Technik & Ingenieurwesen
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Produktionsmanagement Industrie 4.0: Kurs

Robotik, Automatisierung und Smart Factory verstehen: Praxisnahe Weiterbildung zu modernen Produktionsprozessen mit eigenem Projekt zu Smart Devices & Factory und Abschluss der IU Akademie.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Produktionsmanagement - Industrie 4.0 vermittelt die Kenntnisse und Fähigkeiten, die für das Verständnis und die Gestaltung moderner Produktionsprozesse notwendig sind. Ausgehend von den Grundlagen der Robotik führt die Weiterbildung über Automatisierungstechnik bis hin zum Konzept der Smart Factory, in dem digitale Technologien und physische Produktion zusammenwachsen. Ein eigenständiges Projekt zu Smart Devices & Factory sorgt dafür, dass das erworbene Wissen nicht theoretisch bleibt, sondern in einer realitätsnahen Prototyping-Umgebung angewendet wird.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 02.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

60

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Weiterbildungszeugnis der IU Akademie

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Blended Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €

Häufige Kursorte

  • Bremen
  • Nürnberg
  • Bad Salzuflen
  • Weinsberg
  • Frankfurt am Main

Bundesländer

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Bremen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • Robotik
  • Industrie 4.0
  • Smart Factory
  • Automatisierung
  • Steuerungstechnik
  • Sensorik
  • Regelungstechnik
  • Digitalisierung

Zugeordnete Zielberufe

  • Fachkraft für Mechatronik98.945 Stellen/12 Mon.
  • Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein177 Stellen/12 Mon.
  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Produktionstechnik und Datenmanagement/Bachelor Professional in Technik36 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 60 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste thematische Block führt in die Grundlagen der Robotik ein und schafft einen Überblick über aktuelle technologische Entwicklungen und deren industrielle Relevanz.

  • Einführung in die Robotik und ihre historische Entwicklung
  • Aktuelle Trends in der industriellen Robotik
  • Industrieroboter: Bauformen und Einsatzbereiche
  • Mobile Roboter in Produktions- und Logistikumgebungen
  • Typische Anwendungen von Robotik in unterschiedlichen Branchen

Der zweite Block vertieft die technischen Grundlagen der Automatisierung und schafft damit das Fundament, auf dem robotische Systeme in der Praxis aufbauen.

  • Grundlagen der Automatisierungstechnik in der Produktion
  • Grundlagen der Messtechnik und ihre Bedeutung für automatisierte Prozesse
  • Sensorik: Typen, Funktionsweisen und Einsatzgebiete
  • Grundlagen der Regelungstechnik in automatisierten Systemen
  • Grundlagen der Steuerungstechnik im Produktionsumfeld

Im dritten Block wird die Verbindung zwischen Robotik und Automatisierung vertieft, insbesondere im Hinblick auf die Bewegungslehre von Robotersystemen sowie die Digitalisierung von Produktionsabläufen.

  • Kinematik eines Roboters: Grundlagen und Berechnungsprinzipien
  • Zusammenspiel von Sensorik, Steuerung und Robotik
  • Digitalisierung in der Produktion als übergreifendes Prinzip
  • Vernetzung von Maschinen und Anlagen im Produktionsumfeld
  • Datenbasierte Steuerung digitalisierter Produktionsprozesse

Der vierte Block widmet sich dem Konzept der Smart Factory sowie der Integration innovativer Technologien in bestehende Produktionsabläufe, bevor die Inhalte im Projektteil praktisch angewendet werden.

  • Konzept und Bausteine der Smart Factory
  • Integration innovativer Technologien in Produktionsabläufe
  • Zusammenspiel von Smart Devices innerhalb einer vernetzten Fertigung
  • Chancen und Herausforderungen der Industrie-4.0-Transformation
  • Einordnung von Industrie-4.0-Konzepten in bestehende Betriebsstrukturen
  • Bedeutung durchgängiger Datenflüsse zwischen Maschinen, Systemen und Menschen

Im begleitenden Projekt- und Praxisteil vertiefen die Teilnehmenden einen ausgewählten Themenbereich der Smart Devices oder Smart Factory eigenständig.

