Innovations- und Produktmanagement mit Scrum PSPO I – Kurs
Innovations- und Produktmanagement mit Design-Thinking-Methoden und Scrum aus Product-Owner-Perspektive, inklusive Vorbereitung auf die internationale Zertifizierung Professional Scrum Product Owner I (PSPO I).
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung richtet sich an alle, die Produkte und Innovationen konsequent von den Bedürfnissen der Nutzer:innen her entwickeln möchten. Im Zentrum steht die Rolle des Product Owners innerhalb von Scrum: Wie werden Anforderungen priorisiert, wie entsteht ein Produkt iterativ-inkrementell, und wie lassen sich Design-Thinking-Werkzeuge nutzen, um echte Nutzerprobleme zu verstehen, bevor eine Lösung entworfen wird. Der Kurs schließt mit der Vorbereitung auf die international anerkannte Zertifizierung zum Professional Scrum Product Owner I (PSPO I) von scrum.org ab.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 4 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Internationale Zertifizierung Professional Scrum Product Owner I (scrum.org) und trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning4×
Zeitmodelle
- Vollzeit4×
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate4×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €4×
Häufige Kursorte
- Mannheim1×
- Heidelberg1×
- Stuttgart1×
- Karlsruhe1×
Bundesländer
- Baden-Württemberg4×
Vermittelte Kompetenzen
- Scrum
- Design Thinking
- Product-Owner-Rolle
- Product-Backlog-Priorisierung
- Prototyping
- Needfinding
- Iterativ-inkrementelle Produktentwicklung
- Professional Scrum Product Owner I (PSPO I)
Zugeordnete Zielberufe
- Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen/12 Mon.
- Produktmanager/Produktmanagerin9.832 Stellen/12 Mon.
- Office-Manager/Office-Managerin663 Stellen/12 Mon.
- Arbeitsmarktmanagement (grundständig)613 Stellen/12 Mon.
- Innovationsmanagement (grundständig)160 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 32 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock legt das Fundament im Scrum-Framework, betrachtet jedoch von Anfang an konsequent aus der Perspektive des Product Owners, der für den Produktwert verantwortlich ist.
- Agile Grundwerte und Prinzipien von Scrum
- Aufbau eines Scrum-Teams und Zusammenspiel der Accountabilities
- Einbindung externer Stakeholder:innen in den Scrum-Prozess
- Ablauf von Sprints, Sprint Planning und Sprint Review
- Sprint Events und Artefakte wie Product Backlog und Sprint Backlog
- Entwicklung agiler Hierarchien innerhalb der Organisation
Der zweite Modulblock widmet sich dem Design Thinking als Methode zur nutzerzentrierten Produktentwicklung. Hier wird deutlich, wie Product Owner Anforderungen nicht nur verwalten, sondern aktiv mitgestalten können.
- Mikroprozess und Makroprozess im Design Thinking
- Needfinding und systematische Erhebung von Nutzerbedürfnissen
- Standpunktdefinition und strukturierte Ideenfindung
- Entwicklung, Test und Rückschau von Prototypen
- Berücksichtigung von Emotionen, Empathie und Zielgruppenverständnis
- Visualisierungskonzepte zur Darstellung von Nutzerreisen und Ideen
Der dritte Modulblock verbindet beide Ansätze und überträgt sie auf die praktische Produktentwicklung in Unternehmen, die sich mit neuen Produkten am Markt behaupten wollen.
- Problemorientiertes Denken und Aufbau einer kreativen Arbeitsatmosphäre
- Effiziente Innovationsprozesse für den Massenmarkt gestalten
- Anforderungen der Digitalisierung an Produktentwicklung und Teams
- Integration neu entwickelter Lösungen in bestehende Organisationsstrukturen
- Zusammenspiel von iterativ-inkrementeller Produktentwicklung und Design Thinking
Der vierte Modulblock bereitet konkret auf die externe Zertifizierungsprüfung vor und vertieft die praktische Anwendung der Product-Owner-Rolle in Fallbeispielen.
