Deep Learning: Neuronale Netze in der Praxis – Weiterbildung
Neuronale Netze verstehen und anwenden – von SQL-gestützter Datenaufbereitung über automatisierte Pipelines bis zur Modellvisualisierung mit Power BI.
Auf einen Blick
Überblick
Der Kurs Deep Learning vermittelt Grundlagen und praktische Anwendung komplexer neuronaler Netzwerke für fortgeschrittene Datenanalyse. Im Zentrum steht der gesamte Weg von der Datenaufbereitung mit SQL über automatisierte Trainingspipelines bis zur Modellarchitektur selbst — ergänzt um die verständliche Darstellung von Trainingsmetriken und Ergebnissen mit Power BI. So entsteht ein Verständnis für Deep Learning, das nicht bei der Theorie neuronaler Netze stehen bleibt, sondern den kompletten praktischen Weg vom Rohdatensatz zum trainierten Modell abbildet.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.
5
an 7 Standorten
48
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 13 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning96 %
- Virtuelles Klassenzimmer4 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr28×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €28×
Häufige Kursorte
- Leipzig4×
- Dresden4×
- Stuttgart3×
- Frankfurt am Main3×
- Hamburg2×
- Duisburg2×
Bundesländer
- Sachsen8×
- Nordrhein-Westfalen7×
- Baden-Württemberg3×
- Hessen3×
- Niedersachsen2×
- Hamburg2×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL
- Datenpipelines
- Neuronale Netze
- Hyperparameter-Tuning
- Power BI
- Feature Engineering
- Convolutional Neural Networks
- Recurrent Neural Networks
Zugeordnete Zielberufe
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
- Informationsmanagement (weiterführend)84 Stellen/12 Mon.
- IT-Management (weiterführend)57 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der erste Themenblock behandelt SQL für effiziente Datenverarbeitung im Deep-Learning-Kontext. Bevor ein neuronales Netz trainiert werden kann, muss der zugrunde liegende Datensatz technisch sauber aufbereitet sein.
- Joins zwischen mehreren Datenquellen für vollständige Trainingsdatensätze nutzen
- Aggregationen einsetzen, um große Datensätze handhabbar zu machen
- Abfragen so optimieren, dass die Performance datengetriebener Modelle steigt
- Datenbankstrukturen gezielt für Machine-Learning-Workflows anlegen
- Datenqualität als Voraussetzung für belastbare Trainingsergebnisse einordnen
- Zusammenspiel von Datenbankseite und Modelltraining nachvollziehen
Der zweite Block widmet sich automatisierten Datenpipelines für Deep Learning. Hier geht es darum, den Weg von der Rohdatenquelle zum trainingsfertigen Datensatz zu systematisieren.
- Datenquellen harmonisieren und in ein einheitliches Format überführen
- Bereinigungsschritte für neuronale Netze automatisiert durchführen
- Effiziente Workflows entwickeln, die Trainingsprozesse beschleunigen
- Automatisierungstechniken für wiederkehrendes Modelltraining nutzen
- Evaluierungsschritte in die Pipeline integrieren
- Reproduzierbarkeit von Trainingsläufen sicherstellen
Im dritten Block steht die interaktive Visualisierung von Deep-Learning-Modellen mit Power BI im Vordergrund. Trainingsergebnisse müssen verständlich kommuniziert werden, um im Fachkontext genutzt zu werden.
- Dynamische Dashboards für die Darstellung von Modellanalysen aufbauen
- DAX-Funktionen für Berechnungen zu Trainingsmetriken einsetzen
- Verlaufskurven von Trainings- und Validierungsergebnissen visualisieren
- Aussagekräftige Berichte für datengetriebene Entscheidungen entwickeln
- Kennzahlen zur Modellgüte verständlich aufbereiten
- Ergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen im Fachbereich darstellen
Der vierte Block behandelt neuronale Netze und Modellarchitekturen als fachlichen Kern des Deep Learning.
