Data Science & KI
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Prompt Engineering: Fortgeschr. KI-Prompt-Techniken – Kurs

Vertiefende Weiterbildung zur Steuerung generativer KI-Modelle: Mehrschritt-Prompts, Rollen- und Kontextvorgaben, Parametrisierung und systematische Bewertung von KI-Ausgaben.

Auf einen Blick

Dauer4 WochenØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Wer mit ChatGPT, GPT-4 und vergleichbaren Sprachmodellen nur einfache Anfragen stellt, schöpft deren Potenzial kaum aus. Fortgeschrittenes Prompt Engineering bedeutet, Eingaben so zu strukturieren, zu iterieren und zu bewerten, dass verlässliche, kontrollierbare Ergebnisse entstehen — auch bei komplexen Aufgaben in Text-, Bild- und Code-Generierung. Dieser Kurs geht bewusst über Basiswissen hinaus: Im Zentrum stehen mehrstufige Prompt-Architekturen, Rollen- und Kontextvorgaben, die gezielte Steuerung über Temperature und Top-p sowie belastbare Verfahren, um Halluzinationen zu erkennen und Ausgaben zu validieren. Wer diese Weiterbildung abschließt, verlässt sich nicht auf Zufallstreffer beim Prompten, sondern arbeitet mit einer nachvollziehbaren, dokumentierten Methodik.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 04.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

1

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Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Teilnahmebescheinigung / Trägerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Virtuelles Klassenzimmer100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit80 %
  • Teilzeit20 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Vermittelte Kompetenzen

  • Prompt-Engineering
  • Chain-of-Thought
  • Few-Shot Learning
  • Prompt-Templates
  • Temperature/Top-p-Parametrisierung
  • Halluzinations-Erkennung
  • Prompt-Evaluation
  • Tokenisierung

Zugeordnete Zielberufe

  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Künstliche Intelligenz (grundständig)457 Stellen/12 Mon.
  • KI-Engineer290 Stellen/12 Mon.
  • Kognitionswissenschaft (grundständig)4 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 44 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — Prompt-Architektur: Von der Einzelanfrage zur Mehrschritt-Struktur: Der Einstieg klärt, wodurch sich einfache Prompts von durchdachten Prompt-Architekturen unterscheiden. Lernende erfahren, wann ein einzelner Prompt ausreicht und wann eine mehrstufige Struktur notwendig wird.

  • Aufbau und Anatomie eines wirksamen Prompts (Anweisung, Kontext, Format, Beispiele)
  • Mehrstufige Prompt-Ketten für komplexe Rechercheaufgaben entwerfen
  • Rollenprompts zur Steuerung von Tonalität, Fachperspektive und Ausgabeform
  • Kontextvorgaben und Vorgeschichte gezielt in den Prompt einbauen
  • Umgang mit Kontextfenstergrenzen bei langen Konversationen
  • Unterschiede zwischen Text-, Bild- und Code-Prompts in der Struktur

Modul 2 — Iteration, Parametrisierung und Feedbackschleifen: Gute Prompts entstehen selten beim ersten Versuch. Dieses Modul vermittelt, wie systematisches Testen und die gezielte Anpassung von Modellparametern zu reproduzierbaren Ergebnissen führen.

  • Iterationszyklen: Prompt formulieren, testen, auswerten, anpassen
  • Temperature-Parameter: Kreativität versus Determinismus steuern
  • Top-p-Sampling und dessen Zusammenspiel mit Temperature
  • Few-Shot-Learning: Beispiele auswählen, die das Zielformat klar vorgeben
  • Chain-of-Thought-Prompting für nachvollziehbare Schlussfolgerungen
  • A/B-Vergleiche unterschiedlicher Prompt-Varianten strukturiert auswerten

Modul 3 — Qualitätssicherung: Halluzinationen erkennen und Ausgaben validieren: Kontrollierte Ausgabequalität ist der Kern professionellen Prompt Engineerings. Dieser Block behandelt, wie man Fehlinformationen erkennt und Validierungsverfahren in den Arbeitsablauf integriert.

  • Typische Muster von Halluzinationen in generierten Texten erkennen
  • Verifikationsschritte: Quellenabgleich, Plausibilitätsprüfung, Gegenprobe-Prompts
  • Bewertungsmetriken für Output-Qualität und Konsistenz definieren
  • Konsistenzprüfung bei wiederholten Anfragen mit identischem Prompt
  • Umgang mit widersprüchlichen oder unsicheren Modellantworten
  • Grenzen der Selbstauskunft von Sprachmodellen einordnen

Modul 4 — Dokumentation, Prompt-Bibliotheken und Einsatzfelder: Professionelles Prompt Engineering endet nicht bei der einzelnen Anfrage, sondern lebt von Wiederverwendbarkeit. Dieses Modul zeigt, wie Prompt-Wissen strukturiert festgehalten und in verschiedenen beruflichen Kontexten eingesetzt wird.

