Scrum PSM I und PSPO I – Zertifizierung
Die beiden zentralen Scrum-Rollen im direkten Zusammenspiel: Professional Scrum Master I (PSM I) und Professional Scrum Product Owner I (PSPO I) in einer Weiterbildung.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung deckt die beiden Zertifizierungsbausteine PSM I und PSPO I sowie deren Zusammenspiel in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und individuellem Vorwissen der Teilnehmenden. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Die Weiterbildung bereitet auf die externen, international anerkannten Zertifizierungsprüfungen Professional Scrum Master I und Professional Scrum Product Owner I bei Scrum.org vor und schließt zusätzlich mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung in Scrum ab. Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Du solltest in der Lage sein, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen. Besondere Vorkenntnisse in Scrum sind nicht erforderlich, da das Rahmenwerk im ersten Baustein von Grund auf erarbeitet wird; erste Erfahrung im Projektumfeld erleichtert den… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung vermittelt die beiden zentralen Rollen des Scrum-Rahmenwerks im direkten Zusammenspiel: Mit Professional Scrum Master I (PSM I) und Professional Scrum Product Owner I (PSPO I) lernen Teilnehmende sowohl die Prozessverantwortung des Scrum Masters als auch die Produktverantwortung des Product Owners aus erster Hand kennen. Statt sich auf eine der beiden Rollen zu beschränken, richtet sich der Kurs an alle, die verstehen wollen, wie Scrum Master und Product Owner im Tagesgeschäft zusammenarbeiten – eine Perspektive, die in der Praxis hilft, Reibungsverluste zwischen beiden Rollen zu vermeiden.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der erste Baustein vermittelt das Scrum-Rahmenwerk aus der Perspektive des Scrum Masters, dessen Aufgabe die Prozessverantwortung und die Beseitigung von Hindernissen für das Team ist.
- Werte und Grundprinzipien des Scrum-Rahmenwerks nach dem aktuellen Scrum Guide
- Rollen (Accountabilities) von Product Owner, Scrum Master und Developers
- Sprint, Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review und Sprint Retrospective
- Product Backlog, Sprint Backlog und Increment als zentrale Artefakte
- Moderation von Scrum-Events und Beseitigung von Hindernissen
- Vorbereitung auf typische Prüfungsfragen der PSM-I-Zertifizierung
Der zweite Baustein wechselt bewusst die Perspektive: Im Zentrum steht nun der Product Owner, dessen Aufgabe die Maximierung des Produktwerts und die Steuerung des Product Backlogs ist.
- Produktvision und Produktstrategie als Ausgangspunkt der Arbeit des Product Owners
- Aufbau, Pflege und Priorisierung des Product Backlogs
- Formulierung von User Stories und klaren Akzeptanzkriterien
- Stakeholder-Management und transparente Erwartungssteuerung
- Forecasting und Release-Planung auf Basis des Product Backlogs
- Vorbereitung auf typische Prüfungsfragen der PSPO-I-Zertifizierung
Der dritte Baustein rückt bewusst das Zusammenspiel beider Rollen in den Mittelpunkt, das in der Praxis häufig zu Missverständnissen führt, wenn Zuständigkeiten nicht klar getrennt sind.
- Abgrenzung von Prozessverantwortung und Produktverantwortung im Alltag
- Typische Reibungspunkte zwischen Scrum Master und Product Owner
- Gemeinsame Vorbereitung von Sprint Planning und Sprint Review
- Abstimmung zwischen Backlog-Pflege und Teamkapazität
- Kommunikation gegenüber Stakeholdern aus beiden Rollen heraus
- Aufbau einer tragfähigen Arbeitsbeziehung zwischen beiden Rollen
Der vierte Baustein ordnet die beiden Rollen in den größeren Zusammenhang eines Unternehmens ein, in dem mehrere Scrum-Teams und weitere Stakeholder aufeinandertreffen.
- Zusammenspiel mehrerer Scrum-Teams mit jeweils eigenem Product Owner
- Abstimmung von Produktstrategie und übergeordneten Unternehmenszielen
- Umgang mit widersprüchlichen Erwartungen unterschiedlicher Stakeholder
- Skalierungsfragen, wenn mehrere Teams an einem Produkt arbeiten
- Rolle von Scrum Master und Product Owner in agilen Transformationsprozessen
- Persönliche Standortbestimmung, welche Rolle zu welchem Profil passt
Ein Praxisblock führt beide Rollenperspektiven in konkreten Übungen zusammen.
- Simulation eines Sprint Planning aus Sicht des Scrum Masters
- Moderation eines Daily Scrum in einer Fallstudie
- Aufbau eines priorisierten Product Backlogs für ein Beispielprodukt
- Formulierung von User Stories mit Akzeptanzkriterien für ein Beispielfeature
- Durchführung eines simulierten Sprint Review mit Stakeholder-Feedback
- Moderation einer Sprint Retrospective mit konkreten Verbesserungsschritte
- Rollenspiel zu einem Interessenkonflikt zwischen Scrum Master und Product Owner
- Gemeinsame Vorbereitung eines Sprints aus beiden Rollenperspektiven
- Bearbeitung von Übungsfragen im Stil der PSM-I-Prüfung
- Bearbeitung von Übungsfragen im Stil der PSPO-I-Prüfung
- Analyse eines Fallbeispiels mit mehreren Scrum-Teams und einem Produkt
- Rückschau, welche der beiden Rollen den eigenen Stärken eher entspricht
Die beiden Rollen werden im Kurs bewusst nicht nacheinander abgehakt, sondern immer wieder aufeinander bezogen: Wer als Scrum Master versteht, wie ein Product Owner denkt, moderiert Sprint-Planning-Sitzungen anders – und wer als Product Owner die Perspektive des Scrum Masters kennt, plant Backlogs realistischer. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende sowohl die Scrum-Master- als auch die Product-Owner-Rolle ausfüllen und wissen, wie beide Rollen im Alltag eines Scrum-Teams sinnvoll zusammenarbeiten.
