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OOP und Git für angehende Python Programmer – Kurs

Praxistraining für den Python-Einstieg mit Schwerpunkt objektorientierte Programmierung und Versionskontrolle mit Git, abgeschlossen mit einem eigenen Python-Projekt.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs ist in Teilzeit angelegt und über mehrere Wochen gestreckt, sodass ausreichend Zeit für Übungsphasen und die eigenständige Projektarbeit bleibt. Die vier inhaltlichen Schwerpunkte – Bash, OOP, Algorithmen/Datenstrukturen und Git – bauen aufeinander auf und münden in das Abschlussprojekt… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme sowie – je nach Durchlauf – eine Abschlussprüfung bestätigt. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung, sondern um einen Nachweis der erworbenen Python-, OOP- und Git-Kompetenzen, wie er bei… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme werden Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B2 sowie Grundkenntnisse in Englisch auf Niveau A2 vorausgesetzt, da Fachbegriffe und Dokumentationen häufig englischsprachig sind. Ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung bildet die fachliche Grundlage; die… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Wer als Quereinsteiger:in in die Python-Entwicklung möchte, braucht mehr als lose Skript-Kenntnisse: Er oder sie muss Programme in Klassen und Objekten denken und den eigenen Code sauber versionieren können. Genau darauf ist dieses Training zugeschnitten. Im Zentrum steht die objektorientierte Programmierung (OOP) mit Python – vom Klassenkonzept bis zur Strukturierung größerer Anwendungen – flankiert von einer praxisnahen Einführung in Git zur Nachverfolgung und Verwaltung von Codeänderungen. Eine kompakte Bash-Einheit zu Beginn sorgt dafür, dass alle Teilnehmenden mit der Kommandozeile vertraut sind, bevor es an die eigentliche Programmierarbeit geht. Den Abschluss bildet ein selbstständig umgesetztes Python-Projekt, in dem OOP-Konzepte und Git-Workflow zusammenlaufen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 – Einstieg über die Kommandozeile mit Bash Bevor die eigentliche Python-Arbeit beginnt, verschafft sich die Gruppe Sicherheit im Umgang mit der Shell. Das ist kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für alles Weitere: Git-Befehle, das Ausführen von Python-Skripten und spätere Entwicklungsumgebungen laufen alle über die Kommandozeile.

  • Verzeichnisstruktur, Navigation und Dateioperationen in der Shell
  • Umgang mit Pfaden, Berechtigungen und einfachen Shell-Variablen
  • Ausführen und Testen von Python-Skripten über das Terminal
  • Umleitung von Ein- und Ausgaben sowie Verkettung einfacher Befehle
  • Grundlegende Shell-Skripte zur Automatisierung wiederkehrender Handgriffe
  • Fehlerausgaben lesen und für die eigene Fehlersuche nutzen

Modul 2 – Objektorientierte Programmierung mit Python Das Herzstück des Trainings. Statt Python nur als Werkzeug für einzelne Skripte zu behandeln, lernt die Gruppe, komplexere Anwendungen als Zusammenspiel von Klassen und Objekten zu entwerfen.

  • Klassen, Instanzen, Attribute und Methoden definieren und unterscheiden
  • Konstruktoren nutzen, um Objekte mit sinnvollem Ausgangszustand zu erzeugen
  • Vererbungshierarchien aufbauen und bestehende Klassen sinnvoll erweitern
  • Kapselung nutzen, um interne Zustände vor unkontrolliertem Zugriff zu schützen
  • Polymorphismus einsetzen, um unterschiedliche Objekte einheitlich anzusprechen
  • Größere Skripte in objektorientierte Struktur überführen und dabei Redundanzen abbauen

Modul 3 – Algorithmen und Datenstrukturen Damit objektorientierter Code nicht nur sauber, sondern auch effizient ist, braucht es ein Grundverständnis dafür, wie Daten organisiert und verarbeitet werden. Dieses Modul liefert das Handwerkszeug für performante Lösungen.

  • Listen, Tupel, Mengen und Dictionaries gezielt je nach Anwendungsfall einsetzen
  • Grundlegende Sortier- und Suchalgorithmen nachvollziehen und implementieren
  • Rekursive Lösungsansätze für geeignete Problemstellungen entwickeln
  • Laufzeit- und Speicherverhalten einfacher Algorithmen grob einschätzen
  • Eigene Funktionen und Methoden im Hinblick auf Lesbarkeit und Effizienz überarbeiten
  • Typische Stolperfallen bei der Wahl von Datenstrukturen erkennen und vermeiden

Modul 4 – Versionskontrolle mit Git Ohne Versionskontrolle bleibt jede Codeänderung ein Risiko. Dieses Modul vermittelt den Git-Workflow, wie er in nahezu jedem Software-Team Alltag ist.

