Projekt- & Qualitätsmanagement
projektmanagement

GPM/IPMA und Scrum PSM I: Projektmanagement-Kurs

Kombinierte Projektmanagement-Qualifizierung: klassisches Vorgehen nach GPM/IPMA Level D trifft auf agiles Arbeiten mit Scrum und der Professional-Scrum-Master-I-Prüfung.

Auf einen Blick

Dauermehrwöchige kombiniertØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Dieser Kurs verbindet zwei Welten des Projektmanagements, die in der Praxis heute selten getrennt betrachtet werden: das klassisch-lineare Vorgehen nach dem GPM/IPMA-Kompetenzmodell und das agile Arbeiten mit Scrum. Teilnehmende bauen zunächst ein fundiertes Fundament in klassischer Projektsteuerung auf – Terminplanung, Ressourcen, Risiken, Organisation – und ergänzen dieses anschließend um das Scrum-Framework samt Vorbereitung auf die international anerkannte Professional-Scrum-Master-I-Prüfung. Wer nach diesem Kurs in ein Projektteam kommt, kann je nach Vorgehensmodell des Unternehmens beide Werkzeugkästen bedienen, statt nur eine Methode zu kennen.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 03.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

56

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 4 erfassten Orten

Regionen

3 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Internationale Zertifizierung (PM-Zert) und trägerinterne Teilnahmebescheinigung; Vorbereitung auf externe PSM-I-Prüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Häufige Kursorte

  • Düsseldorf
  • München
  • Stuttgart
  • Karlsruhe

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Nordrhein-Westfalen
  • Bayern

Vermittelte Kompetenzen

  • GPM Basislevel
  • Ressourcensteuerung
  • Risikomanagement
  • Projektorganisation
  • Scrum
  • IPMA Level D
  • Professional Scrum Master PSM I
  • Product Backlog

Zugeordnete Zielberufe

  • Projektleiter/Projektleiterin50.106 Stellen/12 Mon.
  • Projektmanager24.092 Stellen/12 Mon.
  • Personalreferent/Personalreferentin7.547 Stellen/12 Mon.
  • Projektassistent2.118 Stellen/12 Mon.
  • Scrum Master1.583 Stellen/12 Mon.
  • Office-Manager/Office-Managerin663 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 56 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 – Grundlagen des klassischen Projektmanagements Der erste Baustein führt in die Denkweise des klassischen, phasenorientierten Projektmanagements ein, wie es dem GPM/IPMA-Kompetenzrahmen zugrunde liegt. Im Mittelpunkt stehen Zielformulierung, Projektstrukturplanung und die logische Abfolge von Projektphasen von der Initiierung bis zum Abschluss.

  • Projektbegriff, Projektarten und Abgrenzung zum Tagesgeschäft
  • Zieldefinition nach SMART-Kriterien und Zielkonflikte im Projektalltag
  • Erstellung eines Projektstrukturplans als Basis der weiteren Planung
  • Meilensteinplanung und Netzplantechnik als Steuerungsinstrumente
  • Grundlagen des Projektcontrollings und der Fortschrittsmessung
  • Dokumentation und Berichtswesen im klassischen Projekt

Modul 2 – Ressourcen, Risiken und Organisation Aufbauend auf der Grundstruktur vertieft dieser Block die Steuerungsdimensionen, die ein Projekt in der Praxis tragfähig machen: Wer arbeitet wann woran, welche Risiken drohen dem Projekt, und in welcher organisatorischen Form wird gearbeitet.

  • Ressourcenplanung und Kapazitätsabgleich über mehrere Projektphasen
  • Umgang mit Ressourcenkonflikten zwischen Linienaufgaben und Projektarbeit
  • Systematische Risikoidentifikation mit Checklisten und Erfahrungswerten
  • Bewertung von Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe
  • Vergleich von Linien-, Matrix- und reiner Projektorganisation
  • Rollenverteilung zwischen Auftraggeber, Lenkungsausschuss und Projektteam

Modul 3 – Grundlagen von Scrum und Agilität Der dritte Block wechselt die Perspektive und führt in das agile Denken ein, bevor das Scrum-Framework im Detail behandelt wird. Teilnehmende verstehen, warum Scrum entstanden ist und wie es sich vom klassischen Vorgehen unterscheidet.

  • Werte und Prinzipien des agilen Manifests
  • Empirische Prozesskontrolle: Transparenz, Überprüfung, Anpassung
  • Aufbau des Scrum-Frameworks im Überblick
  • Die drei Scrum-Rollen und ihre Abgrenzung zueinander
  • Aufgaben und Selbstorganisation des Entwicklungsteams
  • Die moderierende, dienende Funktion des Scrum Masters

Modul 4 – Scrum-Ereignisse, Artefakte und Prüfungsvorbereitung Im letzten inhaltlichen Block werden die konkreten Abläufe eines Sprints durchgespielt und die Prüfungsinhalte der PSM-I-Zertifizierung gezielt vertieft.