  • Aufbau einer Prompt-Bibliothek mit Versionsführung
  • Prompt-Templates für wiederkehrende Aufgaben standardisieren
  • Einsatzszenarien in Content-Erstellung und Textproduktion
  • Prompt-Workflows für Datenextraktion aus unstrukturierten Quellen
  • Code-Assistenz: Prompts für Debugging, Refactoring und Dokumentation
  • Übergabe und Teilen von Prompt-Bibliotheken im Team

Praxis-Block — Angewandtes Prompt Engineering

  • Mehrstufigen Prompt für eine Recherche- und Zusammenfassungsaufgabe entwickeln
  • Rollenprompt für eine fachspezifische Textgattung (z. B. technische Dokumentation) erstellen
  • Temperature und Top-p für eine kreative versus eine faktenbasierte Aufgabe vergleichen
  • Few-Shot-Beispiele für ein einheitliches Ausgabeformat (z. B. strukturierte Tabelle) formulieren
  • Chain-of-Thought-Prompt für eine mehrschrittige Rechenaufgabe testen
  • Halluzination in einer generierten Antwort identifizieren und durch Prompt-Anpassung korrigieren
  • Validierungs-Prompt entwickeln, der die eigene Modellantwort gegenprüft
  • Prompt-Variante für Bildgenerierung mit präziser Stil- und Kompositionsvorgabe erstellen
  • Code-Prompt zur Fehlersuche in einem vorgegebenen Skript formulieren
  • Prompt-Bibliothekseintrag mit Metadaten (Zweck, Modell, Parameter) dokumentieren
  • Konsistenztest: denselben Prompt mehrfach ausführen und Abweichungen auswerten
  • Eigenes kleines Prompt-Set für einen konkreten Arbeitsablauf zusammenstellen

Die einzelnen Übungen bauen aufeinander auf: Wer im ersten Modul die Prompt-Anatomie verstanden hat, wendet dieses Wissen im Praxis-Block auf reale Aufgabenstellungen an — von der Recherche bis zur Codeprüfung. Dabei steht nicht das Ausprobieren einzelner Tricks im Vordergrund, sondern der Aufbau einer wiederholbaren Arbeitsweise.

Lernziele:

  • Prompt-Strukturen unterscheiden: Einzel-, Mehrschritt-, Rollen- und Kontextprompts situationsgerecht einsetzen
  • Mehrstufige Prompt-Ketten entwickeln, die komplexe Aufgaben in nachvollziehbare Teilschritte zerlegen
  • Rollenvorgaben ("Du bist ein…") und Kontextfenster gezielt nutzen, um Ausgabequalität zu steuern
  • Iterations- und Feedbackschleifen systematisch durchführen und dokumentieren
  • Temperature- und Top-p-Parameter verstehen und für unterschiedliche Anwendungsfälle anpassen
  • Few-Shot-Beispiele so gestalten, dass Modelle das gewünschte Ausgabeformat zuverlässig übernehmen
  • Chain-of-Thought-Techniken einsetzen, um Modelle zu nachvollziehbaren Zwischenschritten anzuleiten
  • Halluzinationen erkennen, einordnen und durch gezielte Prompt-Anpassung reduzieren
  • Validierungsschritte und Bewertungsmetriken zur Beurteilung von Output-Qualität und Konsistenz anwenden
  • Prompt-Varianten strukturiert dokumentieren und in einer Prompt-Bibliothek organisieren
  • Tokenisierung und Modellkontext verstehen, um Prompt-Länge und Kosten realistisch einzuschätzen
  • Prompt-Workflows für Content-Erstellung, Datenextraktion und Code-Assistenz konzipieren

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an digital affine Personen, die generative KI-Modelle bereits im Alltag nutzen und ihre Prompt-Kompetenz gezielt vertiefen möchten. Vorerfahrung mit einfachen Chat-Anfragen ist hilfreich, ein technischer Hintergrund ist jedoch nicht erforderlich.

