Projekt- & Qualitätsmanagement
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GPM/IPMA & Scrum PSPO I: Klassisch trifft agil – Kurs

Klassisches Projektmanagement nach GPM/IPMA Level D kombiniert mit der agilen Rolle des Product Owners nach Scrum PSPO I.

Auf einen Blick

DauerJe nach Anbieter und TØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Klassisches und agiles Projektmanagement werden in der Weiterbildung oft als Gegensätze behandelt, dabei arbeiten in vielen Unternehmen längst beide Ansätze nebeneinander. Dieser Kurs verbindet deshalb zwei etablierte Qualifizierungswege: die Grundlagen des klassischen Projektmanagements nach dem GPM/IPMA-Rahmenwerk auf Level D sowie die agile Rolle des Product Owners nach dem Scrum-Standard PSPO I. Wer beide Perspektiven kennt, kann Projekte situativ mit dem jeweils passenden Vorgehen steuern, statt sich auf einen einzigen Ansatz festzulegen.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 11.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.

Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

27

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

4 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

GPM/IPMA-Basiszertifizierung (PM-Zert) plus PSPO-I-Zertifizierung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Häufige Kursorte

  • München
  • Berlin
  • Monheim am Rhein
  • Düsseldorf
  • Stuttgart

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Berlin

Vermittelte Kompetenzen

  • GPM/IPMA-Basiszertifizierung (Level D)
  • Projektstrukturplanung
  • Risikomanagement
  • Scrum-Framework
  • Professional Scrum Product Owner I (PSPO I)
  • Product-Backlog-Management
  • Hybrides Projektmanagement

Zugeordnete Zielberufe

  • Projektleiter/Projektleiterin50.106 Stellen/12 Mon.
  • Projektmanager (m/w/d)24.092 Stellen/12 Mon.
  • Projektkoordinator (m/w/d)3.618 Stellen/12 Mon.
  • Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA2.019 Stellen/12 Mon.
  • Office-Manager/Office-Managerin663 Stellen/12 Mon.
  • Scrum Product Owner (m/w/d)3 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 27 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Block 1 — GPM/IPMA-Grundlagen des klassischen Projektmanagements Der Einstieg vermittelt die Grundbegriffe und Kompetenzbereiche, auf denen die GPM/IPMA-Basiszertifizierung auf Level D aufbaut — das international anerkannte Rahmenwerk für klassisches Projektmanagement im deutschsprachigen Raum.

  • Grundbegriffe und Rollen des klassischen Projektmanagements
  • Projektorganisation und Abgrenzung zum Tagesgeschäft
  • Projektphasen von der Initiierung bis zum Abschluss
  • Kompetenzbereiche des GPM/IPMA-Rahmenwerks im Überblick
  • Dokumentationsanforderungen für ein klassisch organisiertes Projekt
  • Typische Stolpersteine bei der Projektorganisation vermeiden

Block 2 — Projektsteuerung, Planung und Risikomanagement Der zweite Block vertieft die operativen Werkzeuge, mit denen ein Projekt tatsächlich gesteuert wird: Struktur, Termine, Kosten und Risiken.

  • Projektstrukturpläne zur Gliederung eines Projekts entwickeln
  • Terminpläne mit Meilensteinen erstellen
  • Kosten- und Ressourcenplanung für Projekte durchführen
  • Risiken systematisch identifizieren, bewerten und mit Gegenstrategien versehen
  • Projektfortschritt anhand nachvollziehbarer Kennzahlen steuern
  • Stakeholder-Kommunikation im Projektverlauf gestalten

Block 3 — Scrum und die Rolle des Product Owners Der dritte Block wechselt in die agile Welt und fokussiert auf die Rolle, die im Scrum-Framework für den wirtschaftlichen Erfolg eines Produkts verantwortlich ist: den Product Owner.