  • Ein Repository initialisieren und den Unterschied zu Arbeitsverzeichnis und Staging-Bereich verstehen
  • Änderungen stagen, committen und mit aussagekräftigen Commit-Nachrichten versehen
  • Die Commit-Historie einsehen und frühere Versionsstände nachvollziehen
  • Branches anlegen, um Features isoliert von der Hauptlinie zu entwickeln
  • Branches zusammenführen und dabei auftretende Konflikte manuell auflösen
  • Grundlagen der Zusammenarbeit über ein gemeinsames Repository nachvollziehen

Praxisblock – Eigenständiges Python-Abschlussprojekt Alle vier Bausteine laufen im Abschlussprojekt zusammen: Die Teilnehmenden konzipieren, programmieren und versionieren eine eigene Python-Anwendung von Grund auf.

  • Eine eigene Projektidee mit klar abgegrenztem Funktionsumfang festlegen
  • Die Anwendung in sinnvolle Klassen und Module gliedern, statt alles in ein Skript zu schreiben
  • Datenstrukturen passend zum jeweiligen Anwendungsfall auswählen
  • Den gesamten Entwicklungsverlauf über Git-Commits dokumentieren
  • Zwischenstände testen und iterativ verbessern
  • Fehler im eigenen Code systematisch eingrenzen statt durch Ausprobieren beheben
  • Bestehenden Code refaktorieren, sobald sich Struktur oder Anforderungen ändern
  • Die fertige Anwendung im Hinblick auf Lesbarkeit und Nachvollziehbarkeit überarbeiten
  • Feedback zum eigenen Code einordnen und gezielt umsetzen
  • Den eigenen Lernfortschritt anhand des Projektverlaufs einordnen
  • Eine kurze Projektdokumentation erstellen, die Aufbau und Entscheidungen erklärt
  • Das Projekt als Referenz für die eigene Python- und Git-Praxis nutzen

Am Ende des Trainings steht kein abstraktes Prüfungswissen, sondern ein lauffähiges eigenes Programm, dessen Entstehung sich Schritt für Schritt in der Git-Historie nachvollziehen lässt. Wer den Kurs durchläuft, hat damit nicht nur OOP-Konzepte verstanden, sondern auch belegt, wie er oder sie damit arbeitet. Die Kombination aus Bash, OOP, Algorithmen und Git ist bewusst so gewählt, dass sie den Alltag junger Python-Entwickler:innen in Teams abbildet: Code lesen und strukturieren, Änderungen nachvollziehbar machen und mit anderen teilen.

Lernziele:

  • Die Bash-Shell für grundlegende Dateioperationen, Navigation und einfache Skripte sicher bedienen
  • Klassen, Objekte, Attribute und Methoden in Python korrekt definieren und einsetzen
  • Konzepte wie Vererbung, Kapselung und Polymorphismus an eigenen Beispielen anwenden
  • Prozedural geschriebenen Code schrittweise in eine objektorientierte Struktur überführen
  • Ein lokales Git-Repository anlegen, Änderungen committen und die Historie nachvollziehen
  • Branches erstellen, wechseln und wieder zusammenführen, um parallele Entwicklungsstränge zu verwalten
  • Merge-Konflikte erkennen und gezielt auflösen
  • Python-Programme in logisch abgegrenzte Module und Klassen gliedern
  • Ein eigenständiges Abschlussprojekt von der Idee bis zur lauffähigen Anwendung planen und umsetzen
  • Den eigenen Code während der Projektarbeit fortlaufend versioniert dokumentieren
  • Typische Programmfehler mit einfachen Debugging-Techniken selbstständig eingrenzen
  • Grundprinzipien wartbaren, gut strukturierten Codes auf eigene Projekte übertragen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Das Training richtet sich an Personen, die aus fachfremden Bereichen in die Softwareentwicklung wechseln möchten und bereits erste Berührungspunkte mit Programmierung oder IT-Themen mitbringen. Es eignet sich für alle, die den Schritt von ersten Python-Grundlagen hin zu strukturierter, objektorientierter Entwicklung gehen wollen.

