Projekt- & Qualitätsmanagement
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Prozessmanagement mit ITSM, Change & Scrum – Zertifizierung

Prozessmanagement mit Zusatzqualifikationen in IT-Service-Management, Change Management, Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Scrum - fünf Module für Prozessverantwortliche.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Durch die Kombination aus sechs eigenständigen Themenblöcken - Prozessmanagement, IT-Service-Management, Change Management, Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Scrum - liegt der Gesamtumfang deutlich über dem einer einzelnen Fachqualifikation. Die Weiterbildung ist entsprechend als… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit einer Bezeichnung als „Prozessmanagement im Unternehmen mit Zusatzqualifikation Grundlagen des Projektmanagements sowie Scrum" ab. Für den Scrum-Anteil ist zusätzlich eine Prüfung und Zertifizierung bei Scrum.org vorgesehen, für die übrigen Module wird ein… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau B2, da einzelne Fachbegriffe und Konzepte… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Wer Prozesse im Unternehmen systematisch analysieren und optimieren soll, braucht mehr als reines Prozesswissen: Er oder sie muss Veränderungen im Team durchsetzen, mit IT-Services verzahnen, Projekte steuern, Qualität sichern und zunehmend auch agile Ansätze integrieren. Diese Weiterbildung bildet genau dieses Kompetenzspektrum ab, indem sie fundiertes Prozessmanagement mit vier Zusatzqualifikationen kombiniert - IT-Service-Management, Change Management, Projektmanagement-Grundlagen, Qualitätsmanagement sowie eine Einführung in Scrum.

Was lernst du in diesem Kurs?

Die Weiterbildung gliedert sich in sechs inhaltlich eigenständige Blöcke, die aufeinander aufbauen und gemeinsam ein umfassendes Prozessmanagement-Profil ergeben. Modul 1 - Prozessmanagement Grundlagen: Das Fundament der Weiterbildung bildet die systematische Auseinandersetzung mit Prozessen als Steuerungsgegenstand.

  • Ableitung von Prozesslandkarte und Prozesshaus aus der Prozessanalyse
  • Bewertung des Reifegrads bestehender Prozesse
  • Einsatz von Modellierungssprachen zur Prozessdarstellung
  • Systematische Prozessanalyse zur Identifikation von Schwachstellen
  • Methoden der Prozessoptimierung
  • Verständnis von Prozessarchitekturen im Unternehmen

Modul 2 - IT-Service-Management: Der zweite Block verbindet Prozessmanagement mit der IT-Service-Perspektive, die in vielen Unternehmen eng mit Prozessverantwortung verknüpft ist.

  • Hauptelemente eines IT-Service-Managements
  • Verankerung des IT-Service-Managements in der Führungsebene
  • Etablierung zentraler ITSM-Prozesse im Unternehmen
  • Service Asset and Configuration Management bei Übergängen (Transition)
  • Release Management als Steuerungsprozess
  • Business Relationship Management gegenüber internen und externen Kunden
  • Supplier Management zur Steuerung von Lieferantenbeziehungen

Modul 3 - Change Management: Prozessveränderungen scheitern selten an der fachlichen Analyse, sondern an der Umsetzung im Team - diesem Spannungsfeld widmet sich der dritte Block.

  • Grundlagen und Definition des Change Managements
  • Steuerung von Veränderungsprozessen
  • Change-Management-Modelle im Überblick
  • Die Rolle von Führungskräften in Veränderungsprozessen
  • Umgang mit Widerstand gegenüber Veränderungen
  • Kommunikation als zentrales Element des Change Managements
  • Integration von Change Management in die Unternehmenskultur

Modul 4 - Projektmanagement: Der vierte Block vermittelt die Grundlagen, um Prozessoptimierungen als strukturierte Projekte zu führen.

  • Einführung in Projektmanagement-Grundbegriffe
  • Überblick über unterschiedliche Projektarten
  • Aufgaben einer Projektleitung bei der Umsetzung
  • Vorgehensmodelle im Projektmanagement
  • Projekt-Initialisierung als erste Phase
  • Projekt-Planung mit Meilensteinen und Ressourcen
  • Projekt-Steuerung unter Einbindung von Prozessergebnissen

Modul 5 - Qualitätsmanagement: Der fünfte Block stellt sicher, dass optimierte Prozesse auch nachhaltig auf einem definierten Qualitätsniveau bleiben.

