Projekte mit IPMA Level D und Scrum PSPO I – Zertifizierung
Kombinierte Qualifikation aus IPMA Level D im klassischen Projektmanagement und Professional Scrum Product Owner PSPO I für wertorientiertes Produktmanagement in Scrum-Teams.
Auf einen Blick
Überblick
Während sich viele Projektmanagement-Qualifikationen auf Planung und Steuerung konzentrieren, richtet dieser Kurs den Blick zusätzlich auf die Wertschöpfung eines Vorhabens. Er verbindet die Vorbereitung auf die Zertifizierung IPMA Level D — die international anerkannte Einstiegszertifizierung im klassischen Projektmanagement nach dem Kompetenzstandard der IPMA — mit der Vorbereitung auf die Zertifizierung zum Professional Scrum Product Owner PSPO I von scrum.org. Im Mittelpunkt steht damit nicht nur die Frage, wie ein Projekt strukturiert wird, sondern auch, wie ein Product Owner in einem Scrum-Team dafür sorgt, dass das Team stets am wertvollsten Ergebnis arbeitet.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 3 Standorten
21
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 7 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
IPMA Level D (PM-Zert) und trägerinterne Teilnahmebescheinigung; PSPO-I-Prüfung bei scrum.org optional
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate10×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €10×
Häufige Kursorte
- München3×
- Düsseldorf2×
- Hamburg1×
- Hannover1×
- Nürnberg1×
- Mönchengladbach1×
Bundesländer
- Bayern4×
- Nordrhein-Westfalen3×
- Baden-Württemberg1×
- Niedersachsen1×
- Hamburg1×
Vermittelte Kompetenzen
- Klassisches Projektmanagement
- IPMA-Kompetenzstandard
- Stakeholder-Analyse
- Product-Backlog-Management
- Priorisierung nach Wertbeitrag
- Scrum-Grundlagen
- Produktvision
Zugeordnete Zielberufe
- Projektmanager/in24.092 Stellen/12 Mon.
- Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik15.541 Stellen/12 Mon.
- Projektassistent/in2.118 Stellen/12 Mon.
- Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA2.019 Stellen/12 Mon.
- Scrum Product Owner3 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 21 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Block 1 — Klassisches Projektmanagement nach IPMA-Standard Der erste Baustein vermittelt die Grundlagen, auf denen die Zertifizierung IPMA Level D aufbaut. Level D ist als Einstiegszertifizierung konzipiert und prüft in erster Linie Wissen — nicht mehrjährige Projektleitungserfahrung, wie sie für höhere IPMA-Level vorausgesetzt wird.
- Projektbegriff, Projektarten und Abgrenzung zum Tagesgeschäft
- Kompetenzelemente Perspective, People und Practice im Überblick
- Projektkontext und Stakeholder-Analyse
- Persönliche und soziale Kompetenzen für die Projektarbeit
- Grundlagen von Qualitäts- und Risikomanagement in Projekten
- Aufbau eines Projektauftrags und einer Zieldefinition
Block 2 — Projektstart, Planung und Abschluss Dieser Block vertieft den klassischen Projektverlauf von der Initiierung bis zum Abschluss und vermittelt die Planungswerkzeuge, die für die IPMA-Level-D-Prüfung relevant sind.
- Projektstrukturpläne und Arbeitspakete entwickeln
- Termin-, Ressourcen- und Kostenplanung für Projekte
- Risiken systematisch identifizieren und bewerten
- Projektfortschritt anhand von Kennzahlen steuern
- Projekte strukturiert abschließen und Ergebnisse übergeben
- Lessons Learned für Folgeprojekte dokumentieren
Block 3 — Grundlagen von Scrum aus Sicht der Produktverantwortung Der dritte Baustein führt in das Scrum-Framework ein, mit besonderem Fokus auf die Rolle und Verantwortung des Product Owner innerhalb des Teams.
