Projekt- & Qualitätsmanagement
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FEM-Projektmanagement: IPMA Level D & Scrum – Zertifizierung

Bündelkurs aus drei Bausteinen: Finite-Elemente-Methode (FEM) für technische Simulation, Projektmanagement nach IPMA ICB 4.0 (Level D) sowie agiles Arbeiten mit Scrum – inklusive Praxisprojekt.

Auf einen Blick

Dauer3–6 MonateØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Wer in technischen Projekten simuliert, muss diese Projekte auch führen können – klassisch strukturiert wie auch agil. Der Kurs FEM - Projektmanagement nach IPMA (Level D) mit Scrum-Zertifizierung verbindet drei eigenständige Bausteine zu einem gemeinsamen Curriculum: die Finite-Elemente-Methode als technisches Simulationswerkzeug, Projektmanagement nach dem IPMA-Standard ICB 4.0 auf Level D sowie die Grundlagen des agilen Arbeitens mit Scrum. Teilnehmende lernen nicht nur, wie sich Bauteile und Baugruppen simulieren lassen, sondern auch, wie sich technische Projekte klassisch geplant und gesteuert sowie mit agilen Methoden organisiert werden. Ein Abschlussprojekt verbindet alle drei Bausteine in einer praxisnahen Anwendung.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 02.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

1

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Kommende Termine

0

an 4 erfassten Orten

Regionen

4 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Zertifizierungsvorbereitung (IPMA Level D, Scrum)

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Teilzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 6 Monate bis 1 Jahr12×

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €27×

Häufige Kursorte

  • Sylt
  • Norderstedt
  • Bergisch Gladbach
  • Kassel

Bundesländer

  • Schleswig-Holstein12×
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hamburg
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • Finite-Elemente-Methode (FEM)
  • ANSYS, Abaqus, Nastran, Creo Simulate
  • IPMA ICB 4.0 (Level D)
  • Projektstrukturplan und Meilensteinplanung
  • Risikomanagement
  • Scrum-Framework
  • MS Project und Jira
  • Agiles Arbeiten

Zugeordnete Zielberufe

  • Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Informationsmanagement (weiterführend)84 Stellen/12 Mon.
  • Computermathematik (weiterführend)6 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 72 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Das erste Modul führt in FEM und Projektmanagement gemeinsam ein und verbindet von Beginn an technische Simulation mit Managementmethodik. Teilnehmende verstehen, warum Berechnungsingenieurinnen und -ingenieure zunehmend auch Projektverantwortung übernehmen.

  • Grundlagen der Finite-Elemente-Methode (FEM)
  • Anwendung der FEM im technischen Projektumfeld
  • Einführung in das Projektmanagement nach IPMA ICB 4.0
  • Kompetenzbereiche Perspective, People und Practice im Überblick
  • Verbindung von technischer Simulation und Managementmethodik
  • Überblick über die IPMA-Level-D-Zertifizierung und ihre Anforderungen

Das zweite Modul vertieft FEM in der praktischen Anwendung. Teilnehmende bauen eigene Finite-Elemente-Modelle auf, definieren Randbedingungen und führen Analysen mit etablierten Simulationswerkzeugen durch.

  • Aufbau und Struktur eines Finite-Elemente-Modells
  • Definition von Randbedingungen, Materialien und Lastfällen
  • Durchführung statischer und dynamischer Analysen
  • Ergebnisinterpretation, Dokumentation und Qualitätskontrolle
  • Einsatz gängiger FEM-Tools wie ANSYS, Abaqus, Nastran und Creo Simulate
  • Integration von FEM-Ergebnissen in Projektentscheidungen

Das dritte Modul behandelt Projektmanagement nach IPMA Level D als eigenständigen fachlichen Baustein. Von der Zieldefinition bis zur Teamführung wird der vollständige Projektlebenszyklus nach IPMA-Standard durchlaufen.

  • Grundlagen des Projektmanagement-Lebenszyklus
  • Projektstart, Zieldefinition und Stakeholderanalyse
  • Planung von Zeit, Ressourcen, Kosten und Qualität
  • Risikomanagement und Änderungssteuerung
  • Teamführung, Kommunikation und Konfliktlösung
  • Erstellung eines Projektstrukturplans (PSP) und Meilensteinplans mit Werkzeugen wie MS Project oder Jira

Das vierte Modul führt in Scrum und agile Methoden als zweiten, eigenständigen Management-Baustein ein. Teilnehmende lernen das agile Framework mit seinen Rollen und Abläufen kennen und bereiten sich gezielt auf die Scrum-Zertifizierung vor.