- Vertiefung der Product-Backlog-Pflege und Priorisierung von Anforderungen
- Übungsszenarien zur Zusammenarbeit zwischen Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam
- Praktische Fallbeispiele zur iterativ-inkrementellen Produktentwicklung
- Diskussion typischer Konfliktsituationen im Spannungsfeld zwischen Stakeholdern und Team
- Abwägen von Wertversprechen gegenüber technischer Machbarkeit bei der Backlog-Priorisierung
- Wiederholung zentraler Scrum-Guide-Begriffe für die Prüfung zum PSPO I
- Übungsfragen im Format der externen Prüfung
Die Kombination aus Scrum und Design Thinking ist dabei kein Zufall: Während Scrum den organisatorischen Rahmen für iterative Entwicklung liefert, sorgt Design Thinking dafür, dass die richtigen Probleme gelöst werden. Für angehende Product Owner ist dieses Zusammenspiel besonders wertvoll, weil die Rolle nicht nur Prozesse steuert, sondern inhaltlich für den Produktwert verantwortlich ist. Ein Product Owner, der ausschließlich das Product Backlog verwaltet, ohne die Bedürfnisse hinter den Anforderungen zu verstehen, läuft Gefahr, Features nach Lautstärke einzelner Stakeholder zu priorisieren statt nach tatsächlichem Nutzerwert. Die praktische Auseinandersetzung mit Prototypentests, Ideenfindung und Backlog-Priorisierung zieht sich durch den gesamten Kurs und mündet in der Vorbereitung auf die englischsprachige externe Prüfung zum Professional Scrum Product Owner I. Dabei wechseln sich Phasen der Wissensvermittlung mit Phasen der praktischen Anwendung ab, sodass die Konzepte nicht nur bekannt, sondern in eigenen Übungen erprobt werden.
Lernziele:
Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen im Innovations- und Produktmanagement anzuwenden.
- Die agilen Grundwerte von Scrum erläutern und im Arbeitsalltag verankern
- Ein Scrum-Team organisieren und externe Stakeholder:innen sinnvoll einbinden
- Den Ablauf von Scrum-Prozessen von Sprint Planning bis Retrospektive steuern
- Sprint Events und Artefakte im Scrum-Framework korrekt einsetzen
- Die Rolle und Verantwortlichkeiten des Product Owners im Team wahrnehmen
- Den Mikro- und Makroprozess des Design Thinking auf reale Problemstellungen anwenden
- Nutzerbedürfnisse durch Needfinding systematisch erheben und in Standpunkten verdichten
- Ideen kreativ entwickeln und in Prototypen testen und einordnen
- Emotionen, Empathie und Zielgruppenverständnis in die Produktentwicklung einbeziehen
- Visualisierungskonzepte zur Darstellung von Ideen und Prozessen nutzen
- Innovationsprozesse auch für Massenmärkte effizient gestalten
- Lösungen strukturiert in bestehende Organisationen integrieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung eignet sich für Personen mit ersten Erfahrungen im Projekt- oder Produktmanagement, die ihre Methodenkompetenz gezielt in Richtung Produktverantwortung und Innovationsarbeit erweitern möchten.
- Angehende Product Owner mit Interesse an nutzerzentrierter Produktentwicklung
- Projektmanager:innen, die in Richtung agiler Produktverantwortung wechseln möchten
- Innovationsmanager:innen, die Design-Thinking-Methoden systematisch erlernen wollen
- Personen mit Berufserfahrung im Projektmanagement, die ein international anerkanntes Zertifikat anstreben
- Fachkräfte, die Produktentwicklung stärker an Nutzerbedürfnissen ausrichten möchten
Erwartet wird die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, da die Rolle des Product Owners eigenverantwortliches Priorisieren und Entscheiden erfordert. Sehr gute Deutschkenntnisse werden vorausgesetzt; da die externe Prüfung zum PSPO I auf Englisch stattfindet, sind zudem gute Englischkenntnisse hilfreich. Erste Berufserfahrung im Projekt- oder Produktmanagement erleichtert den Einstieg in die praxisnahen Übungen.