- Die agilen Werte und Prinzipien hinter Scrum
- Rollen im Scrum-Team und ihr Zusammenspiel
- Verantwortlichkeiten des Product Owner im Detail
- Abgrenzung des Product Owner von klassischer Projektleitung
- Selbstorganisation des Entwicklungsteams aus Sicht des Product Owner
- Zusammenarbeit mit externen Stakeholdern koordinieren
Block 4 — Product Backlog, Priorisierung und Wertmaximierung Der letzte Baustein vertieft die eigentliche Kernaufgabe eines Product Owner: aus vielen möglichen Anforderungen diejenigen auszuwählen, die den größten Wert stiften, und bereitet gezielt auf die PSPO-I-Prüfung vor.
- Ein Product Backlog aufbauen und kontinuierlich pflegen
- Backlog-Einträge nach Wert, Aufwand und Risiko priorisieren
- Eine Produktvision entwickeln und mit dem Team teilen
- Nutzerbedürfnisse und Stakeholder-Interessen gegeneinander abwägen
- Sprint-Ziele gemeinsam mit dem Entwicklungsteam definieren
- Vorbereitung auf die PSPO-I-Prüfung anhand von Beispiel-Szenarien
Praxisblock — Von der Produktvision zum priorisierten Backlog
- Eine Produktvision für ein fiktives Vorhaben formulieren
- Einen Projektauftrag nach klassischer IPMA-Logik erstellen
- Eine Stakeholder-Analyse für dasselbe Vorhaben durchführen
- Einen Projektstrukturplan mit Arbeitspaketen entwickeln
- Ein Product Backlog mit priorisierten Anforderungen aufbauen
- Backlog-Einträge nach Wert und Aufwand bewerten und ordnen
- Ein Sprint-Ziel aus dem priorisierten Backlog ableiten
- Die Rolle des Product Owner in einer simulierten Sprint-Review-Situation übernehmen
- Rückmeldungen von Stakeholdern in das Backlog einarbeiten
- Klassische Projektplanung und Backlog-Priorisierung gegenüberstellen
- Ein kurzes Statusupdate zum Projektfortschritt formulieren
- Übungsfragen im Stil der IPMA- und PSPO-I-Prüfung bearbeiten
Wer beide Zertifizierungen anstrebt, lernt zwei Perspektiven kennen, die in klassischen Projektmanagement-Kursen selten zusammen vorkommen: die strukturierte Planung eines Projekts und die kontinuierliche Wertabwägung, die die Arbeit eines Product Owner prägt. Diese Verbindung ist besonders für Personen relevant, die perspektivisch nicht nur Projekte steuern, sondern auch inhaltlich mitentscheiden möchten, welche Anforderungen überhaupt umgesetzt werden — eine Verantwortung, die klassische Projektleitung und agile Produktverantwortung gleichermaßen verlangen.
Lernziele:
- Grundbegriffe und Kompetenzelemente des klassischen Projektmanagements nach IPMA-Standard einordnen
- Projektkontext, Stakeholder und Rahmenbedingungen eines Vorhabens analysieren
- Projektstart, Planung und Abschluss nach klassischer Methodik strukturieren
- Persönliche und methodische Kompetenzen im Projektmanagement unterscheiden
- Die agilen Werte und Prinzipien hinter Scrum erläutern
- Die Rolle des Product Owner im Scrum-Team von den übrigen Rollen abgrenzen
- Eine Produktvision entwickeln und im Team verständlich vermitteln
- Ein Product Backlog aufbauen, pflegen und laufend priorisieren
- Anforderungen anhand ihres Werts für Stakeholder bewerten und einordnen
- Zusammenarbeit zwischen Product Owner, Entwicklungsteam und Stakeholdern gestalten
- Fortschritt eines Produkts anhand von Sprint-Ergebnissen nachvollziehbar machen
- Sich gezielt auf die externen Prüfungen zu IPMA Level D und PSPO I vorbereiten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich, um bisherige Berufserfahrung im Projekt- oder Produktumfeld um fundierte, zertifizierbare Methodenkenntnisse zu erweitern — sowohl im klassischen Projektmanagement als auch in der agilen Produktverantwortung.