  • Funktionen des Qualitätsmanagements im Unternehmen
  • Qualitätsplanung als vorausschauendes Instrument
  • Qualitätssicherung im laufenden Betrieb
  • Qualitätsprüfung als Kontrollmechanismus
  • Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen
  • Total Quality Management als ganzheitlicher Ansatz
  • Kontinuierliche Qualitätsverbesserung

Modul 6 - Scrum: Der abschließende Block führt in die agile Arbeitsweise von Scrum ein und rundet damit das Methodenspektrum um eine iterative Perspektive ab.

  • Einführung in das Scrum-Framework
  • Die Rolle des Scrum Masters
  • Aufbau und Zusammensetzung des Scrum-Teams
  • Sprint Planning als Ausgangspunkt eines Sprints
  • Ablauf und Bedeutung des Sprints selbst
  • Die Rolle des Product Owners
  • Product Backlog und Product Goal als zentrale Steuerungsartefakte

Der rote Faden über alle sechs Module hinweg ist die Prozessanalyse: Sie bildet nicht nur ein eigenes Modul, sondern taucht als methodischer Bezugspunkt in IT-Service-Management, Change Management, Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Scrum wieder auf. Wer Prozesse verändern will, muss verstehen, wie sich diese Veränderung auf IT-Services auswirkt, wie Widerstände im Team entstehen, wie ein Optimierungsvorhaben als Projekt strukturiert wird, wie Qualität dabei gesichert bleibt und wie agile Vorgehensweisen ergänzend eingesetzt werden können. Diese breite Modulstruktur unterscheidet den Kurs deutlich von reinen Prozessmanagement-Schulungen: Statt sich ausschließlich auf Modellierung und Optimierung zu konzentrieren, verknüpft er Prozesswissen mit den angrenzenden Disziplinen, die in der Praxis über Erfolg oder Scheitern einer Prozessveränderung entscheiden.

Lernziele:

  • Eine Prozesslandkarte und ein Prozesshaus für ein Unternehmen ableiten
  • Den Reifegrad bestehender Prozesse einschätzen und Entwicklungsstufen benennen
  • Modellierungssprachen zur Darstellung von Prozessen einsetzen
  • Schwachstellen in bestehenden Abläufen mittels Prozessanalyse identifizieren
  • Methoden der Prozessoptimierung auf konkrete Schwachstellen anwenden
  • Prozessarchitekturen im Unternehmenskontext einordnen und verstehen
  • Die Hauptelemente eines IT-Service-Managements benennen und in der Führungsebene verankern
  • Zentrale ITSM-Prozesse wie Service Asset and Configuration Management, Release Management, Business Relationship Management und Supplier Management etablieren
  • Change-Management-Modelle auf konkrete Veränderungsvorhaben anwenden und Widerstände konstruktiv adressieren
  • Ein Projekt von der Initialisierung über die Planung bis zur Steuerung führen
  • Ein Qualitätsmanagementsystem inklusive Qualitätsplanung, -sicherung und -prüfung aufbauen
  • Die Grundrollen und Ereignisse von Scrum (Product Owner, Scrum Master, Sprint Planning, Sprint) benennen und einordnen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit im Bereich Prozessmanagement, IT-Services oder Projektleitung anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesen Bereichen erweitern möchten.

  • Prozessmanager:innen und Prozessberater:innen, die ihr Methodenspektrum um IT-Service- und Change-Management-Wissen erweitern
  • Qualitätsmanager:innen mit Interesse an vertiefter Prozessanalyse
  • Projektmanager:innen, die Prozessoptimierungsvorhaben als Projekte führen wollen
  • Fachkräfte mit kaufmännischem oder technischem Hintergrund, die in prozessverantwortliche Positionen wechseln möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau B2, da einzelne Fachbegriffe und Konzepte aus dem internationalen IT-Service- und Prozessmanagement-Umfeld stammen. Kaufmännische Grundlagen runden das erforderliche Vorwissen ab.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Weiterbildung kombiniert theoretische Inhalte mit praktischen Übungen, Fallstudien und Gruppenarbeiten, in denen die erlernten Methoden der Prozessanalyse direkt angewendet werden. Durch die sechs eigenständigen Module wechseln sich unterschiedliche didaktische Schwerpunkte ab: Während die Prozessmanagement- und Qualitätsmanagement-Blöcke stärker modellierungsorientiert arbeiten, setzt das Change-Management-Modul auf Rückschau von Führungssituationen und das Scrum-Modul auf die Einordnung agiler Rollen und Ereignisse.