  • Sprint Planning: Zielsetzung und Aufwandsschätzung für den Sprint
  • Daily Scrum als kurzes Synchronisationsformat im Team
  • Sprint Review zur Präsentation und Abnahme der Ergebnisse
  • Retrospektive zur kontinuierlichen Verbesserung der Zusammenarbeit
  • Aufbau, Pflege und Priorisierung des Product Backlogs
  • Definition of Done und ihre Bedeutung für die Ergebnisqualität

Praxisteil Die Inhalte beider Methodenwelten werden nicht nur theoretisch vermittelt, sondern in Übungen und Fallbeispielen angewendet, damit Teilnehmende beide Vorgehensweisen tatsächlich handhaben können.

  • Erstellung eines vollständigen Projektstrukturplans zu einem Übungsfall
  • Aufbau eines Netzplans mit Vorgangsdauern und kritischem Pfad
  • Simulation einer Ressourcenplanung mit Kapazitätsengpässen
  • Durchführung einer Risikoanalyse für ein fiktives Projektvorhaben
  • Rollenspiel zu einer Lenkungsausschuss-Sitzung
  • Erstellung eines Product Backlogs zu einem Beispielprodukt
  • Durchführung eines simulierten Sprint Plannings im Team
  • Moderation eines Daily Scrum in Kleingruppen
  • Aufbau und Durchführung einer Sprint Review-Präsentation
  • Retrospektive mit strukturierten Feedbackformaten
  • Gegenüberstellung klassischer und agiler Lösung für dasselbe Übungsprojekt
  • Bearbeitung von Übungsfragen im Stil der PSM-I-Prüfung

Der Kurs ist bewusst so aufgebaut, dass die klassische und die agile Methodenwelt nicht additiv nebeneinanderstehen, sondern aufeinander bezogen werden: Immer wieder wird an denselben Übungsbeispielen gezeigt, wie ein Vorhaben klassisch geplant und wie es alternativ in Sprints organisiert würde. Dadurch entsteht ein Verständnis dafür, welches Vorgehen in welcher Projektsituation die passendere Wahl ist, statt beide Ansätze isoliert abzuhandeln. Am Ende der Qualifizierung stehen zwei eigenständige, aber inhaltlich verzahnte Kompetenzprofile: fundiertes klassisches Projektmanagement-Handwerk und ein arbeitsfähiges Verständnis von Scrum, das auf die PSM-I-Prüfung vorbereitet.

Lernziele:

  • Die Grundstruktur eines Projekts nach klassischem Vorgehen anhand von Zielen, Phasen und Meilensteinen aufbauen können
  • Ressourcenpläne erstellen und Kapazitäten realistisch über die Projektlaufzeit verteilen
  • Risiken systematisch identifizieren, bewerten und mit geeigneten Steuerungsinstrumente begegnen
  • Projektorganisationsformen (Linien-, Matrix-, reine Projektorganisation) unterscheiden und situativ einsetzen
  • Die Rollen im Projektteam – Auftraggeber, Projektleitung, Teammitglieder – klar voneinander abgrenzen
  • Grundbegriffe und Werte des agilen Arbeitens erläutern und von klassischen Ansätzen abgrenzen
  • Die drei Scrum-Rollen (Product Owner, Scrum Master, Entwicklungsteam) mit ihren jeweiligen Verantwortlichkeiten beschreiben
  • Die Scrum-Ereignisse – Sprint, Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review, Retrospektive – korrekt durchführen
  • Ein Product Backlog anlegen, priorisieren und im Projektverlauf pflegen
  • Die Rolle des Scrum Masters als Prozessmoderator und Hindernisbeseitiger in der Praxis ausüben
  • Sich inhaltlich gezielt auf die Fragestellungen der PSM-I-Prüfung vorbereiten
  • Situationen einschätzen, in denen klassisches oder agiles Vorgehen jeweils die passendere Wahl ist

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen, die ihre bisherigen Berufserfahrungen im Projektumfeld um fundierte, anerkannte Methodenkenntnisse erweitern möchten. Angesprochen sind sowohl Personen, die bereits projektnah arbeiten und ihr Vorgehen systematisieren wollen, als auch Quereinsteigende, die sich für eine Tätigkeit im Projektmanagement neu qualifizieren.

  • Projektmitarbeitende, die in Zukunft mehr Planungs- und Steuerungsverantwortung übernehmen möchten
  • Angehende Scrum Master, die eine anerkannte Grundlage für agiles Arbeiten suchen
  • Teamleitungen, die klassische und agile Projekte parallel verantworten
  • Berufserfahrene aus artverwandten Bereichen, die in ein methodisch fundiertes Projektmanagement wechseln wollen
Voraussetzungen:

Formale Zugangsvoraussetzungen im engeren Sinn bestehen nicht; der Kurs baut die Inhalte von Grund auf systematisch auf. Hilfreich sind praktische Berührungspunkte mit Projektarbeit, auch wenn diese bislang nicht methodisch strukturiert war. Sicherer Umgang mit gängigen Büroanwendungen sowie solide Deutschkenntnisse werden für die Bearbeitung der Übungsfälle und der Prüfungsvorbereitung vorausgesetzt.