Ablauf & Abschluss
Der Unterricht findet zweisprachig auf Deutsch und Englisch statt, wobei die englische Sprache insbesondere auf die spätere Prüfungssprache vorbereitet. Scrum- und Design-Thinking-Inhalte werden nicht getrennt, sondern im Wechsel vermittelt, sodass Teilnehmende beide Ansätze von Beginn an im Zusammenspiel erleben. Übungen zu Prototyping, Backlog-Priorisierung und Stakeholder-Kommunikation ergänzen die theoretischen Grundlagen.
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt und wird überwiegend in Teilzeit angeboten, teils auch in Vollzeit. Diese Struktur ermöglicht es, die Inhalte parallel zu anderen Verpflichtungen zu erarbeiten und ausreichend Zeit für die praktische Vertiefung der Design-Thinking-Methoden einzuplanen.
Bei erfolgreichem Bestehen der externen, englischsprachigen Prüfung erhalten Teilnehmende die international anerkannte Zertifizierung Professional Scrum Product Owner I von scrum.org, ergänzt um ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung. Die Prüfungsvorbereitung ist fester Bestandteil der letzten Kursphase.
Nutzen & Perspektiven
Produktverantwortung unterscheidet sich von klassischer Projektleitung dadurch, dass nicht nur Termine und Budgets im Fokus stehen, sondern der tatsächliche Wert für die Nutzer:innen. Wer die Rolle des Product Owners anstrebt, profitiert davon, Scrum nicht nur als Prozessrahmen zu kennen, sondern zusätzlich über Design-Thinking-Werkzeuge zu verfügen, um Anforderungen fundiert zu erheben statt nur zu verwalten. Die international anerkannte PSPO-I-Zertifizierung von scrum.org ist im agilen Produktmanagement ein anerkannter Nachweis, der die eigene Methodenkompetenz gegenüber Arbeitgebern und Teams objektiv belegt. Da die Prüfung weltweit in gleicher Form abgenommen wird, ist sie über einzelne Unternehmen und Branchen hinweg vergleichbar. Wer Design Thinking und Scrum gemeinsam beherrscht, kann Innovationsprozesse von der ersten Nutzerbeobachtung bis zur iterativen Weiterentwicklung eines fertigen Produkts begleiten – eine Kombination, die in Unternehmen mit wachsendem Digitalisierungsdruck zunehmend gefragt ist. Gerade weil viele Organisationen Scrum bereits als Prozessrahmen eingeführt haben, aber selten systematisch an den tatsächlichen Nutzerbedürfnissen arbeiten, entsteht für gut ausgebildete Product Owner ein Freiraum, echten Mehrwert zu stiften: Sie verbinden die iterative Taktung von Scrum mit einer klaren, empirisch hergeleiteten Produktvision statt nur Anforderungslisten abzuarbeiten.
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Arbeitsmarkt-Report
Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen
- Produktmanager/Produktmanagerin9.832 Stellen
- Office-Manager/Office-Managerin663 Stellen
- Arbeitsmarktmanagement (grundständig)613 Stellen
- Innovationsmanagement (grundständig)160 Stellen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet diesen Kurs von anderen Scrum-Weiterbildungen?
Der Fokus liegt auf der Rolle des Product Owners und der Verbindung von Scrum mit Design-Thinking-Methoden zur nutzerzentrierten Produktentwicklung, nicht auf der Scrum-Master-Perspektive oder reiner Prozesssteuerung.
In welcher Sprache findet die Zertifizierungsprüfung statt?
Der Unterricht findet auf Deutsch und Englisch statt, die externe Prüfung zum Professional Scrum Product Owner I wird jedoch ausschließlich auf Englisch abgenommen.
Brauche ich bereits Erfahrung als Product Owner?
Nein, der Kurs baut die Rolle systematisch auf. Erste Berufserfahrung im Projekt- oder Produktmanagement ist hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung.
Welchen Stellenwert hat die PSPO-I-Zertifizierung?
Professional Scrum Product Owner I ist eine international anerkannte Zertifizierung von scrum.org und dient als objektiver Nachweis der eigenen Methodenkompetenz im agilen Produktmanagement.