IT Management & Support
prozessmanagement bpm

Prozessmanager im IT-Prozessmanagement – Weiterbildung

Qualifikation im IT-Prozessmanagement: Geschäftsprozesse mit BPMN modellieren, mit Kennzahlen bewerten und mithilfe von Lean Management systematisch optimieren.

Auf einen Blick

DauerVier aufeinander aufbaØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Der Kurs "Prozessmanager im IT-Prozessmanagement" richtet sich an alle, die eine fundierte Qualifikation im Bereich Prozessmanagement mit besonderem Fokus auf IT-gestützte Abläufe erwerben möchten. Im Zentrum stehen vier eng miteinander verzahnte Fähigkeiten: das Modellieren von Prozessen mit der Notation BPMN, die Bewertung von Prozessen anhand aussagekräftiger Kennzahlen, die systematische Prozessoptimierung mit Methoden aus dem Lean Management sowie die Anwendung dieser Werkzeuge auf konkrete IT-Abläufe im Unternehmen. Der Kurs eignet sich für Quereinsteiger:innen ebenso wie für Fachkräfte und Führungskräfte, die IT-Prozesse nicht nur beschreiben, sondern messbar verbessern wollen.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 05.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

32

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Keine Angabe zu externer Zertifizierung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Woche bis 1 Monat

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Leipzig
  • Hannover
  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Stuttgart

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Niedersachsen
  • Berlin
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen

Vermittelte Kompetenzen

  • BPMN
  • Kennzahlen
  • Lean Management
  • Prozessmodellierung
  • Prozessanalyse
  • Prozessoptimierung

Zugeordnete Zielberufe

  • Leiter/Leiterin im Qualitätsmanagement243.481 Stellen/12 Mon.
  • Geprüfter Prozessmanager/Geprüfte Prozessmanagerin - Elektrotechnik61.679 Stellen/12 Mon.
  • Projektleiter/Projektleiterin50.106 Stellen/12 Mon.
  • Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA2.019 Stellen/12 Mon.
  • Qualitätssicherungstechniker/Qualitätssicherungstechnikerin780 Stellen/12 Mon.
  • Geprüfter Prozessmanager/Geprüfte Prozessmanagerin - Produktionstechnologie272 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 32 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der Kurs gliedert sich in vier Themenblöcke, die vom methodischen Handwerkszeug der Prozessmodellierung bis zur konkreten Anwendung auf IT-Prozesse reichen. Im ersten Block "Prozessmodellierung mit BPMN" wird die grafische Notation vermittelt, mit der Geschäfts- und IT-Prozesse einheitlich dargestellt werden.

  • Grundelemente der BPMN-Notation wie Aktivitäten, Ereignisse und Gateways
  • Abbildung einfacher und verzweigter Prozessabläufe in einem BPMN-Diagramm
  • Darstellung von Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Abteilungen und Systemen
  • Einordnung, wann ein Prozess in welchem Detailgrad modelliert werden sollte
  • Lesen und Interpretieren bestehender BPMN-Diagramme aus der Praxis
  • Erste eigene Modellierungsübungen anhand einfacher IT-Abläufe

Der zweite Block "Prozesskennzahlen und Bewertung" macht Prozesse messbar und vergleichbar.

  • Definition zentraler Kennzahlen wie Durchlaufzeit, Fehlerquote und Prozesskosten
  • Erhebung und Interpretation von Kennzahlen entlang eines modellierten Prozesses
  • Identifikation von Engpässen anhand auffälliger Kennzahlenwerte
  • Einordnung des Reifegrads eines Prozesses auf Basis wiederkehrender Messwerte
  • Aufbau einfacher Kennzahlen-Übersichten zur Kommunikation an Entscheidungsträger
  • Abgrenzung zwischen kurzfristigen Kennzahlenschwankungen und strukturellen Problemen

Der dritte Block "Lean Management in IT-Prozessen" überträgt klassische Lean-Prinzipien auf IT-spezifische Abläufe.

  • Grundprinzipien des Lean Management wie Vermeidung von Verschwendung und Wertstromdenken
  • Anwendung von Lean-Werkzeugen auf IT-Prozesse wie Ticket-Bearbeitung oder Change-Prozesse
  • Erkennen nicht wertschöpfender Schritte in bestehenden IT-Abläufen
  • Entwicklung konkreter Verbesserungsvorschläge auf Basis der Lean-Analyse
  • Abwägen zwischen schneller Einzelschritt und grundlegender Prozessumgestaltung
  • Einordnung, wo Lean-Prinzipien an die Besonderheiten von IT-Prozessen angepasst werden müssen

Der vierte Block "IT-Prozessmanagement in der Praxis" führt Modellierung, Kennzahlen und Lean-Methodik zu einem Gesamtbild zusammen.

