Projekt- & Qualitätsmanagement
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Change Management für Projektleitung – Weiterbildung

Weiterbildung für Projektleitende: Change-Management-Frameworks wie Lewin, Kotter und ADKAR mit klassischer Projektlogik verzahnen, Stakeholder-Arbeit strukturieren und Benefits Realization sichern.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Diese Weiterbildung verbindet klassische Projektleitung mit Change-Management-Werkzeugen, um Veränderungen nicht nur technisch zu liefern, sondern auch dauerhaft in der Organisation zu verankern. Im Zentrum stehen etablierte Frameworks wie das Lewin-Modell, Kotter und ADKAR, strukturierte Stakeholder-Arbeit sowie der Einsatz von Daten und KI-Werkzeugen für die Steuerung von Veränderungsprozessen. Abschließend behandelt der Kurs, wie Benefits nach Projektende gesichert und nachhaltig in der Organisation verankert werden.

Coaching & AktivierungInhaltsstand 03.07.2026

Durchführung, Förderung und verfügbare Coaching-Angebote

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

48

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 9 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate13×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €13×

Häufige Kursorte

  • Leipzig
  • Dresden
  • Duisburg
  • Hamburg
  • Köln
  • Wiesbaden

Bundesländer

  • Sachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Hamburg

Vermittelte Kompetenzen

  • Lewin-Modell
  • Power BI
  • Excel
  • Benefits Realization
  • ChatGPT
  • ADKAR
  • Kotter-Modell
  • Power/Interest-Matrix

Zugeordnete Zielberufe

  • Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen/12 Mon.
  • Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice1.297 Stellen/12 Mon.
  • Office-Manager/Office-Managerin663 Stellen/12 Mon.
  • Change-Manager/Change-Managerin142 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Modulblock verzahnt Change Management und Projektleitung miteinander. Bevor Frameworks oder Werkzeuge zum Einsatz kommen, muss klar sein, wo klassisches Projektmanagement endet und Change-Arbeit beginnt.

  • Abgrenzung zwischen Projektmanagement und Change Management
  • Rollenverständnis von Sponsor, Change Agent und Betroffenen
  • typische Scheiterursachen in Vorhaben, die Projekt- und Change-Logik vermischen
  • Schnittstellen zwischen Projektplan und Change-Fahrplan
  • Verantwortlichkeiten für Change-Aufgaben innerhalb der Projektorganisation
  • frühzeitige Identifikation von Change-Bedarf im Projektverlauf

Der zweite Modulblock behandelt die Auswahl und Anwendung etablierter Change-Frameworks. Da nicht jedes Modell zu jedem Projekttyp passt, liegt der Schwerpunkt auf der begründeten Auswahl statt auf reinem Modellwissen.

  • das Phasenmodell nach Lewin (Auftauen, Verändern, Stabilisieren)
  • die acht Schritte des Kotter-Modells für größere Transformationsvorhaben
  • das ADKAR-Modell zur individuellen Veränderungsbegleitung
  • Cynefin zur Einordnung komplexer, unklarer Ausgangslagen
  • Aufbau einer Entscheidungsmatrix zur Frameworkauswahl in der Projektleitung
  • Kombination von Change-Frameworks mit klassischen Projektmanagement-Methoden

Der dritte Modulblock widmet sich Stakeholder-Arbeit und Kommunikation. Ohne eine saubere Stakeholder-Analyse bleiben auch die besten Change-Modelle wirkungslos, weil Widerstände nicht rechtzeitig erkannt werden.

  • Einsatz der Power/Interest-Matrix zur Priorisierung von Stakeholdern
  • Entwicklung eines überzeugenden Case for Change
  • Benefit Framing für unterschiedliche Zielgruppen im Unternehmen
  • transparente Kommunikation gegenüber Betriebsrat und Führungsebene
  • Umgang mit offenem und verdecktem Widerstand
  • Aufbau eines Kommunikationsplans entlang des Projektverlaufs

Der vierte Modulblock behandelt Daten und KI in der Projektleitung. Change-Arbeit wird zunehmend datengestützt gesteuert, statt sich allein auf subjektive Einschätzungen zu verlassen.

