PSPBM: Product Backlog Management lernen – Weiterbildung
Professional Scrum Product Backlog Management (PSPBM): Product-Backlog-Einträge formulieren, mit MoSCoW und dem Kano-Modell priorisieren und das Backlog im Austausch mit Stakeholdern kontinuierlich pflegen.
Auf einen Blick
Überblick
Professional Scrum Product Backlog Management (PSPBM) vermittelt die Fähigkeiten, das Product Backlog im Scrum-Framework gezielt zu gestalten und den Produktwert kontinuierlich zu maximieren. Teilnehmende lernen, Anforderungen als klare Product-Backlog-Einträge zu formulieren, sie nach Geschäftswert und Dringlichkeit zu priorisieren und in enger Abstimmung mit Stakeholdern und dem Entwicklungsteam laufend zu verfeinern. Die Weiterbildung bereitet auf die PSPBM-Zertifizierung vor und richtet sich an alle, die Verantwortung für das Product Backlog und die Produktentwicklung tragen.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Professional Scrum Product Backlog Management (PSPBM) – Zertifizierung über scrum.org
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Virtuelles Klassenzimmer3×
Zeitmodelle
- Vollzeit3×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €3×
Vermittelte Kompetenzen
- Scrum
- Product Backlog Management
- User Stories
- MoSCoW-Priorisierung
- Kano-Modell
- Stakeholder-Management
- Agile Metriken
Zugeordnete Zielberufe
- Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice1.297 Stellen/12 Mon.
- Geprüfter Prozessmanager/Geprüfte Prozessmanagerin - Produktionstechnologie272 Stellen/12 Mon.
- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Glastechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in Technik3 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 30 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Das erste Modul führt in die Grundlagen von Scrum und das Product Backlog als dessen zentrales Artefakt ein und schafft damit die Basis für alle weiteren Themen.
- Grundlagen von Scrum mit Fokus auf das Product Backlog
- Bedeutung des Product Backlogs als dynamisches, ständig gepflegtes Dokument
- Rolle des Product Owners im Scrum-Framework und seine Verantwortung für das Backlog
- Zusammenspiel von Product Backlog, Sprint Backlog und Produktinkrement
- Abgrenzung des Product Backlogs von klassischen Anforderungslisten
- Einordnung des Backlogs als Ausgangspunkt jeder Sprint-Planung
Das zweite Modul behandelt die Definition von Product-Backlog-Einträgen und damit das konkrete Handwerkszeug für die tägliche Backlog-Arbeit.
- Erstellung von User Stories für unterschiedliche Anforderungstypen
- Formulierung klarer und überprüfbarer Akzeptanzkriterien
- Umgang mit technischen Schulden als eigene Backlog-Einträge
- Abbildung nicht-funktionaler Anforderungen im Product Backlog
- Formulierung präziser, umsetzbarer Einträge statt vager Wunschlisten
- Unterscheidung zwischen grob und fein ausgearbeiteten Backlog-Einträgen
Im dritten Modul steht die Priorisierung und Wertmaximierung des Backlogs im Mittelpunkt - die eigentliche Steuerungsaufgabe des Product Owners.
- Priorisierung nach Geschäftswert, Risiko und Dringlichkeit
- Einsatz des MoSCoW-Prinzips zur Einordnung von Anforderungen
- Anwendung des Kano-Modells zur Bewertung von Kundennutzen
- Umgang mit konkurrierenden Prioritäten unterschiedlicher Stakeholder
- Kontinuierliche Anpassung der Priorisierung im Projektverlauf
- Vermeidung häufiger Priorisierungsfehler in der Backlog-Praxis
Das vierte Modul verbindet Zusammenarbeit mit Stakeholdern, Refinement und Sprint-Planung mit Metriken zur Erfolgsmessung und schließt damit den Kreis von der Anforderung bis zur überprüfbaren Wirkung.
- Durchführung von Product Backlog Refinements zur laufenden Pflege des Backlogs
- Zusammenarbeit mit Stakeholdern zur Erfassung und Einordnung von Anforderungen
- Integration von Nutzer- und Stakeholder-Feedback in bestehende Einträge
- Ableitung von Sprint-Zielen aus den am höchsten priorisierten Einträgen
- Einsatz von Burn-Down-Charts und Release-Plänen zur Fortschrittsmessung
- Rückkopplung von Release-Ergebnissen in die weitere Backlog-Pflege
Im Praxisteil bearbeiten die Teilnehmenden ein durchgehendes Beispielprodukt und durchlaufen dabei den vollständigen Weg von der Anforderung bis zur Erfolgsmessung.