- Projektmitarbeitende, die sich Richtung Produktverantwortung weiterentwickeln möchten
- Angehende Product Owner ohne bisherige formale Zertifizierung
- Fach- und Führungskräfte mit erster Projekterfahrung
- Quereinsteiger/innen, die sich Richtung Projekt- und Produktmanagement orientieren
Teilnehmende sollten in der Lage sein, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, sowie über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen, da beide Prüfungsformate ein sicheres Textverständnis voraussetzen. Vorkenntnisse im Projektmanagement sind nicht zwingend erforderlich; IPMA Level D ist als Einstiegszertifizierung konzipiert und setzt keine mehrjährige Projekterfahrung voraus.
Ablauf & Abschluss
Klassisches Projektmanagement nach IPMA-Standard und die Product-Owner-Rolle in Scrum werden zunächst getrennt erarbeitet und im Praxisblock anhand eines gemeinsamen Beispielvorhabens miteinander verknüpft. Theoretische Inhalte werden durch Übungsaufgaben im Prüfungsstil ergänzt, die gezielt auf die Formate beider Zertifizierungen vorbereiten.
Wie viel Zeit einzuplanen ist, hängt vom Anbieter und der gewählten Terminvariante ab; ob Vollzeit oder Teilzeit gilt, zeigt der Buchungsprozess. Da zwei eigenständige Zertifizierungen vorbereitet werden, lohnt sich ausreichend Puffer für beide Themenbereiche.
Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Teilnehmende die Zertifizierung IPMA Level D, zertifiziert über PM-Zert, sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung. Die Vorbereitung auf die externe PSPO-I-Prüfung bei scrum.org ist Teil des Kurses; die Prüfung selbst wird gesondert abgelegt.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Wert dieses Kurses liegt darin, dass er Projektmanagement nicht nur als Planungs- und Steuerungsaufgabe begreift, sondern die Frage nach dem Wert eines Ergebnisses konsequent mitdenkt — eine Perspektive, die in klassischen Projektmanagement-Ausbildungen häufig zu kurz kommt. Mit IPMA Level D und einer PSPO-I-Qualifikation lässt sich gegenüber Arbeitgebern nachvollziehbar belegen, dass sowohl strukturierte Projektplanung als auch wertorientierte Produktverantwortung nicht nur bekannt, sondern geprüft beherrscht werden. Für die eigene berufliche Entwicklung öffnet die Kombination mehrere Richtungen gleichzeitig: klassische Projektmitarbeit, die Rolle als Product Owner in einem Scrum-Team oder eine spätere Position im Produktmanagement, in der genau diese Wertabwägung zum Kerngeschäft wird.
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Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Projektmanager/in24.092 Stellen
- Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik15.541 Stellen
- Projektassistent/in2.118 Stellen
- Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA2.019 Stellen
- Scrum Product Owner3 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet PSPO I von PSM I?
PSPO I (Professional Scrum Product Owner) fokussiert auf Produktvision, Backlog-Priorisierung und Wertmaximierung, während PSM I (Professional Scrum Master) die Moderation und Prozessverantwortung im Scrum-Team in den Mittelpunkt stellt.
Brauche ich Projekterfahrung für IPMA Level D?
Nein, IPMA Level D ist als Einstiegszertifizierung konzipiert und prüft in erster Linie Wissen, nicht mehrjährige Projektleitungserfahrung.
Werden beide Prüfungen im Kurs abgelegt?
Der Kurs bereitet gezielt auf beide Prüfungen vor. IPMA Level D wird über PM-Zert zertifiziert; die PSPO-I-Prüfung erfolgt extern bei scrum.org.
Für wen eignet sich diese Kombination besonders?
Für alle, die perspektivisch nicht nur Projekte steuern, sondern auch inhaltlich mitentscheiden möchten, welche Anforderungen in einem Produkt umgesetzt werden.
Wie hängen IPMA-Projektmanagement und die Product-Owner-Rolle im Kurs zusammen?
Beide Themenbereiche werden zunächst getrennt erarbeitet und im Praxisblock anhand desselben Beispielvorhabens verknüpft, sodass Planung und Wertpriorisierung gemeinsam geübt werden.