  • Auswahl eines Themenschwerpunkts aus dem Bereich Smart Devices oder Smart Factory
  • Bearbeitung einer Aufgabenstellung in einer Prototyping-Umgebung
  • Auswahl geeigneter Werkzeuge und Technologien für die Projektumsetzung
  • Aufbau eines einfachen automatisierten Testszenarios
  • Einbindung von Sensorik in ein Prototyping-Beispiel
  • Konfiguration einfacher Steuerungslogik für ein Beispielsystem
  • Dokumentation der gewählten Vorgehensweise
  • Erfassung und Auswertung von Projektergebnissen
  • Präsentation des eigenen Projekts vor der Gruppe
  • Diskussion technischer Lösungsansätze im Erfahrungsaustausch
  • Rückschau von Herausforderungen während der Projektumsetzung
  • Ableitung von Lerneffekten für zukünftige Digitalisierungsprojekte

Durch die Kombination aus technischem Grundlagenwissen und eigenständigem Projekt entsteht ein belastbares Verständnis dafür, wie Industrie-4.0-Technologien konkret in Produktionsumgebungen zum Einsatz kommen.

Lernziele:

Nach Abschluss dieser Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • Grundprinzipien der Robotik zu erklären und aktuelle Trends einzuordnen
  • Industrieroboter und mobile Roboter in ihren Einsatzbereichen zu unterscheiden
  • typische Anwendungsfelder von Robotik in der industriellen Produktion zu benennen
  • Grundlagen der Automatisierungstechnik auf reale Produktionsszenarien anzuwenden
  • messtechnische Grundlagen und den Einsatz von Sensoren zu verstehen
  • Grundzüge der Regelungs- und Steuerungstechnik zu erläutern
  • die Kinematik eines Roboters in ihren Grundzügen nachzuvollziehen
  • das Konzept der Smart Factory und ihre technologischen Bausteine zu beschreiben
  • Digitalisierungsansätze in der Produktion einzuordnen
  • ein praxisnahes Projekt zu Smart Devices & Factory eigenständig zu bearbeiten
  • geeignete Werkzeuge und Technologien für eine Prototyping-Umgebung auszuwählen
  • eigene Vorgehensweisen und Projektergebnisse strukturiert zu dokumentieren

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Interessierte, die ihre beruflichen Chancen und Möglichkeiten durch gezieltes Wissen und praktische Fertigkeiten in den Bereichen IT oder Technik verbessern möchten.

  • Fachkräfte aus Produktion und Fertigung mit Interesse an Digitalisierung
  • Techniker und Technikerinnen, die sich Richtung Automatisierung weiterentwickeln möchten
  • Quereinsteigende mit technischem Grundverständnis
  • Mitarbeitende, die Industrie-4.0-Projekte in ihrem Unternehmen mitgestalten wollen
  • Personen in beruflicher Neuorientierung mit Interesse an Robotik und Automatisierung
Voraussetzungen:

Erwartet werden mindestens eine zweijährige Berufsausbildung oder drei Jahre Berufserfahrung sowie ein geübter Umgang mit Laptop, iPad oder PC und der Nutzung des Internets. Grundkenntnisse in MS Office werden ebenfalls vorausgesetzt, da Dokumentation und Projektarbeit einen festen Bestandteil der Weiterbildung bilden.

Ablauf & Abschluss

Die Weiterbildung wird im Blended-Learning-Format in Vollzeit durchgeführt und verbindet theoretische Lerneinheiten mit einem eigenständigen Projekt in einer Prototyping-Umgebung. Dieser Aufbau ermöglicht es, technisches Grundlagenwissen direkt in eine konkrete Anwendung zu übersetzen, statt es rein theoretisch zu vermitteln. Die Dokumentation von Vorgehensweise und Ergebnissen ist fester Bestandteil des Projektteils.

Die Weiterbildung ist als Vollzeitformat konzipiert und umfasst neben den fachlichen Lerneinheiten ein eigenständiges Abschlussprojekt zu Smart Devices & Factory. Der genaue zeitliche Rahmen wird vor Beginn der Weiterbildung mitgeteilt.