  • Verknüpfung von BPMN-Modellen, Kennzahlen und Lean-Analysen zu einer Gesamteinschätzung
  • Rollenverteilung im IT-Prozessmanagement zwischen Fachbereich, IT und Prozessverantwortlichen
  • Kommunikation von Prozessmodellen und Verbesserungsvorschlägen an unterschiedliche Zielgruppen
  • Umgang mit Widerständen bei der Einführung neuer oder veränderter IT-Prozesse
  • Priorisierung mehrerer Optimierungsvorschläge nach Aufwand und Wirkung
  • Aufbau eines Vorgehens zur kontinuierlichen Überprüfung und Weiterentwicklung von IT-Prozessen

Ergänzend arbeiten die Teilnehmenden an praxisnahen Aufgaben, die die vier Blöcke inhaltlich miteinander verzahnen und folgende Übungen umfassen.

  • Modellierung eines exemplarischen IT-Prozesses (etwa eines Support- oder Change-Prozesses) in BPMN
  • Definition passender Kennzahlen für den gewählten Beispielprozess
  • Erhebung fiktiver oder vereinfachter Messwerte zur Veranschaulichung von Engpässen
  • Anwendung eines Lean-Werkzeugs zur Identifikation nicht wertschöpfender Prozessschritte
  • Entwicklung eines konkreten Optimierungsvorschlags für den modellierten Prozess
  • Überarbeitung des ursprünglichen BPMN-Modells auf Basis der erarbeiteten Optimierung
  • Vergleich der Kennzahlen vor und nach der vorgeschlagenen Prozessänderung
  • Einschätzung, welche Rollen im Unternehmen für die Umsetzung notwendig wären
  • Diskussion möglicher Widerstände gegen die vorgeschlagene Prozessänderung
  • Skizzierung eines einfachen Kommunikationsplans für die Einführung der Änderung
  • Einordnung des überarbeiteten Prozesses in ein größeres Prozessreifegrad-Modell
  • Abschließende Präsentation des eigenen Optimierungsvorschlags samt Begründung

Der Kurs vermittelt damit ein durchgehendes methodisches Rüstzeug für das IT-Prozessmanagement: von der ersten grafischen Modellierung eines Prozesses über dessen kennzahlenbasierte Bewertung bis zur konkreten, Lean-gestützten Optimierung.

Lernziele:

  • Die Notation BPMN (Business Process Model and Notation) zur grafischen Prozessmodellierung anwenden
  • Geschäftsprozesse in ihre einzelnen Aktivitäten, Entscheidungspunkte und Schnittstellen zerlegen
  • IT-Prozesse systematisch erfassen und in einem nachvollziehbaren Modell abbilden
  • Aussagekräftige Kennzahlen zur Bewertung von Prozessqualität und Prozesslaufzeit definieren
  • Prozesskennzahlen zur Identifikation von Engpässen und Schwachstellen einsetzen
  • Grundprinzipien des Lean Management auf IT-Prozesse übertragen
  • Verschwendung und nicht wertschöpfende Schritte in bestehenden Abläufen erkennen
  • Prozessoptimierung auf Basis von Kennzahlen- und Lean-Analysen konkret planen
  • Den Reifegrad bestehender IT-Prozesse einschätzen und Verbesserungspotenziale ableiten
  • Rollen und Verantwortlichkeiten im IT-Prozessmanagement klar voneinander abgrenzen
  • Prozessmodelle so dokumentieren, dass sie im Unternehmen nachvollziehbar kommuniziert werden können
  • Die eigene Rolle als Schnittstelle zwischen IT-Fachbereich und Prozessorganisation einordnen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs eignet sich für Quereinsteiger:innen, Fachkräfte und Führungskräfte, die eine fundierte Qualifikation im Bereich Prozessmanagement mit Schwerpunkt auf IT-Prozessen anstreben. Angesprochen sind sowohl Personen ohne bisherige Prozessmanagement-Erfahrung als auch solche, die ihr vorhandenes Wissen um BPMN, Kennzahlen und Lean-Methoden systematisch erweitern möchten.

  • Quereinsteiger:innen, die sich neu im Bereich IT-Prozessmanagement orientieren möchten
  • Fachkräfte aus IT-Abteilungen, die Prozesse künftig systematischer erfassen und optimieren wollen
  • Führungskräfte, die Prozessverantwortung für IT-nahe Abläufe übernehmen oder ausbauen
  • Personen mit Interesse an BPMN-Modellierung und kennzahlenbasierter Prozessbewertung
  • Mitarbeitende, die Lean-Prinzipien erstmals gezielt auf IT-Prozesse anwenden möchten
Voraussetzungen:

Spezifische formale Voraussetzungen sind nicht hinterlegt; der Kurs richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteiger:innen. Sinnvoll sind ein grundlegendes Verständnis unternehmerischer oder IT-naher Abläufe sowie die Bereitschaft, sich systematisch mit Modellierungsmethoden, Kennzahlen und Optimierungsansätzen auseinanderzusetzen.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs verbindet die vier Themenblöcke BPMN-Modellierung, Prozesskennzahlen, Lean Management und praktische Anwendung im IT-Prozessmanagement zu einem aufeinander aufbauenden Programm. Die Inhalte werden anhand konkreter Prozessbeispiele erarbeitet, sodass Modellierung, Kennzahlenbildung und Optimierung nicht abstrakt bleiben, sondern direkt an einem durchgehenden Übungsprozess erprobt werden.

