT-Landschaften
  • Zugriffsrechte, Compliance-Anforderungen und Schutzmechanismen in der Cloud
  • Konkrete Einsatzfelder: Bestandsführung, Sendungsverfolgung und Lieferkettenauswertung

Praxisblock — Prozessautomatisierung Schritt für Schritt Der Praxisblock verbindet die vier Module zu einem durchgängigen Automatisierungsszenario, das typische Aufgaben eines Prozessautomatisierers in der Logistik abbildet.

  • Logistischen Teilprozess auf Automatisierungspotenzial hin untersuchen
  • Passende Robotik-Komponente für den identifizierten Prozessschritt auswählen
  • Grundlegende ROS-Steuerungslogik für ein Greifsystem nachvollziehen
  • Kommunikationsweg zwischen Robotersteuerung und übergeordnetem System skizzieren
  • Sicherheitsanforderungen für den automatisierten Prozessschritt festlegen
  • Cloud-Anbindung für die Überwachung des automatisierten Prozesses konzipieren
  • Datenzugriffsrechte für unterschiedliche Nutzergruppen definieren
  • Prozessdaten aus Sensorik und Cloud-System gedanklich zusammenführen
  • Automatisierten Ablauf mit dem ursprünglichen manuellen Prozess vergleichen
  • Effizienzgewinn der Automatisierung anhand einfacher Kennzahlen abschätzen
  • Grenzen der Automatisierung für den gewählten Prozessschritt benennen
  • Ergebnis in einer kompakten Prozessskizze zusammenfassen

Nach Absolvierung der Handlungsschritt verfügen die Teilnehmenden über die Kenntnisse, um smarte Logistiklösungen mit Robotiksystemen und cloudgestützten Anwendungen zu entwickeln und in der Industrie 4.0 gezielt einzusetzen. Der kompakte Vier-Module-Aufbau sorgt dafür, dass technisches Grundwissen, logistischer Kontext, praktische Programmierung und Cloud-Anbindung ohne Umwege ineinandergreifen.

Lernziele:

  • Aufbau, Bewegungsarten und Steuerung industrieller Roboterarme beschreiben
  • Grundlagen der Kinematik und Dynamik bei automatisierten Robotersystemen anwenden
  • Mechanische Antriebe und Sensorintegration für autonome Reaktionen einordnen
  • Sicherheitskonzepte bei automatisierten Robotersystemen berücksichtigen
  • Cyber-physische Systeme sowie horizontale und vertikale Integration erklären
  • Kommunikation smarter Robotiksysteme über IoT-Protokolle mit MES/ERP verstehen
  • Logistische Grundbegriffe und Material-/Informationsflüsse im Industrie-4.0-Kontext einordnen
  • Ladungsträgerverwaltung, Tourenplanung und Behältermanagement als Steuerungselemente nutzen
  • ROS-Grundkonzepte wie Nodes, Topics und Services praktisch anwenden
  • Simulationswerkzeuge wie Gazebo und Rviz zur Testung von Robotik-Anwendungen einsetzen
  • Cloud-Architekturen für logistische Anwendungen nach Einsatzzweck unterscheiden
  • Datensicherheit und Zugriffsrechte bei cloudbasierten Logistiksystemen berücksichtigen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an technisch interessierte Personen, die konkrete Prozessschritte in der Logistik automatisieren möchten und dafür ein kompaktes, auf das Wesentliche fokussiertes Wissen suchen.

  • Automatisierungstechniker:innen mit Interesse an Logistikanwendungen
  • SPS-Programmierende, die sich Richtung Robotik und Cloud-Integration erweitern möchten
  • Fachkräfte, die konkrete Prozessautomatisierungsprojekte im Lager umsetzen
  • Personen mit technischem Grundverständnis, die ROS praktisch kennenlernen wollen
  • Interessierte an einer fokussierten, nicht zu breit angelegten Robotik-Logistik-Weiterbildung
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird ein technisches Grundverständnis, wie es beispielsweise aus einer gewerblich-technischen Ausbildung oder vergleichbarer Praxis mitgebracht wird. Vertiefte Vorkenntnisse in Robotik oder Programmierung sind nicht zwingend erforderlich, da die Inhalte kompakt, aber von Grund auf aufgebaut werden. Ein Interesse an konkreten technischen Automatisierungsfragen erleichtert den Einstieg in die vier Module.