Die Weiterbildung schließt mit einem Weiterbildungszeugnis der IU Akademie ab, das die erworbenen Kenntnisse im Bereich Produktionsmanagement und Industrie 4.0 sowie die im Projekt nachgewiesenen praktischen Fertigkeiten dokumentiert. Zusätzlich werden erworbene E-Learning-Fähigkeiten bescheinigt.

Nutzen & Perspektiven

Wer diese Weiterbildung abschließt, verfügt über ein technisches Grundverständnis, das Robotik, Automatisierungstechnik und Digitalisierungskonzepte miteinander verbindet, statt sie isoliert zu betrachten. Diese Querschnittsperspektive ist in modernen Produktionsumgebungen zunehmend gefragt, da einzelne Technologiebereiche selten getrennt voneinander betrachtet werden können und Entscheidungen in der Praxis meist mehrere dieser Ebenen gleichzeitig berühren. Das eigenständige Projekt zu Smart Devices & Factory verschafft zusätzlich praktische Erfahrung im Umgang mit einer Prototyping-Umgebung - eine Fähigkeit, die sich unmittelbar auf reale Digitalisierungsvorhaben im eigenen Unternehmen übertragen lässt. Statt nur über Industrie 4.0 zu sprechen, haben Teilnehmende selbst ein kleines Digitalisierungsprojekt umgesetzt und dokumentiert, inklusive der Auswahl geeigneter Werkzeuge und der Auseinandersetzung mit typischen Stolpersteinen realer Umsetzungsprojekte. Diese Erfahrung lässt sich später auch auf größere, mehrstufige Digitalisierungsvorhaben im eigenen Betrieb übertragen. Langfristig eröffnet die Weiterbildung Perspektiven in Berufsfeldern, die technisches Verständnis mit Gestaltungswillen verbinden - von der Produktionsleitung über die Rolle als Smart-Factory-Expertin oder -Experte bis hin zur Fertigungsplanung. Damit richtet sich die Weiterbildung an alle, die produktionsnahe Digitalisierung nicht nur verstehen, sondern aktiv mitgestalten möchten, unabhängig davon, ob sie aus einer klassisch technischen Ausbildung oder aus einer beruflichen Neuorientierung heraus einsteigen. Wer bereits in der Produktion arbeitet, kann das erworbene Wissen zudem direkt nutzen, um bestehende Abläufe kritisch zu hinterfragen und erste Digitalisierungsschritte im eigenen Verantwortungsbereich anzustoßen.

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Arbeitsmarkt-Report

Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.

Einstieg (0-2 J.):38.000–46.000 €
Mittel (3-7 J.):50.000–65.000 €
Senior (8+ J.):68.000–88.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Fachkraft für Mechatronik
    98.945 Stellen
  • Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein
    177 Stellen
  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Produktionstechnik und Datenmanagement/Bachelor Professional in Technik
    36 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Themen deckt die Weiterbildung Produktionsmanagement - Industrie 4.0 ab?

Die Weiterbildung deckt Grundlagen der Robotik, Automatisierungs-, Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik sowie das Konzept der Smart Factory ab und führt mit einem eigenen Projekt zu Smart Devices & Factory in die praktische Anwendung.

Gibt es ein praktisches Projekt in der Weiterbildung?

Ja, im begleitenden Projektteil vertiefen die Teilnehmenden einen ausgewählten Themenbereich der Smart Devices oder Smart Factory eigenständig in einer Prototyping-Umgebung und dokumentieren ihre Ergebnisse.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Erwartet werden mindestens eine zweijährige Berufsausbildung oder drei Jahre Berufserfahrung, ein geübter Umgang mit Laptop, iPad oder PC sowie Grundkenntnisse in MS Office.

Wie ist die Weiterbildung organisiert?

Die Weiterbildung findet im Blended-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet theoretische Lerneinheiten mit dem eigenständigen Abschlussprojekt zu Smart Devices & Factory.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Die Weiterbildung schließt mit einem Weiterbildungszeugnis der IU Akademie ab, das die erworbenen fachlichen Kenntnisse sowie die im Projekt nachgewiesenen praktischen Fertigkeiten dokumentiert.