- Muster und komplexe Zusammenhänge in Daten mit neuronalen Netzwerken erkennen
- Feature Engineering zur Verbesserung der Eingabedaten anwenden
- Hyperparameter-Tuning zur Optimierung der Modellperformance einsetzen
- Convolutional Neural Networks für die Bildverarbeitung trainieren
- Recurrent Neural Networks für Sprach- und Textverarbeitung einsetzen
- Grenzen und typische Herausforderungen beim Training neuronaler Netze einordnen
Über die vier Themenblöcke hinweg bearbeiten die Teilnehmenden ein durchgehendes Praxisprojekt, das die einzelnen Bausteine miteinander verbindet: von der SQL-basierten Datenaufbereitung über die automatisierte Pipeline bis zum trainierten neuronalen Netz und dessen Darstellung in Power BI. So bleibt der Kurs nicht bei theoretischen Konzepten stehen, sondern zeigt den vollständigen praktischen Weg eines Deep-Learning-Projekts. Ein durchgängiges Thema ist dabei der Umgang mit unvollständigen oder verrauschten Trainingsdaten: Bevor ein neuronales Netz überhaupt trainiert werden kann, müssen fehlende Werte behandelt, Ausreißer erkannt und Datenformate vereinheitlicht werden. Die Teilnehmenden erleben so unmittelbar, wie stark die spätere Modellgüte von dieser vorbereitenden Arbeit abhängt — eine Erfahrung, die in rein theoretischen Deep-Learning-Einführungen häufig zu kurz kommt. Ebenso wird der Umgang mit Trainings- und Validierungsdaten praktisch geübt: Wie werden Datensätze sinnvoll aufgeteilt, wie erkennt man Überanpassung an den Trainingsdatensatz, und welche Kennzahlen zeigen frühzeitig, dass ein Modell nicht generalisiert? Diese Fragen werden nicht nur besprochen, sondern anhand der im Kurs entwickelten Modelle konkret nachvollzogen und in Power BI sichtbar gemacht. Die Verbindung von Datenbankarbeit, Automatisierung, Visualisierung und Modellarchitektur macht deutlich, dass Deep Learning in der Praxis weit mehr umfasst als das reine Training eines neuronalen Netzes — die Qualität der Datenaufbereitung und die verständliche Darstellung der Ergebnisse sind ebenso entscheidend für den praktischen Erfolg.
Lernziele:
- Joins und Aggregationen nutzen, um große Datensätze für neuronale Netze aufzubereiten
- Optimierte SQL-Abfragen für die Performance datengetriebener Modelle schreiben
- Datenbanken gezielt für Machine-Learning-Workflows strukturieren
- Datenquellen harmonisieren, bereinigen und für neuronale Netze vorbereiten
- Effiziente Workflows für Trainingsprozesse entwickeln
- Automatisierungstechniken für Modelltraining und Evaluierung nutzen
- Dynamische Dashboards zur Darstellung von Modellanalysen erstellen
- DAX-Funktionen für Berechnungen zu Trainingsmetriken einsetzen
- Aussagekräftige Berichte für datengetriebene Entscheidungen mit Deep-Learning-Modellen entwickeln
- Muster und komplexe Zusammenhänge in Daten mit neuronalen Netzwerken erkennen
- Feature Engineering und Hyperparameter-Tuning zur Optimierung der Modellperformance nutzen
- Convolutional und Recurrent Neural Networks für Bild-, Sprach- und Textverarbeitung trainieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die Kompetenzen in Data Science, Datenanalyse, KI, Forschung, Reporting oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Geeignet für Personen, die Deep Learning und neuronale Netze praxisnah kennenlernen und beruflich anwenden wollen.
