Use Cases priorisieren mit Microsoft Copilot – Weiterbildung
Weiterbildung für Business Analysts: Use Cases nach Nutzen, Aufwand und Relevanz priorisieren und dabei Microsoft Copilot gezielt zur Strukturierung und Aufbereitung von Analyseergebnissen einsetzen.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung vermittelt Business Analysts, wie sich Anwendungsfälle (Use Cases) strukturiert nach Nutzen, Aufwand und fachlicher Relevanz bewerten und priorisieren lassen – und wie Microsoft Copilot als KI-gestütztes Werkzeug dabei hilft, Informationen zu verdichten, Vorschläge zu strukturieren und Arbeitsschritte zu beschleunigen. Im Mittelpunkt steht nicht die reine Bedienung der Software, sondern die fachliche Einordnung von Anwendungsfällen im Kontext der Business Analyse, ergänzt um den gezielten Einsatz von KI zur Aufbereitung nachvollziehbarer Ergebnisse.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 2 Standorten
40
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
4 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinterne Abschlussprüfung mit Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate8×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €8×
Häufige Kursorte
- Berlin3×
- Bochum2×
- Dortmund1×
- Dresden1×
- Bremen1×
Bundesländer
- Berlin3×
- Nordrhein-Westfalen3×
- Bremen1×
- Sachsen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Microsoft Copilot
- Use-Case-Priorisierung
- Business-Analyse
- Stakeholder-Analyse
- Datenkompetenz
- Priorisierungstechniken
- Prompting
- Entscheidungsvorlagen
Zugeordnete Zielberufe
- Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für Außenhandel7.613 Stellen/12 Mon.
- Managementassistent / Managementassistentin (doppelt qualifizierende Ausbildung)1.404 Stellen/12 Mon.
- Fachangestellter/Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek1.053 Stellen/12 Mon.
- Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft957 Stellen/12 Mon.
- Sozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung752 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock ordnet Use Cases fachlich in das Aufgabenspektrum der Business Analyse ein. Bevor mit Priorisierungstechniken gearbeitet wird, klären die Teilnehmenden, welchen Stellenwert Anwendungsfälle im Analyseprozess einnehmen.
- Einordnung von Use Cases in typische Aufgaben der Business Analyse
- Analyse von Business-Kontext, Problemstellung und Zielbild
- Identifikation relevanter Stakeholder eines Anwendungsfalls
- Nutzung von KI- und Office-Werkzeugen zur ersten Strukturierung von Informationen
- Abgrenzung von Use Cases gegenüber verwandten Analyseformaten
- Erste Bewertungskriterien für Nutzen, Aufwand und Relevanz
Der zweite Modulblock behandelt den gezielten Einsatz von Microsoft Copilot innerhalb des Analyseprozesses. Im Fokus steht, wie sich das Werkzeug sinnvoll in bestehende Arbeitsschritte integrieren lässt, ohne die fachliche Kontrolle über die Ergebnisse zu verlieren.
- Sammlung, Bewertung und Überführung relevanter Informationen in Arbeitsstände
- Einsatz von Datenkompetenz zur Einordnung von Beobachtungen und Mustern
- Gezielter Einsatz von Microsoft Copilot zur Aufbereitung von Inhalten
- Prompting-Grundlagen für fachlich präzise Anfragen
- Nachvollziehbarkeit KI-gestützter Vorschläge sicherstellen
- Grenzen und Risiken beim Einsatz generativer KI in der Business Analyse
Der dritte Modulblock widmet sich der Qualitäts- und Relevanzbewertung von Use Cases sowie der Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen für unterschiedliche Adressaten.
- Entwicklung von Argumentationslinien für priorisierte Use Cases
- Erstellung von Entscheidungsvorlagen und Abstimmungsunterlagen
- Adressatengerechte Kommunikation für Fachbereich, Projektbeteiligte und Führungskräfte
- Klare Dokumentation von Analyseergebnissen
- Anschlussfähige Präsentation vor unterschiedlichen Zielgruppen
- Umgang mit widersprüchlichen Stakeholder-Interessen bei der Priorisierung
Der vierte Modulblock verknüpft die Priorisierung von Use Cases mit dem digitalen Arbeitsalltag eines Business Analysts und rundet die Weiterbildung mit praxisnahen Anwendungsszenarien ab.