  • Grundlagen und Prinzipien des agilen Arbeitens
  • Aufbau und Ablauf des Scrum-Frameworks
  • Rollen im Scrum-Team: Product Owner, Scrum Master, Entwicklungsteam
  • Sprint-Planung, Backlog-Management und Sprint-Reviews
  • Nutzung agiler Tools wie Jira, Trello und Confluence im Simulationsumfeld
  • Verbindung von IPMA und Scrum im hybriden Projektansatz

Im Abschlussmodul führen die Teilnehmenden ein eigenes Praxisprojekt durch, das alle drei Bausteine – FEM, IPMA-Projektmanagement und Scrum – zusammenführt.

  • Planung und Umsetzung eines FEM-Projekts nach IPMA-Level-D-Vorgaben
  • Anwendung von Scrum in der Organisation dieses Projekts
  • Erstellung von Zeit- und Ressourcenplänen für das Praxisprojekt
  • Durchführung der Simulation sowie Auswertung und Ergebnispräsentation
  • Erstellung eines Projektabschlussberichts nach IPMA-Standard
  • Feedback- und Rückschaurunde zum durchlaufenen Gesamtprojekt

Die drei fachlichen Säulen des Kurses – Simulation, klassisches und agiles Projektmanagement – werden bewusst nicht vermischt, sondern als eigenständige Module mit je eigenen Werkzeugen und Denkweisen vermittelt, bevor sie im Abschlussprojekt gemeinsam angewendet werden. Diese Kombination spiegelt die Realität moderner Ingenieurprojekte wider, in denen technische Simulationsergebnisse zunehmend in strukturierten, teils agilen Projektumgebungen entstehen und kommuniziert werden müssen.

Lernziele:

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.

  • Grundlagen der Finite-Elemente-Methode (FEM) erklären und im technischen Projektumfeld anwenden
  • Finite-Elemente-Modelle aufbauen und strukturieren
  • Randbedingungen, Materialien und Lastfälle für Simulationen definieren
  • statische und dynamische Analysen mit gängigen FEM-Tools durchführen
  • Simulationsergebnisse interpretieren, dokumentieren und qualitätssichern
  • die Kompetenzbereiche der IPMA ICB 4.0 – Perspective, People, Practice – einordnen
  • ein Projekt nach IPMA-Standard starten, Ziele definieren und Stakeholder analysieren
  • Zeit, Ressourcen, Kosten und Qualität in technischen Projekten planen
  • Risiken managen und Änderungen im Projektverlauf steuern
  • Projektstrukturpläne und Meilensteinpläne erstellen
  • das Scrum-Framework mit seinen Rollen, Events und Artefakten anwenden
  • Sprint-Planung, Backlog-Management und Reviews im Team durchführen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Diplomingenieurinnen und -ingenieure, Konstrukteurinnen und Konstrukteure, Technikerinnen und Techniker sowie weitere technische Fachkräfte mit Berührungspunkten zu Simulation und Projektarbeit.

  • Diplomingenieurinnen und -ingenieure mit Interesse an Simulation und Projektleitung
  • Konstrukteurinnen und Konstrukteure, die FEM-Kenntnisse vertiefen möchten
  • Technikerinnen und Techniker sowie Technische Zeichnerinnen und Zeichner
  • Produktdesignerinnen und -designer sowie Werkzeugmacherinnen und Werkzeugmacher
  • Industriemechanikerinnen und -mechaniker sowie Fachkräfte aus verwandten Branchen
Voraussetzungen:

Der Kurs richtet sich an technische Fachkräfte mit einer entsprechenden Ausbildung, etwa als Diplomingenieurin oder Diplomingenieur, Konstrukteurin oder Konstrukteur, Technikerin oder Techniker, Technische Zeichnerin oder Zeichner, Produktdesignerin oder Produktdesigner sowie Werkzeugmacherin, Werkzeugmacher oder Industriemechanikerin und Industriemechaniker. Grundlegendes technisches Verständnis für Bauteile, Baugruppen und Lastfälle wird vorausgesetzt; spezifische FEM- oder Projektmanagement-Vorkenntnisse werden im Kurs selbst systematisch aufgebaut.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs wird im Combined-Learning-Format in Teilzeit durchgeführt und verbindet die drei fachlichen Bausteine FEM, IPMA-Projektmanagement und Scrum jeweils mit eigenen praktischen Übungen. Simulationssoftware wird an konkreten Bauteilbeispielen eingeübt, Projektmanagement-Werkzeuge wie MS Project und Jira werden an realistischen Planungsszenarien erprobt, und das Abschlussprojekt führt alle drei Stränge in einer gemeinsamen Aufgabenstellung zusammen.