- Erstellung eines Product Backlogs für ein Beispielprodukt aus einer offenen Anforderungsliste
- Formulierung von User Stories mit zugehörigen Akzeptanzkriterien
- Priorisierung eines Backlogs nach dem MoSCoW-Prinzip
- Anwendung des Kano-Modells auf eine Auswahl von Produktanforderungen
- Durchführung eines Product Backlog Refinements anhand einer Beispielsituation
- Aufnahme und Einordnung von Stakeholder-Anforderungen in ein bestehendes Backlog
- Ableitung von Sprint-Zielen aus einem priorisierten Backlog-Ausschnitt
- Abbildung technischer Schulden als eigene Einträge im Product Backlog
- Aufbau eines Burn-Down-Charts zur Nachverfolgung des Sprintfortschritts
- Entwicklung eines Release-Plans auf Basis priorisierter Backlog-Einträge
- Überarbeitung eines bestehenden Backlogs nach neuem Stakeholder-Feedback
- Bewertung, ob ein Backlog-Eintrag ausreichend präzise für die Sprint-Planung formuliert ist
Die vier Themenfelder folgen dem natürlichen Lebenszyklus eines Product Backlogs: von der Einordnung als zentrales Artefakt über die Formulierung einzelner Einträge und deren Priorisierung bis zur laufenden Pflege im Austausch mit Stakeholdern und der Messung des tatsächlichen Fortschritts. Diese Reihenfolge macht sichtbar, dass Backlog-Management kein einmaliger Schritt, sondern ein fortlaufender Prozess ist. Am Ende der Weiterbildung können die Teilnehmenden ein Product Backlog eigenständig aufbauen, priorisieren und in enger Abstimmung mit Stakeholdern kontinuierlich weiterentwickeln - und dabei mit geeigneten Metriken nachvollziehen, ob die getroffenen Priorisierungsentscheidungen tatsächlich zum Produkterfolg beitragen.
Lernziele:
- Bedeutung des Product Backlogs als zentrales, dynamisches Scrum-Artefakt einordnen
- Die Rolle des Product Owners im Umgang mit dem Backlog vertiefen
- Klare, umsetzbare Product-Backlog-Einträge formulieren
- User Stories und Akzeptanzkriterien strukturiert erstellen
- Technische Schulden und nicht-funktionale Anforderungen im Backlog abbilden
- Backlog-Einträge nach Geschäftswert, Risiko und Dringlichkeit priorisieren
- Priorisierungsmethoden wie MoSCoW und das Kano-Modell anwenden
- Product Backlog Refinement zur kontinuierlichen Pflege des Backlogs durchführen
- Anforderungen von Stakeholdern erfassen und in das Backlog integrieren
- Feedback aus Nutzer- und Stakeholdergruppen systematisch einarbeiten
- Sprint-Ziele aus priorisierten Backlog-Einträgen ableiten
- Agile Metriken wie Burn-Down-Charts und Release-Pläne zur Erfolgsmessung nutzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die Verantwortung für das Product Backlog und die Produktentwicklung tragen oder künftig übernehmen möchten.
- Product Owner, die ihre Fähigkeiten im Backlog-Management und in der Priorisierung erweitern möchten
- Scrum Master, die ein tieferes Verständnis für das Backlog-Management gewinnen möchten, um ihre Teams besser zu unterstützen
- Projektmanager:innen und Entwickler:innen, die Verantwortung für die Produktentwicklung tragen
- Personen, die sich beruflich in Richtung Produktmanagement orientieren möchten
Erwartet werden Grundkenntnisse in Scrum, insbesondere zur Rolle des Product Owners und zu den regulären Scrum-Ereignissen. Praktische Erfahrung in agilen Teams oder im Produktmanagement ist von Vorteil, da die Übungen im Kurs auf realitätsnahen Backlog-Situationen aufbauen. Ohne dieses Grundverständnis von Scrum lassen sich die vertiefenden Inhalte zu Priorisierung und Refinement nur eingeschränkt nachvollziehen.