  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an Softwareentwicklung und Programmierung
  • Personen, die erste Python-Kenntnisse besitzen und diese systematisch vertiefen möchten
  • Angehende Python-Entwickler:innen, die sich gezielt auf Teamarbeit mit Versionskontrolle vorbereiten
  • Mitarbeitende, die künftig in der Entwicklung oder Wartung von Softwarelösungen tätig werden möchten
  • Interessierte mit analytischem Denken, die Freude an strukturierter Problemlösung haben
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B2 sowie Grundkenntnisse in Englisch auf Niveau A2 vorausgesetzt, da Fachbegriffe und Dokumentationen häufig englischsprachig sind. Ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung bildet die fachliche Grundlage; die konkrete Eignung wird über einen Eignungstest festgestellt. Vorkenntnisse in der Programmierung sind hilfreich, aber keine zwingende Bedingung, da die ersten Module bewusst niedrigschwellig ansetzen. Wichtiger als Vorwissen ist die Bereitschaft, sich strukturiert in ein neues Denken – das objektorientierte Modellieren von Problemen – einzuarbeiten.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das Training findet im Hybrid-Learning-Format statt und verbindet Präsenz- oder Live-Online-Einheiten mit begleitenden eigenständigen Übungsphasen. Neue Konzepte werden zunächst anhand kompakter Beispiele eingeführt und anschließend direkt am eigenen Rechner in kleinen Übungen erprobt. Da OOP und Git beides Fertigkeiten sind, die sich vor allem durch Anwendung einprägen, nimmt praktisches Programmieren gegenüber reiner Theorie den größeren Raum ein. Über weite Strecken des Kurses wird in Teilzeit gelernt, sodass Berufstätige oder Personen mit anderweitigen Verpflichtungen das Tempo an ihren Alltag anpassen können.

Der Kurs ist in Teilzeit angelegt und über mehrere Wochen gestreckt, sodass ausreichend Zeit für Übungsphasen und die eigenständige Projektarbeit bleibt. Die vier inhaltlichen Schwerpunkte – Bash, OOP, Algorithmen/Datenstrukturen und Git – bauen aufeinander auf und münden in das Abschlussprojekt als längste zusammenhängende Praxisphase. Der genaue zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter-Termin; die Teilzeitstruktur ist über alle Durchläufe hinweg konstant.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme sowie – je nach Durchlauf – eine Abschlussprüfung bestätigt. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung, sondern um einen Nachweis der erworbenen Python-, OOP- und Git-Kompetenzen, wie er bei technischen Weiterbildungen dieser Art üblich ist. Das fertige Abschlussprojekt kann zusätzlich als praktischer Nachweis der eigenen Fähigkeiten dienen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Wer objektorientierte Programmierung einmal wirklich verstanden hat, blickt anders auf Code: Statt einzelner Skripte entstehen Anwendungen, die sich erweitern, warten und im Team weiterentwickeln lassen. Genau dieses Umdenken ist der zentrale Gewinn des Trainings – nicht nur Python-Syntax zu kennen, sondern Probleme in sauber abgegrenzte Klassen und Verantwortlichkeiten zu übersetzen. Der zweite große Baustein, Git, ist in der Praxis kein Nice-to-have, sondern Voraussetzung für jede Zusammenarbeit im Entwicklerteam. Wer Commits, Branches und Merges sicher beherrscht, kann sich in bestehenden Projekten schneller orientieren und eigene Beiträge nachvollziehbar einbringen – eine Fähigkeit, die in Vorstellungsgesprächen für Entwicklerpositionen regelmäßig konkret abgefragt wird. Durch das eigenständige Abschlussprojekt verlässt niemand den Kurs nur mit Zertifikat und Mitschrift, sondern mit einem vorzeigbaren, selbst geschriebenen Programm samt nachvollziehbarer Entwicklungshistorie. Das schafft eine belastbare Grundlage für den Einstieg als Python-Entwickler:in oder Softwareentwickler:in und einen konkreten Ausgangspunkt für die eigene Weiterentwicklung.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Python Programmer
  • Python Entwickler
  • Softwareentwickler
  • Junior Backend Developer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Unterscheidet sich dieser Kurs von anderen Python-Trainings?

Ja, der Schwerpunkt liegt klar auf objektorientierter Programmierung und Versionskontrolle mit Git statt auf einem breiten Intensivkurs mit vielen Zusatzthemen. Bash dient dabei als kompakte Grundlage für den Umgang mit der Kommandozeile.

Brauche ich bereits Python-Vorkenntnisse?

Erste Berührungspunkte mit Programmierung helfen, sind aber keine zwingende Voraussetzung. Die Module bauen aufeinander auf und führen schrittweise von grundlegenden Konzepten zur objektorientierten Programmierung.

Was lerne ich konkret über Git?

Von der Initialisierung eines Repositorys über Commits und Branches bis zum Auflösen von Merge-Konflikten – die Inhalte orientieren sich am praktischen Git-Alltag in Entwicklerteams.

Wie sieht das Abschlussprojekt aus?

Jede:r Teilnehmende plant und entwickelt eine eigene Python-Anwendung, gliedert sie objektorientiert und dokumentiert den Entwicklungsverlauf über Git-Commits.

In welchem Format findet der Kurs statt?

Der Kurs läuft im Hybrid-Learning-Format in Teilzeit, sodass sich Präsenz- oder Live-Anteile mit selbstständigen Übungsphasen kombinieren lassen.