  • Aufbau eines KPI-Sets für Readiness, Adoption und Impact
  • Einsatz von Excel für laufendes Change-Monitoring
  • Nutzung von Power BI zur Visualisierung von Change-Fortschritt
  • Einsatz von ChatGPT und Copilot im Projekt-Workflow
  • kritische Prüfung KI-gestützter Auswertungen vor der Weitergabe
  • Aufbau eines regelmäßigen Reporting-Rhythmus für Change-Kennzahlen

Der fünfte Modulblock behandelt das Sichern und Verankern von Benefits. Viele Veränderungsvorhaben erzielen zwar kurzfristige Erfolge, verlieren diese aber nach Projektabschluss wieder – dieser Block adressiert genau dieses Risiko.

  • Benefits Realization als eigenständige Kernaufgabe der Projektleitung
  • Umgang mit Rückfällen in alte Verhaltensmuster
  • Erkennen und Durchbrechen von Plateaus im Veränderungsprozess
  • Übergabe von Change-Verantwortung an die Linienorganisation
  • Aufbau von Continuous-Improvement-Routinen nach Projektende
  • langfristige Verankerung erzielter Verbesserungen in Prozessen und Kultur

Die fünf Blöcke folgen der zeitlichen Logik eines Transformationsvorhabens: von der Abgrenzung zwischen Projekt- und Change-Logik über die Frameworkauswahl und Stakeholder-Arbeit bis zur datengestützten Steuerung und der nachhaltigen Sicherung der erzielten Ergebnisse. Damit entsteht ein durchgängiges Vorgehen, das sich unmittelbar auf reale Projekte übertragen lässt.

Lernziele:

Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der Projektpraxis einzusetzen.

  • Projektmanagement und Change Management inhaltlich voneinander abgrenzen
  • Rollen von Sponsor, Change Agent und Betroffenen in einem Vorhaben unterscheiden
  • typische Ursachen für das Scheitern gemischter Projekt- und Change-Vorhaben erkennen
  • die Change-Modelle nach Lewin, Kotter, ADKAR und Cynefin situationsgerecht einordnen
  • anhand einer Entscheidungsmatrix das passende Framework für ein konkretes Projekt auswählen
  • Change-Frameworks mit klassischen Projektmanagement-Methoden kombinieren
  • die Power/Interest-Matrix zur Stakeholder-Priorisierung im Projekt anwenden
  • einen überzeugenden Case for Change und ein tragfähiges Benefit Framing entwickeln
  • transparente Kommunikation gegenüber Betriebsrat und Leitung gestalten
  • ein KPI-Set für Readiness, Adoption und Impact aufbauen
  • Excel und Power BI für das laufende Monitoring von Change-Kennzahlen einsetzen
  • Benefits Realization als durchgängige Aufgabe über das Projektende hinaus verankern

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die Projekte leiten oder Change-Vorhaben begleiten und dabei sowohl klassische Projektmanagement-Logik als auch Change-Werkzeuge beherrschen möchten. Angesprochen sind insbesondere Rollen, in denen technische Projektlieferung und organisatorische Veränderung zusammenkommen.

  • Projektleitende mit Zuständigkeit für organisatorische Veränderungen
  • Change Manager:innen und Organisationsentwickler:innen
  • Führungskräfte, die Transformationsvorhaben verantworten
  • Fachkräfte, die Stakeholder-Arbeit und Kommunikation im Projekt professionalisieren möchten
  • Personen, die Change-Frameworks fundiert auswählen und anwenden lernen möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium sowie ein sicherer Umgang mit dem Computer. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da zentrale Change-Modelle wie Kotter oder ADKAR im englischsprachigen Original entwickelt wurden. Erste Erfahrung in der Projektarbeit erleichtert den Einstieg, ist jedoch keine zwingende Voraussetzung, da die Weiterbildung die Verzahnung von Projekt- und Change-Logik von Grund auf vermittelt.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet überwiegend im Combined-Learning-Format statt, teils auch im virtuellen Klassenzimmer. Change-Frameworks werden nicht nur theoretisch vorgestellt, sondern anhand konkreter Projektszenarien durchgespielt, in denen Teilnehmende die passende Modellwahl begründen und Stakeholder-Strategien entwickeln müssen. Die Verbindung aus Modellwissen, Stakeholder-Übungen und datengestütztem Monitoring mit Excel und Power BI spiegelt die Vielschichtigkeit realer Transformationsprojekte wider.