- Personen mit erstem Bezug zu Datenanalyse, die sich in Richtung KI weiterentwickeln möchten
- Quereinsteigende mit Interesse an neuronalen Netzen und deren praktischer Anwendung
- Fachkräfte, die Trainingsdaten künftig selbst aufbereiten und automatisieren möchten
- Mitarbeitende, die Modellergebnisse verständlich im Fachbereich kommunizieren sollen
Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich. Ein Grundverständnis für Daten und einfache Analysen oder erste Erfahrungen mit Python sind hilfreich. Vertiefte Statistik-, Mathematik- oder Machine-Learning-Vorkenntnisse werden nicht als harte Voraussetzung erwartet.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Hybrid-Format organisiert und läuft in Vollzeit. Fachliche Einführungen zu SQL, Datenpipelines und neuronalen Netzen wechseln sich mit praktischer Projektarbeit ab, in der die Teilnehmenden ein durchgehendes Deep-Learning-Vorhaben von der Datenaufbereitung bis zur Ergebnisvisualisierung selbst umsetzen.
Die Inhalte gliedern sich in vier Themenblöcke, die von SQL-gestützter Datenverarbeitung über automatisierte Pipelines und Modellvisualisierung bis zu neuronalen Netzen und Modellarchitekturen reichen. Der Kurs wird in Vollzeit angeboten; genaue Zeitangaben ergeben sich aus dem jeweiligen Kurstermin des Anbieters.
Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung und einem entsprechenden Trägerzertifikat ab. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Anbieters, kein staatliches Examen.
Nutzen & Perspektiven
Deep Learning wird oft auf die reine Modellarchitektur reduziert — dabei entscheidet in der Praxis meist die Datenaufbereitung darüber, ob ein Training überhaupt gute Ergebnisse liefert. Dieser Kurs setzt bewusst früher an und zeigt, wie SQL-gestützte Datenverarbeitung und automatisierte Pipelines die Grundlage für belastbares Modelltraining legen. Der Mehrwert liegt in der Verbindung dreier Perspektiven, die in vielen Einführungen getrennt behandelt werden: Datenbankseitige Aufbereitung, automatisierte Trainingsprozesse und verständliche Visualisierung der Ergebnisse mit Power BI. Wer alle drei Bereiche versteht, kann ein Deep-Learning-Vorhaben nicht nur technisch umsetzen, sondern auch im Fachbereich nachvollziehbar begründen und kommunizieren. Am Ende steht die Fähigkeit, neuronale Netze für Bild-, Sprach- und Textverarbeitung selbst zu konzipieren und zu trainieren — eingebettet in einen vollständigen Arbeitsprozess von der Datenquelle bis zur verständlichen Ergebnisdarstellung, wie er in datengetriebenen Projekten typischerweise gefordert wird.
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Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Data Engineer6.907 Stellen
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen
- Informationsmanagement (weiterführend)84 Stellen
- IT-Management (weiterführend)57 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiererfahrung für den Kurs?
Erste Erfahrungen mit Python sind hilfreich, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt. Vertiefte Mathematik- oder Machine-Learning-Vorkenntnisse sind ebenfalls keine harte Voraussetzung für die Teilnahme.
Warum spielt SQL in einem Deep-Learning-Kurs eine Rolle?
Die Qualität der Datenaufbereitung entscheidet oft über den Trainingserfolg. SQL wird genutzt, um große Datensätze effizient zusammenzuführen, zu bereinigen und für das Training neuronaler Netze vorzubereiten.
Welche Arten neuronaler Netze werden behandelt?
Der Kurs behandelt unter anderem Convolutional Neural Networks für Bildverarbeitung und Recurrent Neural Networks für Sprach- und Textverarbeitung, ergänzt um Feature Engineering und Hyperparameter-Tuning.
Wie werden die Trainingsergebnisse dargestellt?
Trainingsmetriken und Modellanalysen werden mit Power BI in dynamischen Dashboards aufbereitet, unter anderem mit DAX-Funktionen für die Berechnung relevanter Kennzahlen.