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Scrum Product Owner: PSPO-I-Vorbereitung – Zertifizierung

Vorbereitung auf die Professional-Scrum-Product-Owner-I-Zertifizierung von Scrum.org: Produktvision, Wertmaximierung und Backlog-Verantwortung aus Sicht des Product Owners.

Auf einen Blick

Dauer1–3 MonateØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Dieser Kurs bereitet gezielt auf die international anerkannte Zertifizierungsprüfung Professional Scrum Product Owner I von Scrum.org vor und vermittelt das Rollenverständnis des Product Owners als eine der beiden zentralen Accountabilities im Scrum-Framework. Im Mittelpunkt steht nicht die Moderation von Meetings, sondern die unternehmerische Verantwortung für den Wert eines Produkts: von der Produktvision über die Priorisierung des Product Backlogs bis zur Bewertung, ob ein Increment tatsächlich Nutzen stiftet.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 05.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

36

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 4 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Internationale Zertifizierung (Scrum.org PSPO I)

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning

Zeitmodelle

  • Vollzeit

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Woche bis 1 Monat

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Mannheim
  • Heidelberg
  • Stuttgart
  • Karlsruhe

Bundesländer

  • Baden-Württemberg

Vermittelte Kompetenzen

  • Product-Owner-Accountability
  • Produktvision und Wertmaximierung
  • Product-Backlog-Priorisierung
  • Stakeholder- und Marktfeedback verarbeiten
  • Anforderungsmanagement
  • PSPO-I-Prüfungsvorbereitung
  • Scrum-Grundlagen
  • Validation und Value-Bewertung

Zugeordnete Zielberufe

  • Product Owner5.651 Stellen/12 Mon.
  • Agiler Coach / Scrum Master281 Stellen/12 Mon.
  • Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin nach dem Berufsbildungsgesetz - Master Professional in Business Management nach dem Berufsbildungsgesetz55 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 36 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Modulblock schafft die theoretische Grundlage für die Prüfungsvorbereitung, indem die Bestandteile des agilen Frameworks und das vollständige Scrum-Regelwerk erläutert werden – jedoch konsequent aus der Perspektive der Produktverantwortung statt der Teammoderation.

  • Scrum-Werte und -Prinzipien aus Sicht des Product Owners
  • Abgrenzung der Product-Owner- von der Scrum-Master-Accountability
  • Sprintzyklus und Artefakte im Zusammenspiel mit der Produktsteuerung
  • Grundverständnis für Interessierte mit bereits zertifizierten Scrum-Vorkenntnissen
  • Einordnung des Product Backlogs als zentrales Steuerungsinstrument
  • Rolle des Increments als Nachweis erbrachten Produktfortschritts

Der zweite Modulblock vertieft die drei Kernelemente der Product-Owner-Rolle: Vision, Value und Validation. Hier entsteht das eigentliche unternehmerische Rüstzeug, das einen Product Owner von einer rein koordinierenden Funktion unterscheidet.

  • Entwicklung und Kommunikation einer tragfähigen Produktvision
  • Analyse von Zielgruppen und deren Bedürfnissen in Bezug auf das Produkt
  • Bewertung des Werts eines Produkts im laufenden Entwicklungsprozess
  • Einholen und Verarbeiten von Feedback von Stakeholder:innen und aus dem Markt
  • Grundlagen der Produktentwicklung von der Idee bis zur Marktreife
  • Beurteilung der Fertigstellung aus Sicht der Produktverantwortung

Der dritte Modulblock behandelt das Backlog- und Anforderungsmanagement als tägliches Handwerkszeug des Product Owners. Im Zentrum steht die Frage, wie aus einer Vision konkrete, priorisierte Arbeitsaufträge für das Entwicklungsteam werden.

  • Aufbau und laufende Pflege des Product Backlogs
  • Priorisierungstechniken für Backlog-Einträge
  • Anforderungsmanagement über den gesamten Produktlebenszyklus
  • Formulierung verständlicher und umsetzbarer Backlog-Einträge
  • Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam bei der Sprint-Planung
  • Umgang mit sich ändernden Anforderungen während der Produktentwicklung

Der vierte Modulblock ist die praxisorientierte Prüfungsvorbereitung. Anhand eines umfangreichen Fragenpools und ergänzender Zusatzinhalte werden das erlangte Basiswissen und das Verständnis der Product-Owner-Rolle weiter vertieft und gefestigt.