Ablauf & Abschluss
Der Unterricht wird online im virtuellen Klassenzimmer durchgeführt, in Vollzeit organisiert, und ist stark artefaktorientiert aufgebaut: Statt offener Diskussionsrunden erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Product-Backlog-Einträge, Priorisierungslisten und Sprint-Ziele anhand eines durchgehenden Beispielprodukts. Auf die Einführung einer Technik wie MoSCoW oder das Kano-Modell folgt jeweils die unmittelbare Anwendung auf das eigene Beispielbacklog, sodass am Ende der Weiterbildung ein vollständig durchgearbeitetes Backlog-Beispiel vorliegt.
Auch PSPBM wird in Vollzeit als virtuelles Klassenzimmer angeboten, allerdings mit einer anderen Zeitverteilung als reine Methodenkurse: Weil die vier Themenfelder Backlog-Grundlagen, Formulierung von Einträgen, Priorisierung sowie Zusammenarbeit und Erfolgsmessung stark artefaktorientiert sind, fließt ein großer Teil der Zeit in die konkrete Arbeit am durchgehenden Beispielprodukt statt in offene Diskussionsrunden.
Die Weiterbildung bereitet auf die Zertifizierung Professional Scrum Product Backlog Management (PSPBM) vor, die nach erfolgreichem Bestehen der offiziellen PSPBM-Prüfung über scrum.org vergeben wird. Die Teilnehmenden erwerben zusätzlich vertieftes Wissen in agilem Produktmanagement und Wertmaximierung durch systematische Backlog-Pflege. Die inhaltliche Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt eingebettet in die Bearbeitung des durchgehenden Beispielbacklogs, nicht als gesonderter Prüfungsteil des Unterrichts.
Nutzen & Perspektiven
Ein gut geführtes Product Backlog entscheidet oft darüber, ob ein Scrum-Team an den richtigen Themen arbeitet oder Kapazität in wenig wertvolle Anforderungen investiert. Diese Weiterbildung setzt genau an dieser Steuerungsfunktion an und vermittelt das Handwerkszeug, um Anforderungen nicht nur zu sammeln, sondern gezielt in Wert für das Produkt zu übersetzen. Der Schwerpunkt auf konkreten Priorisierungstechniken wie MoSCoW und dem Kano-Modell sowie auf Metriken wie Burn-Down-Charts und Release-Plänen unterscheidet diese Weiterbildung von einer allgemeinen Einführung in agiles Arbeiten: Teilnehmende lernen nicht nur, was ein Product Backlog ist, sondern wie sich Priorisierungsentscheidungen begründen und ihre Wirkung im Projektverlauf nachvollziehen lässt. Beruflich qualifiziert die PSPBM-Zertifizierung für mehr Product-Owner-Verantwortung, für Aufgaben im Produktmanagement oder für eine vertiefte Rolle innerhalb bestehender Scrum-Teams. Da scrum.org als internationale Instanz für Scrum-Zertifizierungen gilt, ist die Qualifikation über einzelne Branchen hinweg als Nachweis für fundiertes Backlog-Management anerkannt - eine Kompetenz, die in nahezu jedem produktorientierten Unternehmen gefragt ist.
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Arbeitsmarkt-Report
Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice1.297 Stellen
- Geprüfter Prozessmanager/Geprüfte Prozessmanagerin - Produktionstechnologie272 Stellen
- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Glastechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in Technik3 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist PSPBM?
PSPBM steht für Professional Scrum Product Backlog Management und ist eine Zertifizierung von scrum.org für den professionellen Umgang mit dem Product Backlog.
Brauche ich Scrum-Vorkenntnisse?
Ja, Grundkenntnisse in Scrum, insbesondere zur Rolle des Product Owners und zu den Scrum-Ereignissen, werden vorausgesetzt.
Welche Priorisierungsmethoden werden vermittelt?
Der Kurs vermittelt unter anderem das MoSCoW-Prinzip und das Kano-Modell zur Priorisierung von Backlog-Einträgen nach Geschäftswert und Kundennutzen.
Eignet sich der Kurs auch für Scrum Master statt Product Owner?
Ja, auch Scrum Master profitieren von einem vertieften Verständnis des Backlog-Managements, um ihre Teams und Product Owner besser zu unterstützen.
Wie ist der Kurs aufgebaut?
Der Unterricht findet als virtuelles Klassenzimmer in Vollzeit statt und ist artefaktorientiert: Teilnehmende erarbeiten anhand eines durchgehenden Beispielprodukts ein vollständiges Product Backlog.