  • Grundwerte und Rollen des Scrum-Frameworks
  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Product Owners
  • Aufbau, Pflege und Priorisierung eines Product Backlogs
  • Nutzerwert als zentrales Priorisierungskriterium anwenden
  • Zusammenarbeit zwischen Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam
  • Vorbereitung auf die externe PSPO-I-Prüfung

Block 4 — Klassisches und agiles Projektmanagement verbinden Der letzte Block führt beide Qualifizierungswege zusammen: Wie lassen sich klassische Planungsinstrumente und agiles Backlog-Management in einem Projekt sinnvoll kombinieren?

  • Klassische Meilensteinplanung mit agilem Backlog-Management verknüpfen
  • Situative Entscheidung zwischen klassischem und agilem Vorgehen treffen
  • Hybride Projektorganisation mit Elementen aus beiden Ansätzen gestalten
  • Kommunikationsanforderungen in hybriden Projektumgebungen berücksichtigen
  • Grenzen der Kombinierbarkeit beider Ansätze realistisch einschätzen

Praxisblock — Ein Projekt klassisch und agil zugleich steuern

  • Einen Projektstrukturplan für ein Beispielprojekt entwickeln
  • Einen Terminplan mit Meilensteinen für dasselbe Projekt erstellen
  • Ein Risikoregister mit Gegenstrategien für das Projekt anlegen
  • Ein Product Backlog für einen Teilbereich des Projekts aufbauen
  • Backlog-Einträge nach Nutzerwert priorisieren
  • Eine Stakeholder-Übersicht für das Beispielprojekt erstellen
  • Eine Kommunikationsplanung für unterschiedliche Projektbeteiligte entwerfen
  • Ein hybrides Vorgehen für einen Projektabschnitt begründet auswählen
  • Eine Übungsaufgabe im PSPO-I-Prüfungsformat bearbeiten
  • Fortschritt des Beispielprojekts anhand definierter Kennzahlen dokumentieren
  • Eine Retrospektive für den agilen Projektanteil durchführen
  • Ein vollständiges Vorgehen von der klassischen Planung bis zum agilen Backlog dokumentieren

Wer diesen Kurs abschließt, ist nicht auf eine einzige Projektmanagement-Philosophie festgelegt, sondern kann klassische und agile Werkzeuge je nach Projektsituation gezielt einsetzen. Diese Kombinationsfähigkeit unterscheidet den Kurs von reinen GPM/IPMA- oder reinen Scrum-Kursen, die jeweils nur eine Hälfte der in der Praxis benötigten Methodik abdecken.

Lernziele:

  • Grundbegriffe und Kompetenzbereiche des klassischen Projektmanagements nach GPM/IPMA einordnen
  • Projekte strukturiert organisieren und gegenüber dem Tagesgeschäft abgrenzen
  • Projektstrukturpläne und Terminpläne für klassische Projekte erstellen
  • Kosten- und Ressourcenplanung für Projekte durchführen
  • Risiken systematisch identifizieren, bewerten und steuern
  • Stakeholder-Kommunikation im klassischen Projektmanagement gestalten
  • Die Rolle des Product Owners im Scrum-Framework erklären
  • Ein Product Backlog aufbauen, priorisieren und pflegen
  • Nutzerwert als zentrales Kriterium für Priorisierungsentscheidungen anwenden
  • Zusammenarbeit zwischen Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam gestalten
  • Klassische Planungsinstrumente mit agilem Backlog-Management kombinieren
  • Situativ zwischen klassischem und agilem Vorgehen entscheiden

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs eignet sich, um bisherige Berufserfahrung im Projektmanagement um fundierte klassische und agile Methodik zu erweitern.

  • Projektmanager:innen, die klassische und agile Methoden kombinieren möchten
  • Personen mit Interesse an der Rolle des Scrum Product Owners
  • Projektkoordinator:innen, die sich in Richtung Projektleitung weiterentwickeln möchten
  • Fachkräfte, die eine anerkannte Basiszertifizierung im klassischen Projektmanagement anstreben
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten. Vorerfahrung im Projektmanagement ist hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung, da die GPM/IPMA-Grundlagen im ersten Block von Beginn an aufgebaut werden. Für den PSPO-I-Teil sind grundlegendes Verständnis von Scrum-Prinzipien sowie Leseverständnis englischer Fachbegriffe von Vorteil, da die externe Prüfung auf Englisch stattfindet.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs gliedert sich in einen klassischen und einen agilen Teil, die im letzten Block bewusst zusammengeführt werden. Übungen orientieren sich durchgehend an einem Beispielprojekt, das zunächst klassisch strukturiert und anschließend um agile Backlog-Elemente ergänzt wird, sodass beide Ansätze nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel erfahrbar werden.

Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante; genaue Angaben sind im Buchungsprozess einsehbar.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende eine internationale Zertifizierung durch PM-Zert im Bereich klassisches Projektmanagement sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung. Nach bestandener externer Prüfung kommt die PSPO-I-Zertifizierung im Bereich agiles Product-Owner-Wissen hinzu.

Nutzen & Perspektiven

Viele Projektmanagement-Weiterbildungen entscheiden sich für entweder klassisches oder agiles Vorgehen, obwohl reale Projekte selten eindeutig in eine der beiden Kategorien fallen. Wer beide Ansätze beherrscht, kann ein Projekt so strukturieren, wie es die jeweilige Situation tatsächlich verlangt, statt eine Methodik über das Projekt zu stülpen, die nicht recht passt. Besonders wertvoll ist dabei die Rolle des Product Owners als agiles Gegenstück zur klassischen Projektleitung: Wer beide Perspektiven kennt, versteht auch, warum sich Verantwortlichkeiten zwischen klassischer Projektleitung und Product Owner in hybriden Projekten mitunter überschneiden oder ergänzen müssen. Für den Arbeitsmarkt ist diese doppelte Qualifikation besonders attraktiv, weil viele Unternehmen weder rein klassisch noch rein agil arbeiten, sondern hybride Strukturen aufbauen, in denen Fachkräfte gefragt sind, die beide Denkweisen souverän verbinden können, statt sich auf eine Seite festzulegen. Nicht zuletzt erleichtert die GPM/IPMA-Basiszertifizierung den Einstieg in klassisch geprägte Branchen wie Bauwesen, öffentliche Verwaltung oder Industrieprojekte, während die PSPO-I-Qualifikation den Zugang zu produktorientierten, agil arbeitenden Organisationen öffnet. Wer beide Nachweise gleichzeitig vorlegen kann, muss sich beim Berufseinstieg nicht vorab auf eines dieser beiden Arbeitsumfelder festlegen, sondern hält sich die Option auf beide Richtungen offen.

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Arbeitsmarkt-Report

Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.

Einstieg (0-2 J.):28.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):38.000–50.000 €
Senior (8+ J.):50.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Projektleiter/Projektleiterin
    50.106 Stellen
  • Projektmanager (m/w/d)
    24.092 Stellen
  • Projektkoordinator (m/w/d)
    3.618 Stellen
  • Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA
    2.019 Stellen
  • Office-Manager/Office-Managerin
    663 Stellen
  • Scrum Product Owner (m/w/d)
    3 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen GPM/IPMA und Scrum PSPO I?

GPM/IPMA ist ein Rahmenwerk für klassisches Projektmanagement mit Planungsinstrumenten wie Projektstrukturplänen, während PSPO I die agile Rolle des Product Owners im Scrum-Framework zertifiziert. Der Kurs vermittelt beide Ansätze.

Brauche ich Vorerfahrung im Projektmanagement?

Nein, die GPM/IPMA-Grundlagen werden im ersten Block von Beginn an aufgebaut. Vorerfahrung ist hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung.

Wie werden klassisches und agiles Projektmanagement im Kurs verbunden?

Ein eigener Block zeigt, wie sich klassische Meilensteinplanung mit agilem Backlog-Management kombinieren lässt, unter anderem anhand eines durchgehenden Beispielprojekts.

In welcher Sprache findet die PSPO-I-Prüfung statt?

Die externe PSPO-I-Prüfung findet auf Englisch statt, weshalb sicheres Leseverständnis englischer Fachbegriffe von Vorteil ist.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Eine internationale Zertifizierung durch PM-Zert im klassischen Projektmanagement sowie nach bestandener externer Prüfung die PSPO-I-Zertifizierung im agilen Product-Owner-Wissen.