  • Bearbeitung von Beispielfragen im Stil der PSPO-I-Zertifizierungsprüfung
  • Vertiefung typischer Prüfungsszenarien rund um Backlog-Priorisierung
  • Diskussion von Grenzfällen zwischen Product-Owner- und Scrum-Master-Verantwortung
  • Festigung des Verständnisses von Value und Validation anhand von Fallbeispielen
  • Klärung häufiger Missverständnisse im Umgang mit Stakeholder-Feedback
  • Abschließende Wiederholung der zentralen Scrum-Guide-Inhalte aus Produktsicht

Anders als Kurse, die die Moderationsrolle des Scrum Masters in den Mittelpunkt stellen, bleibt der Fokus hier durchgehend auf der unternehmerischen Verantwortung für das Produkt: Wer entscheidet, was als Nächstes entwickelt wird, und warum. Diese klare Rollenschärfe zieht sich durch alle vier Modulblöcke. Am Ende des Kurses verfügen Teilnehmende über ein Verständnis der Product-Owner-Rolle, das sowohl die strategische Ebene der Produktvision als auch das operative Tagesgeschäft der Backlog-Pflege abdeckt – die Grundlage für die international anerkannte PSPO-I-Zertifizierung.

Lernziele:

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis anzuwenden.

  • die Product-Owner-Accountability im Scrum-Framework von anderen Rollen klar abgrenzen
  • eine tragfähige Produktvision entwickeln und im Team kommunizieren
  • die Elemente Vision, Value und Validation im Produktentwicklungsprozess anwenden
  • das Product Backlog aufbauen, priorisieren und kontinuierlich verfeinern
  • Zielgruppen und deren Bedürfnisse für ein Produkt systematisch analysieren
  • den Wert eines Produkts im Entwicklungsverlauf begründet einschätzen
  • Feedback von Stakeholder:innen und aus dem Markt in die Produktsteuerung einbeziehen
  • den Fertigstellungsgrad eines Increments aus Produktverantwortungssicht beurteilen
  • das Anforderungsmanagement über den gesamten Produktlebenszyklus steuern
  • die Zusammenarbeit mit dem Scrum Master und dem Entwicklungsteam produktiv gestalten
  • sich mit einem umfangreichen Fragenpool gezielt auf die PSPO-I-Prüfung vorbereiten
  • Scrum-Grundlagen und -Werte konsequent aus der Perspektive der Produktverantwortung einordnen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Dieser Kurs eignet sich für Personen, die bisherige Berufserfahrung im Projektmanagement um eine spezifische, produktorientierte Rolle im Scrum-Framework erweitern möchten. Er richtet sich klar an die Produktverantwortung, nicht an die Moderations- oder Führungsrolle im Team.

  • Projektmanager:innen mit Interesse an einer produktorientierten Rolle
  • Angehende Product Owner ohne bisherige PSPO-Zertifizierung
  • Personen mit ersten Scrum-Kenntnissen, die gezielt die Product-Owner-Perspektive vertiefen möchten
  • Fachkräfte aus Produktmanagement oder Anforderungsmanagement, die sich agil zertifizieren möchten
  • Berufstätige, die Backlog- und Stakeholder-Management professionalisieren wollen
Voraussetzungen:

Erwartet wird die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, da die Produktvision und die Priorisierung des Backlogs eigenständige unternehmerische Entscheidungen erfordern. Sehr gute Deutschkenntnisse sind notwendig, um die Fachinhalte des Scrum-Regelwerks sicher zu verstehen. Wer bereits zertifizierte Scrum-Vorkenntnisse mitbringt, etwa als Professional Scrum Master, kann direkt in die praxisorientierte Prüfungsvorbereitung einsteigen, ohne die Basic-Inhalte erneut vollständig durchlaufen zu müssen.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs kombiniert Präsenz- und Online-Phasen im Combined-Learning-Format und legt den methodischen Schwerpunkt konsequent auf die Produktperspektive: Übungen drehen sich um Backlog-Priorisierung, Stakeholder-Feedback und Produktvision statt um Team-Moderation. Wer bereits Scrum-Vorkenntnisse mitbringt, kann die Basic-Woche überspringen und direkt in die praxisorientierte Prüfungsvorbereitung mit dem umfangreichen Fragenpool einsteigen.