Lernziele:
- Werte, Rollen, Ereignisse und Artefakte des Scrum-Rahmenwerks nach dem aktuellen Scrum Guide anwenden
- Die Prozessverantwortung des Scrum Masters im Tagesgeschäft eines Scrum-Teams wahrnehmen
- Scrum-Events wie Sprint Planning, Daily Scrum, Review und Retrospective moderieren
- Hindernisse für das Team erkennen und deren Beseitigung vorantreiben
- Die Produktverantwortung des Product Owners für Vision und Wertmaximierung übernehmen
- Ein Product Backlog aufbauen, pflegen und wirksam priorisieren
- Anforderungen in verständliche User Stories und Akzeptanzkriterien überführen
- Stakeholder-Erwartungen als Product Owner managen und kommunizieren
- Forecasting und Release-Planung auf Basis eines gepflegten Product Backlogs vornehmen
- Schnittstellen und mögliche Reibungspunkte zwischen Scrum Master und Product Owner erkennen
- Zusammenarbeit beider Rollen im Alltag eines Scrum-Teams konkret gestalten
- Sich gezielt auf die externen Zertifizierungsprüfungen PSM I und PSPO I vorbereiten
Für wen ist der Kurs geeignet?
Dieser Kurs eignet sich, um bisherige Berufserfahrung im Projektmanagement um fundierte Scrum-Methodik aus zwei zentralen Rollenperspektiven zu erweitern.
- Personen, die sich noch nicht zwischen Scrum-Master- und Product-Owner-Rolle festgelegt haben
- Projektmanager:innen, die den Übergang in eine agile Rolle vorbereiten
- Product Owner, die zusätzlich die Scrum-Master-Perspektive verstehen möchten
- Scrum Master, die zusätzlich die Produktverantwortung eines Product Owners nachvollziehen möchten
Du solltest in der Lage sein, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen. Besondere Vorkenntnisse in Scrum sind nicht erforderlich, da das Rahmenwerk im ersten Baustein von Grund auf erarbeitet wird; erste Erfahrung im Projektumfeld erleichtert den Einstieg.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs wechselt bewusst zwischen den beiden Rollenperspektiven, statt sie strikt getrennt zu unterrichten: Auf eine Übung aus Scrum-Master-Sicht folgt häufig direkt dieselbe Situation aus der Perspektive des Product Owners. Dieser Perspektivwechsel ist zentrales didaktisches Prinzip des Kurses und unterscheidet ihn von einer reinen Aneinanderreihung zweier Einzelzertifizierungen.
Die Weiterbildung deckt die beiden Zertifizierungsbausteine PSM I und PSPO I sowie deren Zusammenspiel in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und individuellem Vorwissen der Teilnehmenden.
Die Weiterbildung bereitet auf die externen, international anerkannten Zertifizierungsprüfungen Professional Scrum Master I und Professional Scrum Product Owner I bei Scrum.org vor und schließt zusätzlich mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung in Scrum ab.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt in der bewussten Kombination beider Rollen, statt sich früh auf eine Richtung festzulegen. Wer im Berufsleben noch nicht weiß, ob die Zukunft eher in Richtung Scrum Master oder Product Owner geht, sammelt hier fundierte Praxis in beiden Perspektiven, bevor eine Entscheidung ansteht. Gerade das gezielte Training des Zusammenspiels beider Rollen im dritten Baustein unterscheidet diese Weiterbildung von einer bloßen Aneinanderreihung zweier Einzelzertifizierungen. Reibungsverluste zwischen Scrum Master und Product Owner gehören zu den häufigsten Ursachen ins Stocken geratener Scrum-Teams – wer beide Seiten kennt, erkennt solche Situationen frühzeitig. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet diese Kombination Perspektiven sowohl als Scrum Master als auch als Product Owner und erleichtert den späteren Wechsel zwischen beiden Rollen. Die erworbenen Kompetenzen werden durch zwei international anerkannte Zertifizierungen von Scrum.org belegt.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Scrum Master
- Product Owner
- Agiler Projektmanager/in
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen Scrum Master und Product Owner?
Der Scrum Master verantwortet den Prozess und die Beseitigung von Hindernissen für das Team, der Product Owner die Produktvision und die Priorisierung des Product Backlogs.
Muss ich mich für eine der beiden Rollen entscheiden?
Nein, der Kurs vermittelt bewusst beide Rollen gleichwertig, sodass Teilnehmende beide Perspektiven kennenlernen, bevor sie sich beruflich in eine Richtung entwickeln.
Brauche ich Scrum-Vorkenntnisse?
Nein, das Scrum-Rahmenwerk wird im ersten Baustein von Grund auf erarbeitet. Erste Erfahrung im Projektumfeld ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Welche Prüfungen bereitet der Kurs vor?
Der Kurs bereitet auf die externen, international anerkannten Prüfungen Professional Scrum Master I und Professional Scrum Product Owner I bei Scrum.org vor.
Wie arbeiten Scrum Master und Product Owner im Alltag zusammen?
Der dritte Baustein widmet sich genau diesem Zusammenspiel – von der gemeinsamen Vorbereitung von Sprint Planning und Sprint Review bis zum Umgang mit typischen Reibungspunkten zwischen beiden Rollen.