Der Kurs ist in Teilzeit angelegt und umfasst fünf aufeinander aufbauende Module: die gemeinsame Einführung, FEM in der Praxis, Projektmanagement nach IPMA Level D, Scrum und agile Methoden sowie das abschließende Praxisprojekt. Durch die Teilzeitform lässt sich der Kurs berufsbegleitend in den Arbeitsalltag integrieren.

Der Kurs bereitet auf die IPMA-Level-D-Zertifizierung sowie auf eine Scrum-Zertifizierung wie Professional Scrum Master (PSM) oder Professional Scrum Product Owner (PSPO) vor. Die konkrete Zertifikatsvergabe erfolgt über die jeweiligen externen Zertifizierungsstellen IPMA und Scrum.org; der Kursanbieter stellt ergänzend einen trägerinternen Nachweis über die absolvierten Kursinhalte und das durchgeführte Praxisprojekt aus.

Nutzen & Perspektiven

Technische Simulation und Projektmanagement wachsen in vielen Ingenieurorganisationen zunehmend zusammen: Wer FEM-Ergebnisse liefert, muss sie oft auch in Projektstrukturen einordnen und im Team – klassisch oder agil – kommunizieren. Dieser Kurs bildet genau diese Schnittstelle ab, statt Simulation und Management getrennt voneinander zu betrachten. Die Doppelqualifikation aus IPMA-Level-D-Vorbereitung und Scrum-Grundlagen erweitert das Einsatzspektrum von Berechnungsingenieurinnen und -ingenieuren erheblich: Sie können nicht nur simulieren, sondern auch Projekte strukturiert planen und in agilen Teams mitarbeiten oder diese leiten. Das macht sie für Unternehmen wertvoll, die sowohl klassische als auch hybride Projektansätze verfolgen. Absolvierende positionieren sich damit für Rollen wie Berechnungsingenieurin und Berechnungsingenieur, Simulationsingenieurin und Simulationsingenieur oder Projektmanagerin und Projektmanager im technischen Umfeld und bringen eine seltene Kombination aus Simulationskompetenz und doppelter Projektmanagement-Qualifikation mit.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Mathematik (grundständig)
    1.984 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Informationsmanagement (weiterführend)
    84 Stellen
  • Computermathematik (weiterführend)
    6 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was genau umfasst dieser Bündelkurs?

Der Kurs verbindet drei eigenständige Bausteine: die Finite-Elemente-Methode (FEM) für technische Simulation, Projektmanagement nach dem IPMA-Standard ICB 4.0 auf Level D sowie die Grundlagen von Scrum und agilem Arbeiten. Ein Abschlussprojekt führt alle drei Bausteine praktisch zusammen.

Welche FEM-Tools kommen im Kurs zum Einsatz?

Der Kurs vermittelt den Umgang mit gängigen FEM-Werkzeugen wie ANSYS, Abaqus, Nastran und Creo Simulate. Teilnehmende lernen, Finite-Elemente-Modelle aufzubauen, Randbedingungen zu definieren und statische wie dynamische Analysen durchzuführen.

Worauf bereitet der Kurs im Bereich Projektmanagement vor?

Der Kurs bereitet auf die IPMA-Level-D-Zertifizierung nach ICB 4.0 sowie ergänzend auf eine Scrum-Zertifizierung wie Professional Scrum Master oder Professional Scrum Product Owner vor. Beide Zertifizierungen werden über die jeweiligen externen Stellen IPMA und Scrum.org vergeben.

Warum werden FEM und Projektmanagement in einem Kurs kombiniert?

Berechnungsingenieurinnen und -ingenieure übernehmen in der Praxis zunehmend auch Projektverantwortung. Der Kurs bildet diese Realität ab, indem er technische Simulationskompetenz mit klassischem und agilem Projektmanagement-Wissen verbindet, statt beide Bereiche isoliert zu vermitteln.

Wie ist der Kurs zeitlich organisiert?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format in Teilzeit statt und lässt sich dadurch berufsbegleitend absolvieren. Er gliedert sich in fünf Module von der gemeinsamen Einführung über FEM-Praxis und die beiden Projektmanagement-Bausteine bis zum abschließenden Praxisprojekt.