Scrum Master PSM I + Product Owner PSPO I & Design Thinking
Kombination aus Scrum-Master- (PSM I) und Product-Owner-Zertifizierung (PSPO I) bei scrum.org mit Design-Thinking-Methodik für nutzerzentrierte Produktentwicklung.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs vereint zwei Rollenzertifizierungen von scrum.org – Professional Scrum Master I (PSM I) und Professional Scrum Product Owner I (PSPO I) – mit der Design-Thinking-Methodik. Während PSM I und PSPO I die beiden zentralen Scrum-Rollen aus jeweils eigener Perspektive vermitteln, liefert Design Thinking ein methodisches Vorgehen, um Nutzerbedürfnisse zu verstehen und daraus Produktideen zu entwickeln, bevor diese ins Product Backlog einfließen. Wer alle drei Bereiche beherrscht, kann sowohl die Teamsteuerung als auch die Produktverantwortung übernehmen und dabei von Anfang an nutzerzentriert statt rein anforderungsgetrieben arbeiten.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 4 erfassten Orten
3 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Internationale Zertifizierung bei scrum.org (PSM I), Vorbereitung auf PSPO I, plus trägerinterne Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €5×
Häufige Kursorte
- Düsseldorf2×
- München1×
- Teltow1×
- Köln1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen3×
- Bayern1×
- Brandenburg1×
Vermittelte Kompetenzen
- Scrum
- Professional Scrum Master (PSM I)
- Professional Scrum Product Owner (PSPO I)
- Design Thinking
- Nutzerzentrierte Produktentwicklung
- Product-Backlog-Management
Zugeordnete Zielberufe
- Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen/12 Mon.
- Personalreferent/Personalreferentin7.547 Stellen/12 Mon.
- Product Owner5.651 Stellen/12 Mon.
- Scrum Master1.583 Stellen/12 Mon.
- SPS-Fachkraft1.059 Stellen/12 Mon.
- Agile Coach293 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock vermittelt die Grundlagen von Scrum und die Rolle des Scrum Masters mit Blick auf die PSM-I-Zertifizierung. Er legt das gemeinsame Fundament für beide Rollenperspektiven.
- Werte und Prinzipien des agilen Arbeitens nach Scrum
- Die drei Scrum-Rollen: Product Owner, Entwicklungsteam, Scrum Master
- Die fünf Scrum-Events und drei Scrum-Artefakte im Detail
- Aufgaben des Scrum Masters bei der Unterstützung selbstorganisierter Teams
- Vorbereitung auf typische PSM-I-Prüfungsfragen
Der zweite Modulblock widmet sich der Rolle des Professional Scrum Product Owners mit Blick auf die PSPO-I-Zertifizierung. Hier wechselt die Perspektive von der Teamunterstützung zur Produktverantwortung.
- Verantwortlichkeiten des Product Owners im Scrum Team
- Aufbau, Pflege und Priorisierung des Product Backlogs
- Formulierung und Verfeinerung von Product-Backlog-Einträgen
- Maximierung des Produktwerts als zentrale Zielgröße der Rolle
- Vorbereitung auf typische PSPO-I-Prüfungsfragen
Der dritte Modulblock führt in die Design-Thinking-Methodik ein und stellt sie als Vorstufe zur Backlog-Arbeit vor. Im Mittelpunkt steht das systematische Verstehen von Nutzerbedürfnissen vor der eigentlichen Produktentwicklung.
- Die fünf Phasen des Design-Thinking-Prozesses im Überblick
- Durchführung von Nutzerinterviews und Beobachtungen
- Definition von Nutzerproblemen anhand gesammelter Erkenntnisse
- Ideenfindung mittels Kreativitätstechniken (z. B. Brainstorming, Crazy Eights)
- Entwicklung einfacher Prototypen zur schnellen Ideenüberprüfung
Der vierte Modulblock verbindet Design Thinking konkret mit der Product-Owner- und Scrum-Master-Arbeit. Hier wird sichtbar, wie Nutzererkenntnisse in die konkrete Scrum-Praxis einfließen.