- Verknüpfung von Business-Analyse-Methoden mit Stakeholder-Logik und Nutzenbewertung
- Einsatz von Visualisierung und Reporting für nachvollziehbare Entscheidungen
- Durchdachter Einsatz von KI-Grundlagen im konkreten Anwendungsfall
- Aufbau eines eigenen Priorisierungsrasters für Use Cases
- Bearbeitung eines Beispiel-Sets an Anwendungsfällen mit unterschiedlicher Priorität
- Erstellung einer Entscheidungsvorlage für ein fiktives Projektportfolio
- Vergleich manueller und Copilot-gestützter Bearbeitung derselben Aufgabenstellung
- Qualitätsprüfung KI-gestützt erstellter Zusammenfassungen
- Anpassung von Prompts zur Verbesserung der Ergebnisqualität
- Präsentation eines priorisierten Use-Case-Portfolios vor der Gruppe
- Diskussion von Grenzfällen zwischen fachlicher und technischer Priorisierung
- Erarbeitung eines kurzen Stakeholder-Kommunikationsplans zu einer priorisierten Entscheidung
- Rückschau des eigenen Vorgehens im Abgleich mit den Kursmethoden
Die Übungen orientieren sich durchgehend an realitätsnahen Analysesituationen, in denen mehrere Use Cases um begrenzte Ressourcen konkurrieren und eine begründete Priorisierungsentscheidung getroffen werden muss. Am Ende der Weiterbildung steht die Fähigkeit, Use Cases nicht nur intuitiv, sondern nach nachvollziehbaren Kriterien zu priorisieren und dabei Microsoft Copilot als unterstützendes, aber kontrolliertes Werkzeug im Analyseprozess einzusetzen.
Lernziele:
Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis einzusetzen.
- Use Cases als typische Aufgabenstellung der Business Analyse fachlich einordnen
- Business-Kontext, Problemstellung, Stakeholder und Zielbild eines Anwendungsfalls analysieren
- KI- und Office-Werkzeuge gezielt zur Strukturierung von Informationen einsetzen
- relevante Informationen sammeln, bewerten und in nachvollziehbare Arbeitsstände überführen
- Beobachtungen, Muster und Prioritäten mithilfe von Datenkompetenz einordnen
- Microsoft Copilot gezielt einsetzen, um Inhalte nachvollziehbar aufzubereiten
- Argumentationslinien und Entscheidungsvorlagen für Fachbereiche entwickeln
- Abstimmungsunterlagen adressatengerecht für unterschiedliche Zielgruppen aufbereiten
- Ergebnisse klar dokumentieren und anschlussfähig präsentieren
- Business-Analyse-Methoden mit Stakeholder-Logik und Nutzenbewertung verknüpfen
- Visualisierung und Reporting für nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen nutzen
- Prompting-Grundlagen und Qualitätsprüfung von KI-Ausgaben durchdacht anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die betriebliche Anforderungen, Prozesse und datenbezogene Zusammenhänge analysieren und im Kontext von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz fachlich einordnen möchten.
- Business Analysts mit Bedarf an strukturierten Priorisierungsmethoden
- Product Owner, die Anforderungen aus mehreren Quellen bündeln müssen
- Requirements Engineers mit Berührungspunkten zu KI-gestützten Werkzeugen
- IT-Projektmanager, die zwischen Fachbereich und technischer Umsetzung vermitteln
- Personen, die künftig zwischen Fachbereich, Datenkontext und technologischen Lösungen vermitteln möchten
Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit PC, Betriebssystemen und gängigen Standardanwendungen. Vorteilhaft, aber nicht zwingend, sind erste Erfahrungen mit digitalen Geschäftsprozessen, Datenanalyse, Anforderungsaufnahme oder KI-bezogenen Fragestellungen im Unternehmenskontext. Erforderlich sind außerdem Deutschkenntnisse, die das Verstehen fachlicher Inhalte ermöglichen, sowie die Bereitschaft, analytisch und strukturiert mit Daten, Prozessen und fachlichen Anforderungen zu arbeiten.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung verbindet fachliche Impulse zur Business Analyse mit praktischen Übungen direkt in Microsoft Copilot. Anwendungsfälle werden anhand realitätsnaher Beispiele bearbeitet, wobei manuelle und KI-gestützte Vorgehensweisen bewusst gegenübergestellt werden, um ein Gefühl für die Stärken und Grenzen des Werkzeugs zu entwickeln.