Der Kurs umfasst vier inhaltlich aufeinander aufbauende Themenblöcke von der BPMN-Modellierung über Prozesskennzahlen und Lean Management bis zur praktischen Anwendung im IT-Prozessmanagement. Genaue Angaben zu Wochenstunden und Gesamtdauer richten sich nach dem jeweils gebuchten Termin.

Zum Abschluss des Kurses liegen keine weiteren Angaben zu einer externen Zertifizierung vor; der Kurs dient dem Aufbau einer fundierten Qualifikation im IT-Prozessmanagement mit den Schwerpunkten BPMN, Kennzahlen und Lean Management.

Nutzen & Perspektiven

IT-Abteilungen stehen zunehmend unter dem Anspruch, ihre eigenen Abläufe genauso systematisch zu steuern wie die Systeme, die sie betreuen. Dieser Kurs liefert dafür das methodische Grundgerüst: BPMN macht Prozesse sichtbar und vergleichbar, Kennzahlen machen sie messbar, und Lean-Methoden liefern die Werkzeuge, um aus dieser Sichtbarkeit konkrete Verbesserungen abzuleiten. Wer alle drei Werkzeuge miteinander verbinden kann, ist in der Lage, IT-Prozesse nicht nur zu beschreiben, sondern gezielt weiterzuentwickeln. Der praktische Mehrwert liegt vor allem in der Übertragbarkeit auf reale IT-Abläufe wie Support-Prozesse, Change-Management oder interne Freigabeverfahren. Wer gelernt hat, einen solchen Prozess in BPMN zu modellieren, seine Kennzahlen zu erheben und ihn mit Lean-Prinzipien zu hinterfragen, kann dieses Vorgehen auf viele weitere Abläufe im eigenen Unternehmen übertragen, ohne für jeden Einzelfall ein neues Vorgehen entwickeln zu müssen. Für den weiteren Berufsweg positioniert sich der Kurs an einer Schnittstelle, die in vielen Unternehmen bislang unterbesetzt ist: zwischen klassischem Prozessmanagement und IT-spezifischem Fachwissen. Rollen wie IT-Prozessmanager:in, Prozessanalyst:in oder Prozessoptimierer:in setzen genau diese Kombination aus Modellierungskompetenz, Kennzahlenverständnis und Optimierungsmethodik voraus, die der Kurs systematisch aufbaut.

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Arbeitsmarkt-Report

Umwelt-, Energie- und Qualitätsmanagement-Rollen wachsen über zwei Jahrzehnte hinweg überdurchschnittlich. CSRD/ESG-Berichtspflichten ab 2024 sorgen für zusätzlichen Aufbau in Mittelstand und Großindustrie; Auditor:innen sind aktuell knapp.

Einstieg (0-2 J.):36.000–46.000 €
Mittel (3-7 J.):48.000–62.000 €
Senior (8+ J.):64.000–82.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Leiter/Leiterin im Qualitätsmanagement
    243.481 Stellen
  • Geprüfter Prozessmanager/Geprüfte Prozessmanagerin - Elektrotechnik
    61.679 Stellen
  • Projektleiter/Projektleiterin
    50.106 Stellen
  • Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA
    2.019 Stellen
  • Qualitätssicherungstechniker/Qualitätssicherungstechnikerin
    780 Stellen
  • Geprüfter Prozessmanager/Geprüfte Prozessmanagerin - Produktionstechnologie
    272 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist BPMN und warum ist es Teil des Kurses?

BPMN (Business Process Model and Notation) ist eine grafische Notation zur einheitlichen Darstellung von Geschäfts- und IT-Prozessen. Sie bildet im Kurs die methodische Grundlage, um Prozesse überhaupt erst sichtbar und vergleichbar zu machen.

Muss ich bereits Erfahrung im Prozessmanagement mitbringen?

Nein, der Kurs eignet sich ausdrücklich auch für Quereinsteiger:innen. Es sind keine formalen Voraussetzungen hinterlegt, sinnvoll ist lediglich ein grundlegendes Verständnis unternehmerischer oder IT-naher Abläufe.

Wie unterscheidet sich dieser Kurs von einem allgemeinen Prozessmanagement-Kurs?

Der Kurs setzt den Schwerpunkt gezielt auf IT-Prozesse und verbindet dafür drei konkrete Werkzeuge: BPMN-Modellierung, kennzahlenbasierte Prozessbewertung und Lean-Management-Methoden, statt Prozessmanagement allgemein zu behandeln.

Welche Rolle spielt Lean Management im Kurs?

Lean-Management-Prinzipien werden genutzt, um nicht wertschöpfende Schritte in IT-Prozessen zu erkennen und konkrete Optimierungsvorschläge abzuleiten, aufbauend auf den zuvor erhobenen Prozesskennzahlen.

Für welche beruflichen Rollen qualifiziert der Kurs?

Der Kurs bereitet auf Rollen wie IT-Prozessmanager:in, Prozessanalyst:in, Prozessoptimierer:in oder Business Process Manager vor, die BPMN-Modellierung, Kennzahlenverständnis und Optimierungsmethodik miteinander verbinden.