- Überführung von Design-Thinking-Ergebnissen in Product-Backlog-Einträge
- Einordnung von Nutzertest-Feedback in die Sprint-Planung
- Abstimmung zwischen Product Owner und Scrum Master bei nutzerzentrierten Projekten
- Wiederholte Testzyklen als Ergänzung zur klassischen Sprint-Retrospektive
- Einbindung von Design-Thinking-Workshops in den Scrum-Rhythmus
Der abschließende Praxisblock führt alle drei Themenfelder anhand eines durchgängigen Produktbeispiels zusammen.
- Durchführung eines vollständigen Design-Thinking-Zyklus für ein Beispielprodukt
- Ableitung eines priorisierten Product Backlogs aus den Design-Thinking-Ergebnissen
- Rollenwechsel zwischen Scrum-Master- und Product-Owner-Perspektive im selben Projekt
- Simulierte Sprint-Zyklen mit eingebetteten Nutzertests
- Retrospektiven-Techniken zur kontinuierlichen Teamverbesserung
- Vorbereitung auf typische Prüfungsfragen beider Zertifizierungen PSM I und PSPO I
- Lerneinheiten zur Vertiefung der Scrum-Guide-Inhalte
- Diskussion von Praxisbeispielen aus nutzerzentrierten Produktteams
- Abgleich von Sprint-Ergebnissen mit den zuvor identifizierten Nutzerbedürfnissen
- Rückschau der eigenen Doppelrolle als Scrum Master und Product Owner
- Abschlussprojekt zur vollständigen Verzahnung von Design Thinking, Backlog-Arbeit und Sprint-Steuerung
Die Kombination aus PSM I, PSPO I und Design Thinking folgt einer klaren Logik: Ein Product Backlog ist nur so gut wie die Nutzerbedürfnisse, auf denen es beruht. Design Thinking liefert die Methodik, um diese Bedürfnisse systematisch zu erfassen, bevor sie als Anforderungen ins Backlog gelangen – statt Anforderungen ungeprüft aus Stakeholder-Wünschen zu übernehmen. Der Kurs vermittelt deshalb bewusst beide Scrum-Rollen aus erster Hand: Wer sowohl die Team- als auch die Produktperspektive kennt, versteht, wie Design-Thinking-Erkenntnisse den Weg vom Nutzerproblem über das Product Backlog bis in den Sprint finden – und kann diesen Weg in der eigenen Praxis nachvollziehen, unabhängig davon, welche der beiden Rollen später tatsächlich ausgeübt wird.
Lernziele:
Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis einzusetzen.
- die Rolle des Scrum Masters von der des Product Owners klar unterscheiden und beide Perspektiven einnehmen
- die fünf Scrum-Events und drei Scrum-Artefakte aus Sicht beider Rollen anwenden
- Scrum Teams bei der Selbstorganisation unterstützen und Hindernisse beseitigen
- ein Product Backlog aufbauen, priorisieren und den Produktwert maximieren
- Stakeholder-Anforderungen in verständliche Product-Backlog-Einträge übersetzen
- die fünf Phasen des Design-Thinking-Prozesses (Verstehen, Beobachten, Definieren, Ideen finden, Testen) anwenden
- Nutzerinterviews und Beobachtungen zur Bedarfsermittlung durchführen
- Prototypen zur schnellen Überprüfung von Produktideen entwickeln
- Design-Thinking-Ergebnisse in priorisierte Product-Backlog-Einträge überführen
- Feedback aus Nutzertests in die Sprint-Planung einfließen lassen
- die Zusammenarbeit zwischen Scrum Master und Product Owner bei nutzerzentrierten Projekten gestalten
- sich gezielt auf die Zertifizierungen PSM I und PSPO I bei scrum.org vorbereiten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich, um bisherige Berufserfahrungen im Bereich Projektmanagement um fundierte Scrum-Methodik sowie um Design-Thinking-Kompetenz zu erweitern.