Die Weiterbildung ist kompakt auf das Thema Use-Case-Priorisierung mit Microsoft Copilot zugeschnitten. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Kursformat und wird bei der Anmeldung mit dem Anbieter abgestimmt.
Nach erfolgreicher Teilnahme findet eine trägerinterne Abschlussprüfung statt, die mit einem Trägerzertifikat abschließt. Es handelt sich nicht um eine offizielle Microsoft-Zertifizierungsprüfung, sondern um einen internen Nachweis des durchführenden Kursanbieters, der die im Kurs erworbenen Kompetenzen bestätigt.
Nutzen & Perspektiven
Business Analysts stehen zunehmend vor der Herausforderung, aus einer Fülle möglicher Anwendungsfälle diejenigen herauszufiltern, die den größten Nutzen bei vertretbarem Aufwand versprechen. Diese Weiterbildung liefert dafür ein nachvollziehbares Vorgehen, statt Priorisierung dem Zufall oder der lautesten Stimme im Raum zu überlassen. Der besondere Mehrwert liegt im gezielten Einsatz von Microsoft Copilot: Statt die Technologie ungeprüft einzusetzen, lernen die Teilnehmenden, wie sich KI-gestützte Vorschläge fachlich einordnen, prüfen und in eigene Entscheidungsvorlagen überführen lassen, ohne die Kontrolle über die inhaltliche Qualität abzugeben. Der direkte Vergleich zwischen manueller und Copilot-gestützter Bearbeitung derselben Aufgabenstellung schärft zudem den Blick dafür, an welcher Stelle im Analyseprozess ein KI-Werkzeug tatsächlich Zeit spart und wo eine eigenständige fachliche Bewertung unverzichtbar bleibt. Diese Unterscheidung ist im Berufsalltag oft wichtiger als die reine Bedienkompetenz der Software. Für die eigene berufliche Entwicklung bedeutet dies eine Erweiterung der klassischen Business-Analyse-Kompetenz um einen zeitgemäßen, praxisrelevanten KI-Baustein, der sich unmittelbar auf reale Priorisierungsentscheidungen im eigenen Arbeitsumfeld übertragen lässt.
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Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für Außenhandel7.613 Stellen
- Managementassistent / Managementassistentin (doppelt qualifizierende Ausbildung)1.404 Stellen
- Fachangestellter/Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek1.053 Stellen
- Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft957 Stellen
- Sozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung752 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich bereits Erfahrung mit Microsoft Copilot?
Nein, der Einsatz von Microsoft Copilot wird im Kurs praxisnah eingeführt. Vorausgesetzt werden lediglich grundlegende PC-Kenntnisse und die Bereitschaft, analytisch zu arbeiten.
Geht es im Kurs um die Bedienung von Copilot oder um Business Analyse?
Beides ist verknüpft: Im Zentrum steht die fachliche Priorisierung von Use Cases, Microsoft Copilot wird als unterstützendes Werkzeug zur Strukturierung und Aufbereitung eingesetzt.
Für wen ist die Weiterbildung besonders geeignet?
Insbesondere für Business Analysts, Product Owner, Requirements Engineers und IT-Projektmanager, die zwischen Fachbereich und technischer Umsetzung vermitteln.
Wie schließt die Weiterbildung ab?
Nach erfolgreicher Teilnahme findet eine trägerinterne Abschlussprüfung statt, die mit einem Trägerzertifikat des durchführenden Bildungsanbieters abschließt.
Werden auch die Grenzen von KI-Werkzeugen thematisiert?
Ja, ein eigener Kursinhalt behandelt Grenzen und Risiken beim Einsatz generativer KI sowie die Qualitätsprüfung KI-gestützter Ergebnisse.