  • Content-Ersteller:innen, die KI-gestützte Text- und Bildproduktion professionalisieren möchten
  • Angehende Prompt Engineers mit Interesse an einer Spezialisierung im KI-Umfeld
  • Mitarbeitende in Data- und AI-Operations, die Prompt-Bibliotheken und Testing-Pipelines aufbauen
  • Personen im Wissens- und Content-Management mit Fokus auf automatisierte Textgenerierung
  • Entwickler:innen, die Prompt-Workflows in eigene Anwendungen integrieren möchten
Voraussetzungen:

Teilnehmende benötigen einen handelsüblichen PC oder Laptop mit Internetanschluss sowie einen unterstützten Browser; für Sitzungen im virtuellen Klassenzimmer sind Mikrofon und nach Möglichkeit eine Webcam erforderlich. Deutschkenntnisse auf B2-Niveau werden vorausgesetzt. Ein Schulabschluss ist erwünscht, aber keine zwingende Bedingung. Sicherer Umgang mit Computern sowie erste Berührungspunkte mit digitalen Anwendungen, Design oder IT-Themen erleichtern den Einstieg deutlich. Wichtiger als formale Vorbildung ist echtes Interesse an generativen KI-Werkzeugen und die Bereitschaft, Prompt-Formulierungen wiederholt zu testen und zu verfeinern.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs findet im virtuellen Klassenzimmer statt, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeit-Phasen. Die Wissensvermittlung erfolgt live und interaktiv: Prompt-Techniken werden direkt am Modell erprobt, Ergebnisse gemeinsam ausgewertet und Formulierungen im Plenum verbessert. Dieses unmittelbare Testen-und-Anpassen prägt den gesamten Kurs, da Prompt Engineering ohne praktische Wiederholung kaum erlernbar ist. Kleinere Übungsaufgaben zwischen den Live-Terminen vertiefen einzelne Techniken eigenständig.

Die Weiterbildung ist als kompakter Lehrgang im virtuellen Klassenzimmer angelegt und lässt sich überwiegend in Teilzeit belegen, wobei einzelne Abschnitte auch in Vollzeit stattfinden. Der modulare Aufbau ermöglicht es, Themen wie Parametrisierung oder Validierung je nach Vorkenntnissen unterschiedlich stark zu vertiefen. Die konkrete zeitliche Taktung richtet sich nach dem jeweiligen Kurstermin.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende eine Teilnahmebescheinigung sowie ein Zertifikat des Kursanbieters. Eine externe Herstellerprüfung ist nicht Bestandteil dieser Weiterbildung; im Vordergrund steht der Nachweis der erworbenen praktischen Prompt-Engineering-Kompetenz gegenüber Arbeitgebern und Auftraggebern.

Nutzen & Perspektiven

Generative KI-Modelle sind inzwischen fester Bestandteil vieler Arbeitsabläufe — von der Content-Produktion bis zur Softwareentwicklung. Wer Prompts nur oberflächlich formuliert, erhält oft unzuverlässige oder generische Ergebnisse. Fortgeschrittene Prompt-Techniken schließen genau diese Lücke: Sie ermöglichen es, KI-Ausgaben gezielt zu steuern, Fehlerquellen wie Halluzinationen frühzeitig zu erkennen und Prompt-Wissen so zu dokumentieren, dass es im Team wiederverwendbar wird. Besonders wertvoll ist die Kombination aus struktureller Prompt-Kompetenz und Bewertungsfähigkeit. Wer nicht nur gute Prompts schreiben, sondern auch beurteilen kann, ob eine Ausgabe verlässlich ist, wird zur gefragten Ansprechperson in Teams, die generative KI produktiv einsetzen wollen — sei es in der Content-Erstellung, im Datenmanagement oder in der Software-Entwicklung.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Künstliche Intelligenz (grundständig)
    457 Stellen
  • KI-Engineer
    290 Stellen
  • Kognitionswissenschaft (grundständig)
    4 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmierkenntnisse für diesen Kurs?

Nein. Der Kurs richtet sich an digital affine Personen ohne technischen Spezialhintergrund. Wichtiger als Programmierwissen sind sichere PC-Grundkenntnisse und Interesse an generativen KI-Werkzeugen.

Was unterscheidet diesen Kurs von einem Einsteigerkurs zu ChatGPT?

Der Fokus liegt auf fortgeschrittenen Techniken: mehrstufige Prompt-Ketten, Rollen- und Kontextvorgaben, Parametrisierung über Temperature und Top-p sowie systematische Validierung der Ausgaben — nicht auf einfachen Standardanfragen.

Wie wird die Erkennung von Halluzinationen vermittelt?

Anhand konkreter Beispiele lernen Teilnehmende typische Muster von Fehlinformationen zu erkennen und Verifikations-Prompts einzusetzen, um Modellantworten gezielt gegenzuprüfen.

In welchem Format findet der Kurs statt?

Der Kurs findet im virtuellen Klassenzimmer statt, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeit-Abschnitten. Für die Teilnahme werden ein internetfähiger Rechner sowie Mikrofon bzw. Webcam benötigt.

Für welche Berufsfelder qualifiziert der Abschluss?

Die erworbenen Kompetenzen sind unter anderem für Prompt Engineering, AI-Operations, Content-Management sowie Schnittstellenrollen zwischen Softwareentwicklung und KI-Anwendungen relevant.