Ablauf & Abschluss

Die beiden Methodenwelten werden in aufeinander aufbauenden Lehreinheiten vermittelt: Impulsvorträge zu den theoretischen Grundlagen wechseln sich mit Gruppenarbeiten, Planspielen und der gemeinsamen Bearbeitung von Übungsprojekten ab. Für den Scrum-Teil kommen zusätzlich E-Learning-Elemente zum Einsatz, mit denen Teilnehmende Rollen, Ereignisse und Artefakte des Frameworks im eigenen Tempo vertiefen können. Regelmäßige Übungsfragen im Prüfungsformat bereiten gezielt auf die PSM-I-Zertifizierung vor.

Der Kurs kombiniert zwei inhaltlich unterschiedlich gewichtete Bausteine – den klassischen Projektmanagement-Teil und die Scrum-Qualifizierung – zu einer zusammenhängenden Lernreise. Der Umfang ist so bemessen, dass für beide Themenblöcke ausreichend Zeit für Theorie, Übung und Prüfungsvorbereitung zur Verfügung steht, ergänzt um eigenständige Übungsphasen über die E-Learning-Anteile.

Der Kurs schließt mit zwei unterschiedlichen Nachweisen ab: einer international anerkannten Zertifizierung im Bereich klassisches Projektmanagement über PM-Zert sowie einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung für die vermittelten Projektmanagement- und Soft-Skill-Inhalte. Für den Scrum-Teil bereitet der Kurs inhaltlich auf die Professional-Scrum-Master-I-Prüfung vor, die als externe Zertifizierung separat abgelegt wird.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieser Qualifizierung liegt in der Kombination zweier Methodenwelten, die in vielen Unternehmen parallel existieren, aber selten in einem einzigen Kurs zusammengeführt werden. Wer nur klassisches Projektmanagement beherrscht, stößt in agil arbeitenden Teams schnell an Grenzen; wer nur Scrum kennt, kann in klassisch strukturierten Organisationen oder bei Projekten mit festen Lieferterminen und Budgetrahmen an Grenzen geraten. Die gleichzeitige Vermittlung beider Ansätze macht Absolventinnen und Absolventen in beiden Kontexten einsatzfähig. Für den beruflichen Alltag bedeutet das konkret: Wer in ein Projektteam kommt, kann selbst einschätzen, ob ein Vorhaben eher von einer durchgeplanten Netzplan-Logik oder von iterativen Sprints profitiert – und kann in Mischformen, wie sie in der Praxis häufig vorkommen, souverän vermitteln. Die international anerkannte GPM/IPMA-Zertifizierung dokumentiert dabei die klassische Kompetenzseite gegenüber Arbeitgebern, während die PSM-I-Prüfungsvorbereitung den Zugang zu einer der bekanntesten agilen Zertifizierungen eröffnet. Langfristig schafft die Doppelqualifikation eine belastbare Grundlage für den nächsten Karriereschritt, sei es als Projektleitung mit klassischem Methodenschwerpunkt, als Scrum Master in einem agilen Team oder als Ansprechperson für hybride Vorgehensmodelle, die klassische Planung und agile Umsetzung in einem Projekt verbinden.

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Arbeitsmarkt-Report

Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.

Einstieg (0-2 J.):32.000–40.000 €
Mittel (3-7 J.):42.000–55.000 €
Senior (8+ J.):58.000–78.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Projektleiter/Projektleiterin
    50.106 Stellen
  • Projektmanager
    24.092 Stellen
  • Personalreferent/Personalreferentin
    7.547 Stellen
  • Projektassistent
    2.118 Stellen
  • Scrum Master
    1.583 Stellen
  • Office-Manager/Office-Managerin
    663 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet diesen Kurs von einer reinen Scrum-Schulung?

Der Kurs vermittelt zusätzlich zum Scrum-Framework das klassische, phasenorientierte Projektmanagement nach GPM/IPMA mit Themen wie Projektstrukturplanung, Ressourcen- und Risikomanagement. Beide Vorgehensweisen werden anhand derselben Übungsbeispiele gegenübergestellt.

Benötige ich Vorkenntnisse im Projektmanagement?

Nein, formale Voraussetzungen bestehen nicht. Die Inhalte werden systematisch von den Grundlagen an aufgebaut, praktische Projekterfahrung ist hilfreich, aber keine Bedingung.

Muss ich die PSM-I-Prüfung im Rahmen des Kurses ablegen?

Der Kurs bereitet inhaltlich gezielt auf die Professional-Scrum-Master-I-Prüfung vor. Die externe Prüfung selbst wird separat über den Zertifizierungsanbieter organisiert.

Welchen Abschluss erhalte ich für den klassischen Projektmanagement-Teil?

Für den klassischen Teil erhalten Teilnehmende eine international anerkannte Zertifizierung über PM-Zert sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung über die vermittelten Inhalte und Soft Skills.

Für wen eignet sich die Kombination aus klassischem und agilem Projektmanagement besonders?

Besonders für Personen, die in Unternehmen mit gemischten Vorgehensmodellen arbeiten oder arbeiten möchten, in denen klassisch geplante Projekte und agile Teams nebeneinander bestehen.