Die Weiterbildung wird überwiegend in Vollzeit angeboten, eine Teilzeitvariante steht ebenfalls zur Verfügung. Der Aufbau aus fünf Modulblöcken – Verzahnung von Projekt und Change, Frameworkauswahl, Stakeholder-Arbeit, datengestützte Steuerung und Benefits Realization – ermöglicht einen durchgängigen Kompetenzaufbau vom Projektstart bis zur nachhaltigen Verankerung der Ergebnisse. Die konkrete Wochenstundenzahl richtet sich nach der gewählten Vollzeit- oder Teilzeitform.

Nach erfolgreicher Teilnahme findet eine trägerinterne Abschlussprüfung statt, die mit einem Trägerzertifikat bestätigt wird. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Bildungsanbieters, nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung oder ein Zertifikat einer der behandelten Modell-Urheber. Das Zertifikat bestätigt, dass die fünf Kursbausteine von der Projekt-Change-Verzahnung bis zur Benefits Realization erfolgreich durchlaufen wurden.

Nutzen & Perspektiven

Projekte scheitern selten an der technischen Lieferung, sondern häufig daran, dass Veränderungen von den Betroffenen nicht mitgetragen werden. Diese Weiterbildung setzt genau an dieser Schnittstelle an: Sie vermittelt, wie sich etablierte Change-Modelle wie Lewin, Kotter und ADKAR gezielt auswählen und mit klassischer Projektmanagement-Logik kombinieren lassen, statt Change als isolierte Zusatzaufgabe zu behandeln. Der Aufbau von der Rollenklärung über die Frameworkauswahl und Stakeholder-Arbeit bis zur datengestützten Steuerung mit Excel, Power BI und KI-Werkzeugen wie Copilot bildet den tatsächlichen Verlauf eines Transformationsprojekts ab. Besonders der abschließende Fokus auf Benefits Realization adressiert ein Risiko, das in vielen Projekten unterschätzt wird: den Rückfall in alte Muster nach offiziellem Projektabschluss. Für die berufliche Praxis entsteht damit ein Kompetenzprofil, das Projektleitende befähigt, Veränderungsvorhaben nicht nur zu planen und umzusetzen, sondern deren Wirkung auch nach Projektende messbar zu sichern – eine Fähigkeit, die für Rollen wie Projektleiter:in, Change Manager:in oder Organisationsentwickler:in zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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Arbeitsmarkt-Report

Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.

Einstieg (0-2 J.):32.000–40.000 €
Mittel (3-7 J.):42.000–55.000 €
Senior (8+ J.):58.000–78.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Buchhalter/Buchhalterin
    96.577 Stellen
  • Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
    1.297 Stellen
  • Office-Manager/Office-Managerin
    663 Stellen
  • Change-Manager/Change-Managerin
    142 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich bereits Projektleitungserfahrung für diese Weiterbildung?

Erste Erfahrung in der Projektarbeit erleichtert den Einstieg, ist aber keine zwingende Voraussetzung. Die Verzahnung von Projekt- und Change-Logik wird von Grund auf vermittelt.

Welche Change-Modelle werden im Kurs behandelt?

Behandelt werden das Lewin-Modell, das Kotter-Modell, ADKAR sowie Cynefin. Eine Entscheidungsmatrix hilft dabei, das passende Modell für ein konkretes Projekt auszuwählen.

Wie wird Benefits Realization im Kurs behandelt?

Ein eigener Modulblock widmet sich der Sicherung von Benefits nach Projektende, dem Umgang mit Rückfällen und dem Aufbau von Continuous-Improvement-Routinen.

Welche Rolle spielen Excel, Power BI und KI-Werkzeuge im Kurs?

Sie werden für den Aufbau eines KPI-Sets zu Readiness, Adoption und Impact sowie für laufendes Change-Monitoring und die Visualisierung von Fortschritt eingesetzt.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Nach einer trägerinternen Abschlussprüfung erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat als qualifizierte Teilnahmebescheinigung.