Ablauf & Abschluss

Die vier Module sind bewusst schlank gehalten und konzentrieren sich ohne Umwege auf Robotik-Technik, logistischen Kontext, ROS-Programmierung und Cloud-Anbindung. Simulationswerkzeuge wie Gazebo und Rviz erlauben es, Robotik-Steuerungen praktisch nachzuvollziehen, während der Cloud-Teil anhand konkreter Praxisbeispiele aus Bestandsmanagement und Versandtracking vermittelt wird. Der reduzierte Modulumfang eignet sich besonders für alle, die zügig zu einem technisch fundierten Automatisierungsverständnis kommen möchten.

Die Weiterbildung gliedert sich in vier kompakte, aufeinander aufbauende Module von der Robotik-Technik über logistische Grundlagen und ROS-Programmierung bis zur Cloud-Anbindung. Im Vergleich zu breiter angelegten Robotik-Logistik-Weiterbildungen verzichtet dieser Kurs auf zusätzliche Module und konzentriert sich konsequent auf die technische Prozessautomatisierung.

Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die Teilnahme und die erworbenen Kompetenzen in Robotik, Logistik, ROS-Programmierung und cloudgestützten Systemen bestätigt. Es handelt sich um einen trägerinternen Nachweis ohne staatliche Prüfungsordnung.

Nutzen & Perspektiven

Wer konkrete Prozessschritte in der Logistik automatisieren will, braucht selten ein möglichst breites, sondern vor allem ein zielgerichtetes Wissen. Diese Weiterbildung ist genau darauf zugeschnitten: Sie verzichtet auf zusätzliche Module zu Qualitätsmanagement oder Projektsteuerung und konzentriert sich stattdessen konsequent auf die vier Bausteine, die für die technische Prozessautomatisierung unmittelbar relevant sind. Der direkte Übergang von der Robotik-Technik in Modul 1 zur praktischen ROS-Programmierung in Modul 3 sorgt dafür, dass theoretisches Wissen schnell in anwendbare Fähigkeiten übersetzt wird. Wer bereits ein technisches Grundverständnis mitbringt, kann dieses zügig um die Fähigkeit erweitern, Robotersysteme tatsächlich zu steuern und zu simulieren. Die Ergänzung um cloudgestützte Systeme stellt sicher, dass die erlernte Prozessautomatisierung nicht isoliert an einer einzelnen Anlage endet, sondern in ein größeres, überwachbares und steuerbares System eingebettet wird. Für Fachkräfte, die konkrete Automatisierungsprojekte im Lager verantworten, entsteht so ein kompaktes, aber vollständiges Handwerkszeug von der Sensorik bis zur Cloud-Auswertung.

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Arbeitsmarkt-Report

Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.

Einstieg (0-2 J.):38.000–46.000 €
Mittel (3-7 J.):50.000–65.000 €
Senior (8+ J.):68.000–88.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Elektroniker/Elektronikerin für Automatisierungstechnik
    15.279 Stellen
  • Automatisierungstechniker
    1.736 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)
    78 Stellen
  • Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik
    33 Stellen
  • Logistik-4.0-Spezialist
    0 Stellen
  • Robotik-Fachkraft
    0 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie unterscheidet sich dieser Kurs von den anderen Robotik-Logistik-Weiterbildungen?

Er ist mit vier statt fünf Modulen bewusst kompakter angelegt und konzentriert sich konsequent auf Robotik-Technik, logistischen Kontext, ROS-Programmierung und Cloud-Anbindung ohne zusätzliche Themenfelder.

Wird praktisch programmiert?

Ja, ein eigenes Modul vermittelt die Programmierung von Robotersystemen mit ROS, inklusive Simulationswerkzeugen wie Gazebo und Rviz für Fahrzeuge und Greifsysteme.

Brauche ich Vorkenntnisse in Robotik?

Vertiefte Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Vorausgesetzt wird ein technisches Grundverständnis, wie es aus einer gewerblich-technischen Ausbildung mitgebracht wird.

Welche Rolle spielen Cloud-Systeme im Kurs?

Ein Modul behandelt Cloud-Architekturen, deren Integration mit bestehender IT sowie Datensicherheit, damit automatisierte Prozesse standortübergreifend überwacht werden können.

Für welche berufliche Ausrichtung eignet sich der Kurs besonders?

Für technisch orientierte Fachkräfte wie Automatisierungstechniker:innen oder SPS-Programmierende, die konkrete Prozessautomatisierungsprojekte in der Logistik umsetzen wollen.