Durch die Kombination aus sechs eigenständigen Themenblöcken - Prozessmanagement, IT-Service-Management, Change Management, Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Scrum - liegt der Gesamtumfang deutlich über dem einer einzelnen Fachqualifikation. Die Weiterbildung ist entsprechend als mehrmonatiges Qualifizierungsprogramm angelegt.

Die Weiterbildung schließt mit einer Bezeichnung als „Prozessmanagement im Unternehmen mit Zusatzqualifikation Grundlagen des Projektmanagements sowie Scrum" ab. Für den Scrum-Anteil ist zusätzlich eine Prüfung und Zertifizierung bei Scrum.org vorgesehen, für die übrigen Module wird ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der zentrale Mehrwert dieser Weiterbildung liegt in der Bandbreite der abgedeckten Disziplinen: Prozessmanagement wird hier nicht isoliert unterrichtet, sondern im Zusammenspiel mit IT-Service-Management, Change Management, Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Scrum. Diese Kombination spiegelt wider, wie Prozessverantwortung in der Praxis tatsächlich aussieht - selten als reine Modellierungsaufgabe, meist als Schnittstellenfunktion zwischen IT, Führungsebene, Projektsteuerung und Qualitätssicherung. Für Prozessmanager:innen und Prozessberater:innen bedeutet das, dass sie nach der Weiterbildung nicht nur Prozesse analysieren und optimieren können, sondern auch verstehen, wie sich Veränderungen auf IT-Services auswirken, wie sie als Projekt strukturiert und gesteuert werden und wie Qualität dabei nachhaltig gesichert bleibt. Die Ergänzung um Scrum eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, agile Elemente dort einzusetzen, wo klassische Prozesssteuerung an ihre Grenzen stößt. Gerade für den Wechsel in prozessverantwortliche Positionen ist diese Breite ein Vorteil: Stellenausschreibungen für Prozessmanagement-Rollen verlangen zunehmend Kenntnisse in angrenzenden Bereichen wie IT-Service-Management oder Change Management, statt sich auf reine Modellierungskompetenz zu beschränken. Wer alle fünf Zusatzqualifikationen in einem zusammenhängenden Programm erwirbt, kann diesen Anforderungen mit einem einzigen, in sich stimmigen Qualifizierungsnachweis begegnen.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Prozessmanager/in
  • Qualitätsmanager/in
  • Projektmanager/in
  • Prozessberater/in
  • IT-Service-Manager/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Zusatzqualifikationen umfasst der Kurs neben Prozessmanagement?

Die Weiterbildung kombiniert Prozessmanagement mit vier Zusatzqualifikationen: IT-Service-Management, Change Management, Grundlagen des Projektmanagements sowie Qualitätsmanagement und Scrum.

Welche Vorkenntnisse werden vorausgesetzt?

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium beziehungsweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung, Deutsch- und Englischkenntnisse auf Niveau B2 sowie kaufmännische Grundlagen.

Wird der Scrum-Anteil separat zertifiziert?

Ja, für den Scrum-Teil ist eine externe Prüfung und Zertifizierung bei Scrum.org vorgesehen, während die übrigen Module mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung abschließen.

Was wird im Modul IT-Service-Management konkret behandelt?

Das Modul deckt die Hauptelemente eines IT-Service-Managements ab, darunter Service Asset and Configuration Management, Release Management, Business Relationship Management und Supplier Management, sowie die Verankerung von ITSM in der Führungsebene.

Für wen eignet sich diese breite Modulkombination besonders?

Für Prozessmanager:innen, Prozessberater:innen und Qualitätsmanager:innen, die ihre Fachkenntnisse um angrenzende Disziplinen wie IT-Service-Management, Change Management und agile Methoden erweitern möchten, sowie für Fachkräfte, die in eine prozessverantwortliche Position wechseln wollen.