Der Kurs wird meist in Vollzeit angeboten, teilweise ist auch eine Teilnahme in Teilzeit möglich. Wer bereits über zertifizierte Scrum-Vorkenntnisse verfügt, kann den zeitlichen Umfang verkürzen, da die Basic-Woche in diesem Fall entfällt.

Der Kurs bereitet auf die international anerkannte Zertifizierungsprüfung Professional Scrum Product Owner I (PSPO I) von Scrum.org vor, die eigenständig bei der Zertifizierungsstelle abgelegt wird. Ergänzend werden im Kursverlauf erworbene E-Learning-Fähigkeiten und weitere Soft Skills dokumentiert. Die Inhalte orientieren sich eng am offiziellen Scrum Guide aus Sicht der Product-Owner-Accountability, sodass die Prüfungsvorbereitung zielgerichtet auf die PSPO-I-Prüfung zugeschnitten ist.

Nutzen & Perspektiven

Die Rolle des Product Owners gehört zu den am stärksten nachgefragten Positionen in agil arbeitenden Unternehmen, weil sie unmittelbaren Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Produkts hat. Dieser Kurs vermittelt genau das Rüstzeug, das diese Verantwortung erfordert: von der Entwicklung einer überzeugenden Produktvision bis zur laufenden Priorisierung des Backlogs anhand von Marktfeedback. Im Unterschied zu Kursen, die die Scrum-Master-Moderation in den Mittelpunkt stellen, bleibt hier der Fokus konsequent auf unternehmerischer Produktverantwortung. Absolvierende lernen, Entscheidungen über den Produktwert zu treffen und zu begründen – eine Kompetenz, die in Bewerbungsgesprächen für Product-Owner-Positionen unmittelbar gefragt wird. Langfristig eröffnet die PSPO-I-Zertifizierung Zugang zu Rollen im Produktmanagement, die weit über klassische Projektmanagement-Aufgaben hinausgehen, etwa als Product Owner in Softwareentwicklungsteams oder als Bindeglied zwischen Geschäftsführung, Markt und Entwicklungsteam in Unternehmen, die ihre Produktentwicklung agil organisieren.

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Arbeitsmarkt-Report

Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.

Einstieg (0-2 J.):28.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):38.000–50.000 €
Senior (8+ J.):50.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Product Owner
    5.651 Stellen
  • Agiler Coach / Scrum Master
    281 Stellen
  • Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin nach dem Berufsbildungsgesetz - Master Professional in Business Management nach dem Berufsbildungsgesetz
    55 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worin unterscheidet sich dieser Kurs von einer Scrum-Master-Ausbildung?

Der Kurs konzentriert sich ausschließlich auf die Product-Owner-Accountability: Produktvision, Wertmaximierung und Backlog-Priorisierung stehen im Mittelpunkt, nicht die Moderation von Sprintmeetings, wie sie ein Scrum Master übernimmt.

Kann ich direkt einsteigen, wenn ich bereits Scrum-Grundlagen kenne?

Ja, wer bereits zertifizierte Scrum-Vorkenntnisse mitbringt, etwa als Professional Scrum Master, kann die Basic-Woche überspringen und direkt in die praxisorientierte Prüfungsvorbereitung einsteigen.

Welche Prüfung bereitet der Kurs vor?

Der Kurs bereitet auf die international anerkannte Zertifizierungsprüfung Professional Scrum Product Owner I (PSPO I) von Scrum.org vor, die eigenständig bei der Zertifizierungsstelle abgelegt wird.

Welche konkreten Aufgaben lernt ein Product Owner in diesem Kurs?

Sie lernen, eine Produktvision zu entwickeln, das Product Backlog zu priorisieren, Stakeholder-Feedback einzuarbeiten und den Wert eines Produkts über den gesamten Entwicklungsprozess zu bewerten.

Für welche Berufe qualifiziert die PSPO-I-Zertifizierung?

Typische Einsatzfelder sind die Product-Owner-Rolle in agilen Entwicklungsteams sowie produktorientierte Positionen im Projekt- und Anforderungsmanagement, in denen Priorisierungs- und Stakeholder-Kompetenz gefragt ist.