- angehende Scrum Master und Product Owner, die beide Rollenperspektiven kennenlernen möchten
- Produktmanager/innen mit Interesse an nutzerzentrierten Entwicklungsmethoden
- Agile Coaches, die Teams bei der Verbindung von Nutzerforschung und Backlog-Arbeit unterstützen
- Berufserfahrene, die ihr Profil um zwei international anerkannte Scrum-Zertifizierungen erweitern möchten
Vorausgesetzt werden die Fähigkeit zu selbstständigem und konzeptionellem Arbeiten sowie sehr gute Deutschkenntnisse. Vorkenntnisse in Scrum oder Design Thinking sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung, da beide Themenfelder im Kurs von Grund auf vermittelt werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs vermittelt zunächst die beiden Scrum-Rollen Scrum Master und Product Owner getrennt voneinander, bevor Design Thinking als vorgelagerte Methodik zur Nutzerforschung eingeführt und im vierten Modulblock direkt mit der Backlog-Arbeit verzahnt wird. Praxisübungen und ein durchgängiges Produktbeispiel sorgen dafür, dass Design-Thinking-Erkenntnisse sichtbar in die Sprint-Steuerung einfließen, statt isoliert nebeneinanderzustehen.
Der Kurs deckt die Doppelzertifizierung PSM I und PSPO I sowie die Design-Thinking-Inhalte in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der genaue zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und Kurstermin.
Der Kurs bereitet auf die internationale Zertifizierung Professional Scrum Master I bei scrum.org vor und schließt mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung in Scrum ab; die Inhalte umfassen zudem die Vorbereitung auf die PSPO-I-Zertifizierung sowie Design-Thinking-Kompetenzen. Vermittelt werden außerdem E-Learning-Fähigkeiten und weitere Soft Skills.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Wert dieses Kurses liegt darin, dass er nicht nur eine, sondern beide zentralen Scrum-Rollen aus erster Hand vermittelt und diese zusätzlich mit Design Thinking verbindet. Wer sowohl als Scrum Master als auch als Product Owner denken kann, versteht Teamdynamik und Produktverantwortung gleichermaßen – eine Kombination, die in kleineren Organisationen oder wechselnden Projektrollen besonders gefragt ist. Für Unternehmen sind Absolventinnen und Absolventen deshalb flexibel einsetzbar: als Scrum Master, als Product Owner oder als Bindeglied zwischen beiden Rollen, insbesondere wenn Nutzerforschung mittels Design Thinking den Ausgangspunkt der Produktentwicklung bildet. Langfristig profitieren Teilnehmende von einem Kompetenzprofil, das agile Rollenkompetenz mit einer nutzerzentrierten Denkweise verbindet – einer Fähigkeit, die überall dort gefragt ist, wo Produktentscheidungen nicht allein aus Stakeholder-Vorgaben, sondern aus echten Nutzerbedürfnissen abgeleitet werden sollen.
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Arbeitsmarkt-Report
Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen
- Personalreferent/Personalreferentin7.547 Stellen
- Product Owner5.651 Stellen
- Scrum Master1.583 Stellen
- SPS-Fachkraft1.059 Stellen
- Agile Coach293 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen PSM I und PSPO I in diesem Kurs?
PSM I bereitet auf die Rolle des Scrum Masters vor, der Teams bei der Selbstorganisation unterstützt. PSPO I bereitet auf die Rolle des Product Owners vor, der das Product Backlog verantwortet und den Produktwert maximiert. Der Kurs vermittelt beide Perspektiven.
Wie hängt Design Thinking mit den beiden Scrum-Rollen zusammen?
Design Thinking liefert die Methodik, um Nutzerbedürfnisse systematisch zu erfassen, bevor sie als Anforderungen ins Product Backlog gelangen. Der Kurs zeigt, wie Design-Thinking-Ergebnisse konkret in die Backlog-Arbeit und Sprint-Planung einfließen.
Muss ich mich für eine der beiden Scrum-Rollen entscheiden?
Nein, der Kurs vermittelt beide Rollenperspektiven gleichwertig. Viele Teilnehmende profitieren später davon, beide Perspektiven zu kennen, unabhängig davon, welche Rolle sie tatsächlich übernehmen.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Der Kurs bereitet auf die internationale Zertifizierung Professional Scrum Master I bei scrum.org sowie auf die PSPO-I-Zertifizierung vor und schließt mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung in Scrum ab.
Für wen eignet sich diese Kombination besonders?
Für Personen, die Produktentwicklung nutzerzentriert angehen möchten und dabei sowohl Team- als auch Produktverantwortung verstehen wollen, etwa angehende Product Owner mit Interesse an Nutzerforschung.